Aktuelle Termine

25.05.2019 BIO Viehwirtschaftstag 2019
07.09.2019 Bundesfleischrinderschau
25.10.2019 GENOSTAR Schau
Sie befinden sich hier: Home » Markt » Vermarktungsberichte

Kälber- und Nutzrindermarkt, 23.04.2019, Greinbach

Starke Nachfrage in allen Kategorien

Beim Kälber- und Nutzrindermarkt in der steirischen Greinbachhalle fand ein Angebot von knapp 400 Tieren einen restlosen Absatz. Begünstigt wurde ein mehr als positiver Marktverlauf für die Verkäufer durch einen lang ersehnten Regentag und den letzten Ferientag der Osterferien, den viele privaten Kaufinteressenten für einen Besuch in Greinbach nutzten.

Das Angebot von weiblichen Kälbern zur Weitermast und Schlachtung war knapp und fand vor allem bei den schlachtfertigen Tieren einen sehr positiven Absatz mit neuerlichen Preissteigerungen gegenüber dem letzten Markt.

Das diesmal knappere Angebot von 288 männlichen Tieren traf auf einen starke Nachfrage seitens mehrerer Viehhandelspartner und privater Rindermäster.
Ergebnis waren deutlich steigende Preise in der Kategorie der leichten Stierkälber, wie auch bei den mittelschweren Tieren. Stierkälber mit Qualität in Entwicklung und Keule erreichten Spitzenpreise in jeder Gewichtsklasse.

Das Angebot an Futter- und Schlachtkühen war qualitativ sehr gut besetzt. Die angebotenen Kühe brachten ein hohes Durchschnittsgewicht von 790 kg auf die Waage. Der Markt hatte wieder einige Ausnahmekühe in Gewicht und Fleischfülle zu bieten, sodass Auszahlungspreise von 2000 Euro und sogar darüber registriert werden konnten.

Die Märkte der Rinderzucht Steiermark stehen allen Rinderhältern zum transparenten Verkauf ihrer Tiere offen.

Die nächsten Kälber- und Nutzrindermärkte der Rinderzucht Steiermark finden am 30. April 2019 in Traboch und am 07. Mai 2019 in Greinbach statt.



Ing. Reinhard Pfleger                                                                           23.04.2019

Statistik


Zuchtrinderversteigerung, 16.04.2019, Greinbachhalle

Kleine, aber sehr feine Zuchtrinderversteigerung


Auf der Zuchtrinderversteigerung in Greinbach wurden knapp 100  Zuchtrinder von hochwertiger Genetik und besten Exterieureigenschaften angeboten. Der neue gewählte Obmann der Rinderzucht Steiermark Matthias Bischof konnte Kaufinteressenten aus der Steiermark, allen benachbarten Bundesländern, Slowenien und Kroatien begrüßen, die dem guten Ruf der Zuchtrinderqualität nach Greinbach gefolgt waren.


Agrarlandesrat ÖR Hans Seitinger besuchte die Versteigerung und machte sich vor Ort ein Bild der aktuellen Situation am Zuchtrindermarkt. In vielen Gesprächen rund um den Ring hatten die Bäuerinnen und Bauern die Möglichkeit direkt mit dem Landesrat in Kontakt zu treten. In seinen Grußworten streifte er aktuelle agrarpolitische Themen und animierte die Bauern ihr Wahlrecht bei der kommenden EU Wahl zu gebrauchen.


Entgegen dem österreichweiten Trend verlief der Verkauf der Kuhkälber und Jungkalbinnen in der Preisbildung positiv. Allerdings  hätte die Nachfrage der Aufzuchtbetriebe aus NÖ und OÖ ein größeres Angebot aufnehmen könnten. Auffallend war wieder, dass Kälber, die nicht entwöhnt waren bzw. keine vollständigen Mutterleistungen hatten, deutlich schwerer abzusetzen waren als sichere Fresser. Der Höchstpreis der Kälber erzielte ein bestens entwickeltes Kalb der Kombination GS Hubkraft x GS Vogt aus dem Betrieb Rechberger Bernhard, Vorau, das in einen Aufzuchtbetrieb nach Birkfeld wechselte. Das Angebot der Jungkalbinnen schloss im Schnitt bei knapp 900 Euro Zuschlagspreis. Mehrere genotypisiete Tiere zogen besonderes Interesse der Käufer auf sich. Eine hochtypisierte GS Wrigley Tochter wechselte nach einem spannenden Bieterduell per Treuhandkauf durch die RSTM in einen Spitzenzuchtbetrieb nach Oberösterreich.


Die vom Land Steiermark gewährte Qualitätsförderung für den Ankauf von weiblichen Zuchtrindern stabilisierte den Absatz der weiblichen Großrinder wiederum deutlich.


