Zuchtrinderexport in die Türkei

Transporte österreichischer Rinder ins Ausland werden unter hohen Standards und unter Einhaltung der gesetzlichen Rahmenbedingungen durchgeführt. Dennoch stehen besonders die Exporte von Zuchtrindern in Drittländer immer noch im Fokus der Tierschützer. Die Rinderzucht Austria hat es sich daher zum Ziel gemacht, immer wieder von Tiertransporten, aber auch von den Bedingungen, unter denen österreichische Tiere im Ausland gehalten werden, zu berichten.
In diesem Sinne haben Simone Steiner und Lukas Kalcher von der Rinderzucht Austria im April einen Zuchtrinderexport von 25 österreichischen Fleckviehkalbinnen in die Türkei begleitet. Im Zuge des Türkeiaufenthalts wurden auch noch landwirtschaftliche Betriebe, Schlachthöfe und das Ministerium für Forst- und Landwirtschaft in Ankara besucht, um die Lage vor Ort zu erkunden.


Zusammenfassend zeigte sich während der Reise, dass es möglich ist, Langstreckentransporte in Drittländer nicht nur gesetzeskonform durchzuführen, sondern durch gezielte Planung und sorgsamen Umgang auch den Stress für die Tiere gering zu halten. Weiter ist durch die Reise zu erkennen, dass das Bewusstsein für Tierwohl auch in der Türkei immer mehr steigt.
Zuchtrinder aus Österreich sind im europäischen Vergleich teuer. Die Käufer haben das Ziel, sie lange zu nutzen bzw. mit ihrer hochwertigen Genetik weiter zu züchten.
Simone Steiner und Lukas Kalcher ist bewusst, dass nicht alle Betriebe in der Türkei auf so hohen Standards arbeiten wie die, die sie auf der Reise besucht haben. Sie sind aber entschieden dagegen, jeden Drittlandexport automatisch mit Tierleid zu assoziieren.

Der gesamte Bericht, mit allen Details wird in der nächsten Ausgabe unserer Zeitung „Zucht & Besamung“ zu lesen sein.