Das Angebot der Jungkühe und Kühe in Milch konnte flott mit vielen, sehr zufriedenstellenden Geboten versteigert werden. Die Kategorie schloss mit einem hohen Durchschnittspreis von 2001 Euro netto. Fast 60 % der versteigerten Jungkühe konnten mit über 2000 Euro Zuschlagspreis verkauft werden.  Vor allem die hohen Leistungen der angebotenen Kühe, die im Schnitt über  30 kg garantierter Tagesmilchmenge lagen, erwiesen sich als Preisbildner. Einige Jungkühe hatten auch das Format und die Euterqualität, um im Schauring zu bestehen. Mehrere Spitzenkühe befanden sich im Angebot, deren Qualität von Käufern aus der Steiermark, Niederösterreich, dem Burgenland Kunden aus Slowenien  und diesmal vor allem aus Kroatien mit teils sehr hohen Geboten quittiert wurden. Den Tageshöchstpreis sicherte sich nach heftigem Bieterduell eine hochleistende Hubraum Tochter aus dem Zuchtbetrieb Brunnhofer, Gasen, die in einen aufstrebenden Zuchtbetrieb nach Pöllau wechselte.


Das sehr kleine Angebot an Trächtigen Kalbinnen dürfte ein Ergebnis von umfangreichen Exportankäufen der letzten Zeit sein. Aus dem Angebot stach eine absolute Spitzenkalbin der Kombination Mahango Pp x Waldbrand mit RH Blutanschluss aus dem Betrieb Gspurning, Edelschrott heraus. Diese Ausnahmekalbin wurde per Treuhandkauf durch die RSTM von einem Zuchtbetrieb in Oberwölz ersteigert.


Sehr enttäuschend hingegen verlief der Verkauf der 6 angebotenen Herdebuchstiere. Die Nachfrage seitens der Viehzuchtgenossenschaften fehlte diesmal völlig, sodass nur ein einziger Stier zur Zucht verkauft werden konnte. Es handelte sich um einen Zepter Sohn aus einer schauerfahrenen Web Tochter vom Aufzuchtbetrieb Bacher Werner aus Ranten.


Die nächsten Zuchtrinderversteigerungen finden an folgenden Terminen statt:


25. April 2019    St. Donat
7. Mai 2019        Traboch
11.Juni 2019    Greinbach

Ing. Reinhard Pfleger                                                                     16.04.2019

Statistik


Kälber- und Nutzrindermarkt, 16.04.2019, Rinderzuchtzentrum Traboch

Großes Angebot – gute Marktlage!

Beim Markt am 16.04.2019 im Rinderzuchtzentrum Traboch, Steiermark, wurde ein großes Angebot von 442 Kälbern und Nutzrindern vermarktet.

Dass ein breites Angebot die Basis für eine erfolgreiche Nutzrindervermarktung ist, zeigte der gestrige Markt in Traboch eindrucksvoll.  Viel Kaufinteressenten fanden sich am Standort ein und sorgten für einen flüssigen Ablauf des Marktes.

Das große Angebot an Stierkälber konnte gegenüber den letzten Märkten im Preis nochmals zulegen! Qualitativ gute Kälber erzielten Preise jenseits der 5 Euro Marke. In den nächsten Wochen ist mit einer guten bis sehr guten Nachfrage zu rechnen. Jahreszeitlich bedingt steigt auch die Nachfrage nach den jungen Kälbern stark.

Die Einstellern und Einstelkalbinnen waren in Gewicht und Entwicklung höchst unterschiedlich! Der Qualität entsprechend konnten zufriedenstellende Preise erzielt werden.

Die Schlacht- und Futterkühe waren bei diesem Markt nur durchschnittlich nachgefragt.

Die Märkte stehen allen Rinderhältern zum Verkauf ihrer Tiere offen. Die Rinderzucht Steiermark bedankt herzlich bei allen Verkäufern und Käufern für das entgegengebrachte Vertrauen.

Die nächsten Kälber- und Nutzrindermärkte der Rinderzucht Steiermark finden am 23. April in Greinbach und am  30. April in Traboch statt.


Steiner Georg                                                                                   16.04.2019

Statitik


Kälber- und Nutzrindermarkt, 09.04.2019, Greinbachhalle

Osterfest zieht Kuhkälberpreise nach oben

Beim Kälber- und Nutzrindermarkt in der steirischen Greinbachhalle fand ein Angebot von 422 Tieren einen nahezu restlosen Absatz.

Das Angebot von knapp über 70 weiblichen Kälbern zur Weitermast und Schlachtung fand in Anbetracht des nahenden Osterfests einen sehr positiven Absatz. Vor allem die schlachtfertigen Tiere mit entsprechender Keulenbemuskelung konnten im Preis deutlich zulegen.

Das Angebot von knapp 300 männlichen Tieren war gekennzeichnet durch gute Qualität der Kälber und Einsteller. Aufgrund des wunderbaren Wetters zogen es diesmal wohl einige private Käufer vor Frühjahrsarbeit auf ihren Feldern zu erledigten. Trotz guter, einheitlicher Qualität der Stierkälber in der Kategorie bis 100 kg Gewicht konnte der Schnittpreis des letzten Marktes nicht erreicht werden. Die für den Standort Greinbach typische hohe Anzahl an schwereren Stierkälbern fand einen zufriedenstellenden Absatz mit teilweise sehr hohen Geboten seitens der Viehhandelspartner und der anwesenden privaten Mäster.

Das Angebot an Futter- und Schlachtkühen war quantitativ und qualitativ gut besetzt. Die angebotenen Kühe brachten ein hohes Durchschnittsgewicht von 759 kg auf die Waage und erlösten im Schnitt knapp 1200 Euro Erlös für ihre Besitzer.

Die Märkte der Rinderzucht Steiermark stehen allen Rinderhältern zum transparenten Verkauf ihrer Tiere offen.

Die nächsten Kälber- und Nutzrindermärkte der Rinderzucht Steiermark:

Dienstag,  16. April 2019 in Traboch
Dienstag,  23. April 2019 in Greinbach

Ing. Reinhard Pfleger                                                                    10.04.2019

Statistik


Kälber- und Nutzrindermarkt, 02.04.2019, Rinderzuchtzentrum Traboch

Sehr gute Nachfrage nach schwereren Kälbern

Beim Nutzrindermarkt am 02.04.2019 in Traboch wurden über 370 Stück Nutzrinder aufgetrieben und bis auf 2 Stück alle vermarktet.
Die Preise der leichteren Stierkälber blieben gegenüber dem letzten Markt beinahe unverändert. Bei etwas uneinheitlicheren Qualitäten differierten die Preise etwas stärker. Die schwereren Stierkälber legten aufgrund stärkerer privater Nachfrage im Preis nochmals zu.

Kuhkälber wurden bei ähnlichen Preisen sehr qualitätsdifferenziert nachgefragt mit klarer Tendenz zu Fleischrassekreuzungen.


Das wieder etwas größere Angebot an Einstellstiere traf wieder auf eine lebhafte Nachfrage, ebenso waren im Fleischtyp liegende Einstellkalbinnen rege nachgefragt.

Sehr positiv verlief wieder der Markt für Futter und Schlachtkühe. Großteils ansprechende Qualitäten konnten zu höheren Durchschnittspreisen gegenüber dem letzten Markt verkauft werden. Die besten Qualitäten erreichten wieder Preisspitzen über 1,60 € netto je Kilogramm Körpergewicht.


Die nächsten Kälber- und Nutzrindermärkte der Rinderzucht Steiermark finden am  9. April in Greinbach und am  16. April in Traboch statt.



Pirker Franz, DI                                                                                02.04.2019

Statistik


Kälber- und Nutzrindermarkt, 26.03.2019, Greinbachhalle

Preissprung bei den Stierkälbern nach oben!

Beim Kälber- und Nutzrindermarkt vom 26.03.2019 in der steirischen Greinbachhalle wurden 418 Rinder zügig vermarktet. Der deutliche Preisanstieg sorgte für zufriedene Gesichter bei den Verkäufern. Die Händler und Mäster nutzen die bekannt gute Qualität am Standort Greinbach um sich entsprechend einzudecken!  

In der Kategorie der Kuhkälber musste ein leichtes Minus hingenommen werden, wobei die schwereren Kälber davon stärker betroffen waren, als die leichteren Einstellkälber. 

Das etwas kleinere Angebot an Stierkälbern konnte äußerst zügig vermarktet werden. Vor allem die Kälber bis 120 kg verzeichneten einen Preissprung von + 0,41 Euro netto je kg Lebendgewicht. In den kommenden Wochen ist mit einer stabilen bis leicht steigenden Marktlage zu rechnen.

Die Nutz- und Schlachtkühe waren in der Qualität etwas breiter aufgestellt als sonst. Trotzdem steigerte sich der Durchschnittpreis auf über 1,40 netto. Spitzenkühe notierten mit Preisen von über 1,60 netto je kg Lebendgewicht.

Die Märkte stehen allen Rinderhältern zum Verkauf ihrer Tiere offen. Die Rinderzucht Steiermark bedankt herzlich bei allen Verkäufern und Käufern für das entgegengebrachte Vertrauen.

Die nächsten Kälber- und Nutzrindermärkte der Rinderzucht Steiermark finden am 02. April 2019 in Traboch und am 09. April 2019 in Greinbach statt.



Georg Steiner                                                                      26.03.2019

Statistik


Kälber- und Nutzrindermarkt, 19.03.2019, Rinderzuchtzentrum Traboch

Josefitag bringt guten Besuch und erfreuliche Absatzlage!

Beim Markt am 19.03.2019 im Rinderzuchtzentrum Traboch, Steiermark, wurde ein Angebot von 427 Kälbern und Nutzrindern vermarktet.

Dem österreichweitem Trend folgend, waren die Absatzlage und somit auch die Preisbildung auch am Standort Traboch sehr positiv. Knapp 300 Stierkälber fanden innerhalb kürzester Zeit einen neuen Besitzer. Händler und private Mäster bedienten sich, bei diesem über alle Gewichtsklassen vorhanden Angebot und konnten somit ihren Bedarf decken. Fleischrassekreuzungen konnten sich wieder einmal in der Preisbildung abheben.  

Die Einstellern und Einstelkalbinnen waren von guter Qualität und konnten somit flüssig abgesetzt werden. 

Die Schlacht- und Futterkühe konnten den Preis des letzten Marktes nicht ganz halten. Qualitativ schwächerer Kühe mussten diesmal stärkere Preisabschläge hinnehmen. Schwerere, schlachtreife Kühe erzielten hingegen Spitzenpreise bis 1,70 netto je kg Lebendgewicht.   

Die Märkte stehen allen Rinderhältern zum Verkauf ihrer Tiere offen. Die Rinderzucht Steiermark bedankt herzlich bei allen Verkäufern und Käufern für das entgegengebrachte Vertrauen.

Die nächsten Kälber- und Nutzrindermärkte der Rinderzucht Steiermark finden am 26. März in Greinbach und am  2. April in Traboch statt.

 

Steiner Georg                                                                            19.03.2019

Statistik


Kälber- und Nutzrindermarkt, 12.03.2019, Greinbachhalle

Stabile Preislage – Schwere Stierkälber sehr gefragt

Beim Kälber- und Nutzrindermarkt vom 12.03.2019 in der steirischen Greinbachhalle wurden 440 Rinder zügig vermarktet. Alle gemeldeten Tiere fanden einen Käufer, sodass der Markt restlos geräumt wurde. Die Preise für Kälber-, Nutz- und Schlachtrinder scheinen sich auf ein stabiles Preisniveau einzupendeln. 

Die 72 angemeldeten Kuhkälber konnten die Durchschnittspreise gegenüber dem letzten Markt in allen Gewichtsklassen wieder deutlich steigern.

Das große Angebot an Stierkälbern mit deutlich über 300 vermarkteten Tieren konnte flott abgesetzt werden. Vor allem die schwereren Stierkälber waren sehr stark nachgefragt. Die leichteren Tiere notierten geringfügig unter dem Niveau des letzten Marktes. Stierkälber mit besten Masteigenschaften konnten trotzdem laufend die 5 Euro netto Marke knacken.

Die Nutz- und Schlachtkühe zeigten das standorttypische hohe Niveau in der Qualität und brachten im Schnitt über 800 kg auf die Waage. Im Schnitt erreichten diese Kühe 1,50 Euro inklusive Steuer für ihre Besitzer.

Die nächsten Kälber- und Nutzrindermärkte der Rinderzucht Steiermark finden am   19. März 2019 in Traboch und am 26. März 2019 in Greinbach statt.

 

Ing. Danzler Thomas                                                               12.03.2019

Statistik


Zuchtrinderversteigerung, 12.03.2019, Rinderzuchtzentrum Traboch



Nachfrage übersteigt Angebot – positive Absatzlage!

Die Zuchtrinderversteigerung am 12. März in Traboch war gekennzeichnet von einem qualitativ sehr guten, aber zu kleinen Angebot an Zuchtrindern. Der Ausfall von rund 25% der angemeldeten Tiere ist in dieser Marktphase doppelt schade. Über Jahre hinweg beobachtet sind die Frühjahrsversteigerungen eine besonders attraktive Möglichkeit zur Vermarktung von Zuchtrindern. 

Das Angebot der Fleckviehjungkühe war qualitativ äußerst beeindruckend. Mehrere Kühe, welche durchaus Schaupotential zeigten, konnten zu sehr guten Preisen vermarktet werden. Hinsichtlich Qualität und Präsentation der Tiere ist den Beschickern ein besonders Lob auszusprechen. Eine kleinere Anzahl an Kühen aus Biobetrieben traf auf eine sehr lebhafte Nachfrage. Leider konnten in diesem Segment nicht alle Käuferwünsche erfüllt werden. Der Markt könnte ein größeres Angebot aktuell durchaus aufnehmen.

Den Tageshöchstpreis bei den Fleckvieh Jungkühen erzielte eine EPINAL  Tochter mit hoher garantierter Milchmenge und starken Typ aus dem Zuchtbetrieb von Erich Aigner in Turnau. Diese Spitzenkuh wurde um einen Preis von 2.900 Euro Zuschlagpreis von einem Zuchtbetrieb aus Bayern erworben. 

Das Segment der Kälber und Jungkalbinnen war stark besetzt. Die Nachfrage war gegeben, wobei eine Qualitätsdifferenzierung festzustellen war. Aufzuchtbetriebe aus mehreren Bundesländern Österreichs bedienten sich bei dieser Kategorie. Zahlreiche gut entwickelte Jungrinder konnten Spitzenpreise erzielen.   

Ein absolutes Highlight des Tages war ein hochtypisiertes WALK Jungrind aus dem extensiv wirtschaftenden Biobetrieb von Christine Bischof in Bruck an der Mur. Dieses korrekte Tier wurde nach einer aufsehenerregenden Bieterralley um 4.060 Euro Zuschlag von einer Züchtergemeinschaft aus der Steiermark erworben.

Das Angebot an trächtigen Kalbinnen war sehr überschaubar, was auf stärkere Exportankäufe in diesem Segment in den letzten Wochen zurückzuführen ist. Den Tageshöchstpreis erzielte eine RALDI Tochter vom bekannten Aufzuchtbetrieb Hartleb Peter, Rachau. Diese formatvolle Kalbin wechselte um 2.420 Euro netto in einem aufstrebenden Zuchtbetrieb nach Seckau. 

Das Angebot der Jungkühe der Milchrassen entsprach den Vorstellungen der Käufer. Hohe Leistungen mit gutem Exterieur waren die Attribute, welche zu einem guten Verkauf führten. Eine DALLAS Tochter vom Betrieb Waldauer Herbert, Bad Mitterndorf sowie eine MOPAN Tochter vom Betreib Neuhold Anton, Wettmannstätten konnten zu Spitzenpreise an steirische Züchter vermarktet werden. 

 

 

 

Die nächsten Zuchtrinderversteigerungen finden am DIENSTAG 16. April 2019 in Greinbach, am DONNERSTAG 24. April 2019 in St. Donat und am DIENSTAG 07. Mai 2019 in Traboch statt.

 

 

 

 

 

 

Reinhard Pfleger/Georg Steiner                                                         13.03.2019

 Statistik


Zuchtrinderversteigerung, 05.03.2019 Greinbachhalle

Viele lachende Gesichter am Faschingsdienstag

Auf der Zuchtrinderversteigerung am Faschingsdienstag in Greinbach wurden 127 Zuchtrinder angeboten, die einen erfreulich flotten Absatz vorfanden. Die Versteigerung war gut besucht.

Gemäß dem österreichweiten Trend verlief der Verkauf der Kuhkälber wieder eher zurückhaltend in der Preisbildung. Vor allem Kälber, die noch nicht entwöhnt angeboten wurden, waren schwer abzusetzen. Auffallend war auch dass Kälber ohne vollständige Laktationsleistung der Mutter deutlich verhaltener nachgefragt sind. Bei den Fressern besserte sich die Preisbildung deutlich sodass ein Durchschnittspreis von fast 500 Euro netto erreicht werden konnte. Der Höchstpreis der Kälber erzielte ein genotypisiertes Kalb der Kombination GS WATTKING x GS RAVE mit enorm hoher Mutterleistung aus dem Zuchtbetrieb Pusterhofer, Rettenegg, welches in eine Landwirtschaftliche Fachschule nach Tirol wechselte.

Das Angebot der Kälber und Jungkalbinnen war voll mit Tieren die interessante genomische Zuchtwerte und Blutführungen zu bieten hatten. Den Tageshöchstpreis erzielte eine hochtypisierte Jungkalbin der Kombination HERZSCHLAG x GS RAVE aus dem Zuchtbetrieb Pfneisl, Lichtenegg die nach einer spannenden Bieterduell zwischen mehreren Interessenten aus ganz Österreich und Deutschland schließlich von einem bekannten oberösterreichischen Zuchtbetrieb erstanden wurde. Bei den belegfähigen Jungkalbinnen bedienten sich Aufzuchtbetriebe aus Ober- und Niederösterreich am Angebot und räumten dieses mit steigendem Durchschnittspreis gegenüber der Versteigerung im Jänner.

Die vom Land Steiermark gewährte Qualitätsförderung für den Ankauf von weiblichen Zuchtrindern stabilisierte den Absatz der weiblichen Großrinder wiederum deutlich.

Das Angebot der Jungkühe und Kühe in Milch konnte sehr flott mit vielen sehr zufriedenstellenden Geboten versteigert werden. Die Kategorie schloss wie mit einem Durchschnittspreis von 1932 Euro netto. Genau 50 % der versteigerten Jungkühe wurde mit über 2000 Euro Zuschlagspreis verkauft! Vor allem die hohen Leistungen der angebotenen Kühe, die im Schnitt wieder bei knapp 29 kg garantierter Tagesmilchmenge lagen, erwiesen sich als Preisbildner. Mehrere Spitzenkühe befanden sich im Angebot, deren Qualität von Käufern aus der Steiermark, Niederösterreich, dem Burgenland und Kunden aus Slowenien mit hohen Geboten quittiert wurden.

Dem überschaubaren großen Angebot an trächtigen Kalbinnen stand Nachfrage privater Käufer aus der Steiermark und Kroatien gegenüber. Erfreulich zu beobachten war, dass die höher trächtigen Kalbinnen seitens der Landwirte gut nachgefragt waren. Mehrere hochträchtige Kalbinnen erzielten Zuschlagspreise die knapp unter der 2000 Euro Marke lagen.

Auch das kleine Angebot an Herdebuchstieren konnte zur Freude der Stieraufzüchter zur Gänze vermarktet werden. Zum Tageshöchstpreis wechselte ein sehr stark entwickelter PERFEKT Sohn aus einer REMMEL Mutter vom Aufzuchtbetrieb Cornides aus Landl in die VZG Arnfels.

Die mit  Spannung erwartete Versteigerung auf der Steiermarkschau am Samstag, 9.3.2018 in Greinbach kann mit  4 handverlesenen, genomisch hoch typisierte Fleckviehjungrinder aus dem Zuchtprogramm der Rinderzucht Steiermark aufwarten und  bietet somit eine einmalige Chance in die Spitzenzucht einzusteigen. Im Angebot steht das aktuell züchterisch interessanteste Jungrind der Rasse Fleckvieh in Österreich mit einem GZW von 142 Punkten. 

Die Steiermarkschau ist DAS Highlight im Jahreskalender der Rinderzucht Steiermark und wird ein Fest für die ganze bäuerliche Familie. Das Team der Rinderzucht Steiermark freut sich auf ihren geschätzten Besuch.

Die nächsten Zuchtrinderversteigerungen finden am 12. März 2019 in Traboch, am 16. April 2019 in Greinbach und am 25. April 2019 in St. Donat statt.

 

Ing. Reinhard Pfleger                                                                     05.03.2019

Statistik


Kälber- und Nutzrindermarkt, 05.03.2019 Rinderzuchtzentrum Traboch

Preisanstiege bei den Kälbern halten an 

Beim Nutzrindermarkt am 05.03.2019 in Traboch wurden knapp 330 Stück Nutzrinder vermarktet

Die Preise der leichteren Stierkälber stiegen gegenüber dem letzten Markt nochmals um fast 30 Cent an und erreichten mit 4,62 € einen neuen Höchststand. Dieser Verlauf spiegelt auch die gesamtösterreichische Situation am Nutzkälbermarkt wider. Schwerere Stierkälber bewegten sich schon seit Monaten auf einem sehr zufriedenstellenden Niveau. 

Kuhkälber konnten sich beim Fleckvieh verbessern und bei den Fleischrassekreuzungen auf hohem Niveau behaupten. Die Käufer zeigen eine deutliche Präferenz für Fleischrassekreuzungen.

Einstellstiere- und Kalbinnen wurden in sehr unterschiedlichen Qualitäten angeboten, deutlich unterentwickelte Tiere konnten nur mit starken Preiszugeständnissen verkauft werden, wogegen Tiere, die altersgemäß entwickelt waren und entsprechenden Fleischansatz zeigten wieder gut verkauft werden konnten

Sehr erfreulich verlief der Versteigerungsverlauf bei den Kühen, ein hohes Durchschnittsgewicht und gute Futterkühe brachten einen Durchschnittspreis von 1,44 € mit Preisspitzen über 1,60 €.

Die Mitglieder unserer Genossenschaft sind aufgefordert diese gute Absatzsituation mit einer vermehrten Anmeldung qualitativ entsprechender Tiere zu nützen. 

Die nächsten Kälber- und Nutzrindermärkte der Rinderzucht Steiermark finden am  12. März in Greinbach und am  19. März in Traboch statt.

 

Pirker Franz, DI                                                                      05.03.2019

Statistik


Kälber- und Nutzrindermarkt, 26.02.2019, Greinbachhalle

Preisanstieg bei leichteren Stierkälbern

Beim Kälber- und Nutzrindermarkt vom 26.02.2019 in der steirischen Greinbachhalle wurden 454 Rinder zügig vermarktet. 

Bei den Stierkälbern bot sich ein differenziertes Bild. Während die Kälber im Gewichtsbereich bis 100 kg im Preis zulegen konnten, verloren die schwereren Stierkälber etwas an Boden gegenüber dem letzten Markt.

Die Kuhkälber konnten das relativ hohe Preisniveau des letzten Marktes in keiner Gewichtklasse halten.

Die angebotenen Futter- und Schlachtkühe brachten im Schnitt 790 kg auf die Waage und konnten zu ansprechenden Preisen vermarktet werden.

Die nächsten Kälber- und Nutzrindermärkte der Rinderzucht Steiermark finden am 05.03.2019 in Traboch und am 12.03.2019 in Greinbach statt.

 

Ing. Danzler Thomas                                                                26.02.2019

Statistik


Kälber- und Nutzrindermarkt, 19.02.2019, Rinderzuchtzentrum Traboch

Großer Markt zu guten Preisen geräumt

Beim Markt am 19.02.2019 im Rinderzuchtzentrum Traboch, Steiermark, wurde ein Angebot von 425 Kälbern und Nutzrindern vermarktet.

Die Nachfrage und die Preisbildung waren ähnlich positiv wie beim letzten Markt, aber bei deutlich höheren Stückzahlen! Marktbelebend wirkte sich auch die Kauftätigkeit von deutlich mehr privaten Mästern als sonst aus. Insgesamt gab es viele zufriedene Gesichter bei den Verkäufern und erfüllte Kaufaufträge auf der Käuferseite. 

Bei den Einstellern und Einstelkalbinnen konnten sich vor allem Fleischrassen und Fleischrassekreuzungen deutlich abheben! 

Die Schlacht- und Futterkühe legten im Preis gegenüber dem letzten Markt etwas zu. Es ist mit einer steigenden Nachfrage in den nächsten Wochen zu rechnen.

Die nächsten Kälber- und Nutzrindermärkte der Rinderzucht Steiermark finden am 26. Februar in Greinbach und am  5. März in Traboch statt.

 

Steiner Georg                                                                              19.02.2019

Statistik


Kälber- und Nutzrindermarkt, 12.02.2019, Greinbachhalle

Stabile Preislage

Beim Kälber- und Nutzrindermarkt vom 12.02.2019 in der steirischen Greinbachhalle wurden 449 Rinder zügig vermarktet. Die Preise haben sich auf ein stabiles Niveau eingependelt. 

Die Kuhkälber konnten in allen Kategorien die gute Preislage nochmals steigern und liegen nun im Schnitt bei 3,58 € netto.

Die leichteren Stierkälber mussten Preiseinbußen hinnehmen, dies wurde aber durch die schwerere Kategorie mehr als ausgeglichen. Der Durchschnittspreis pendelt sich bei 4 Euro netto ein, Spitzentiere konnten die 5 Euro Marke überschreiten.

Die Nutz- und Schlachtkühe zeigten das Standorttypische Niveau, welches durch gute Preise von den Handelsfirmen wieder honoriert wurde.

Die nächsten Kälber- und Nutzrindermärkte der Rinderzucht Steiermark finden am 19. Februar 2019 in Traboch und am 26. Februar 2019 in Greinbach statt.

 

Ing. Danzler Thomas                                                                  12.02.2019

Statistik


Kälber- und Nutzrindermarkt, 05.02.2019, Rinderzuchtzentrum Traboch

Sehr erfreuliche Absatzsituation

Beim Nutzrindermarkt am 05.02.2019 in Traboch wurden mit 267 Stück weniger Tiere als beim letzten Markt verkauft aber mit deutlich höheren Preisen in  fast allen Kategorien. 

Eine wesentlich höhere Anzahl an Firmen und Privatkäufern führte bei Kälbern und Einstelltieren zu sehr zufriedenstellenden Preisen Ein geringer Anteil an untergewichtigen und schlecht entwickelten Tieren führte von Beginn an zu einem sehr flüssigen Marktverlauf.

Stier- und Kuhkälber legten in den einzelnen Gewichtsklassen zwischen 40 und 70 Cent zu. Besonders gut nachgefragt bei den Stierkälbern war die Gewichtsgruppe zwischen 120 und 200 kg.

Das etwas kleinere Angebot an Einstellstieren und Kalbinnen fand ebenfalls eine gute Nachfrage mit zufriedenstellenden Preisen vor.

Die aufgetriebenen Kühe zeigten sehr heterogene Qualitäten, gut nachgefragt waren entsprechend ausgemästete Kühe und Futterkühe ohne Mängel im Fundament.

Die nächsten Kälber- und Nutzrindermärkte der Rinderzucht Steiermark finden am  12. Februar in Greinbach und am  19. Februar in Traboch statt.

 

Pirker Franz, DI                                                                        05.02.2019

Statistik


Kälber- und Nutzrindermarkt, 22.01.2019, Rinderzuchtzentrum Traboch

Mit steigenden Gewichten lassen sich steigende Kilopreise erzielen! 

Beim Markt am 22.01.2019 im Rinderzuchtzentrum Traboch, Steiermark, wurde ein Angebot von 417 Kälbern und Nutzrindern vermarktet.

Die Vermarktung eines überdurchschnittlich großen Angebotes von über 300 Stierkälbern gestaltete sich trotz moderater Nachfrage durchaus zügig und zufriedenstellend. Eine größere Anzahl an Kälbern unter 80 kg fand bei winterlichen Temperaturen zwar einen Absatz, aber bei mäßiger Preisbildung! Mit steigenden Gewichten war auch das Interesse der Käufer deutlich lebhafter und somit auch die Preisbildung. Nicht altersgerecht entwickelte Kälber bekommen in dieser Marktphase den Preisdruck deutlich zu spüren. Die Kategorie von 120 – 200 kg war sehr stabil nachgefragt und bewegte sich am ähnlichen Preisniveau als bei den letzten Märkten. 

Einsteller und Einstelkalbinnen waren qualitativ ansprechend und erzielten zum Teil Höchstpreise! 

Im Bereich der Schlacht- und Futterkühe scheint die Talsohle durchschritten zu sein. Die Preisbildung war so positiv, wie den ganzen Herbst nicht! 

Die nächsten Kälber- und Nutzrindermärkte der Rinderzucht Steiermark finden am 29. Jänner in Greinbach und am  5. Februar in Traboch statt.

 

Steiner Georg                                                                            22.01.2019

Statistik


Zuchtrinderversteigerung, 15.01.2019, Rinderzuchtzentrum Traboch



Start ins neue Jahr geglückt

Das Angebot auf der Zuchtrinderversteigerung in Traboch war diesmal deutlich kleiner als zuletzt. Trotz widriger Witterungsverhältnisse wurde ein Großteil der Tiere angeliefert und zufriedenstellend vermarktet. Die Ankaufsbeihilfe des Landes Steiermark, welche von Landesrat ÖR Hans Seitinger auch für das Jahr 2019 gewährt wird, trug wiederum wesentlich zur Marktbelebung bei. 

Den Tageshöchstpreis bei den Fleckvieh Jungkühen erzielte eine DAX x GS RAVE Tochter aus dem Biobetrieb Rieberer-Gusterer, Kulm am Zirbitz. Die euterstarke Jungkuh wechselte in einem Zuchtbetrieb nach Bayern. Insgesamt konnte ein akzeptabler Durchschnittspreis erreicht werden.  Kleinere Ankäufe nach Slowenien wirkten ebenfalls marktbelebend. 

Eine Rarität für den Standort Traboch war eine Pinzgauer x Red Holstein Kreuzungskuh. Diese fehlerfreie Jungkuh mit sehr hoher Milchmenge wurde vom Betrieb Annelies Penz, Weisskirchen aufgetrieben und wechselte zum Tageshöchstpreis von 2800 Euro in einen bekannten Holsteinbetrieb aus dem Bezirk Leoben. 

Im Bereich der Kälber und Jungkalbinnen konnte ein mittleres Angebot zu österreichweit betrachtet sehr zufriedenstellenden Preisen vermarktet werden, obwohl Preisimpulse aus anderen Bundesländern bzw. durch den Export ausblieben. Für die Märzversteigerung ist mit einem kräftigen Stückzahlenplus in dieser Kategorie zu rechnen. 

Das kleine Angebot an trächtigen Kalbinnen wurde rasch vermarktet. Exportankäufe nach Spanien und Kroatien trugen wesentlich zur Preisbildung bei. Die gefragteste Kalbin des Tages war eine PANDORA – Tochter vom Zuchtbetrieb Gruber Thomas, Landl. Diese elegante Bio-Kalbin wechselte zu einem Preis von 2100 Euro netto nach Aflenz. 

Über alle Kategorien war zu beobachten, dass das Angebot und die Nachfrage nach Biotieren deutlich stärker waren als zuletzt und die Preisbildung sich auffallend positiv gestaltete. 

Das Angebot der Milchrassen beschränke sich diesmal auf Jungtiere, von denen eine Brauviehjungkalbin sowie eine Holsteinjungkalbin um 980 bzw. 1000 Euro einen neuen Käufer fanden.

 

 Die nächsten Zuchtrinderversteigerungen finden am DIENSTAG 22. Jänner 2019 in Greinbach, am Donnerstag 14. Februar 2019 in St. Donat und am DIENSTAG 05. März 2019 in Greinbach statt.

 

Ing. Reinhard Pfleger und Georg Steiner                                          15.01.2019

Statistik