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Kälber- und Nutzrindermarkt, 15.10.2019, Rinderzuchtzentrum Traboch

Ordentlicher Marktverlauf!

Beim Markt am 15.10.2019 im Rinderzuchtzentrum Traboch, Steiermark wurden ein Angebot von 395 Kälbern und Nutzrindern vermarktet.

Die Preise der Stierkälber lagen im  marktkonform erforderlichen Gewichtbereich über 80 kg auf dem österreichweit ähnlichen Niveau. Sehr leichte und deutlich unterentwickelte Tiere fallen bei dieser Marktsituation im Preis stärker ab. Besser nachgefragt war wieder die schwerere Kategorie.

Die Preissituation bei den Kuhkälbern gestaltete sich ähnlich, wobei sich Fleischrassekreuzungen bei entsprechender Entwicklung sich klar abheben. Auch hier appellieren an unsere Mitglieder aktuell möglichst keine Tiere unter 80 kg aufzutreiben.

Die Einstellstiere und Einstellkalbinnen waren bei guter Entwicklung und entsprechender Rassekombination wieder gut nachgefragt zielten zufriedenstellende Preise.

Das Angebot der Kühe war von einer großen Zahl an rohen Einstellkühen geprägt. Die wenigen gut angefleischten Kühe erreichten wieder Preise um 1,50 € netto.

 

Die nächsten Kälber- und Nutzrindermärkte der Rinderzucht Steiermark finden am 22. Oktober in Greinbach und am 29. Oktober in Traboch statt.

 

15.10.2019

 

Pirker Franz                                                                                         15.10.2019

 

Statistik

Kälber- und Nutzrindermarkt, 08.10.2019, Greinbachhalle

Verhaltende Nachfrage – Stierkälber geben nach

Beim Kälber- und Nutzrindermarkt vom 08.10.2019 in der steirischen Greinbachhalle stand ein gutes Angebot von rund 450 Tieren zum Verkauf. Perfektes Herbstwetter führte dazu, dass leider nur wenige private Mäster den Weg nach Greinbach fanden und somit eine schwierige Absatzsituation entstand.


Das große Angebot an Stierkälbern konnte nur schleppend vermarktet werden. Die sehr guten Qualitäten konnten trotz dieser Marktlage zwischen 4,00 und 4,50 Euro netto vermarktet werden.  Mittlere und schwache Qualitäten notierten bei rund 3 Euro und darunter. Verhältnismäßig ordentlich verlief der Absatz der Kategorie von 120 – 200 kg.  Für die kommenden Wochen ist mit einem steigenden Marktdruck zu rechnen, sodass die Absatzsituation nicht leichter werden dürfte!

Das Angebot von 70 weiblichen Kälbern wurde zu steigenden Preisen vermarktet. Vor allem die schlachtfertigen Kälber legten ordentlich zu. Dieser Trend dürfte sich bis Weihnachten noch verstärken.

Positiv verlief der Absatz der Futter- und Schlachtkühe. Das gute Niveau des letzten Marktes wurde gehalten. Die Kategorie der Kühe über 800 kg war mit über 1,50 netto je kg Lebendgewicht besonders gut nachgefragt!


Die nächsten Kälber- und Nutzrindermärkte der Rinderzucht Steiermark:

Dienstag, 15.10.2019 in Traboch

Dienstag, 22.10.2019 in Greinbach

 

Georg Steiner                                                                                     08.10.2019

Statistik

Kälber- und Nutzrindermarkt, 01.10.2019, Rinderzuchtzentrum Traboch

Der Herbst hält Einzug!

Beim Markt am 01.10.2019 im Rinderzuchtzentrum Traboch, Steiermark wurde ein gutes Angebot von 466 Kälbern und Nutzrindern vermarktet.

Wie schon auf anderen Standorten in ganz Österreich konnten sich die Preise für die Stierkälber nicht auf dem gewohnten Niveau halten. Leider konnte sich auch der Standort Traboch diesen Trend nicht entziehen und musste unter 4 Euro netto je kg Lebendgewicht bei den 100 kg Stierkälbern abschließen. Das strahlende Herbstwetter trug auch das seine dazu bei, dass sehr wenige private Mäster am Markt anwesend waren. Dem Viehhandel sei gedankt, dass die Markträumung reibungslos geglückt ist!  Die Preisdifferenzierung nach der Qualität war sehr deutlich ausgeprägt. Im Sinne einer optimalen Wertschöpfung ist ein Mindestgewicht von 90 kg anzustreben! 

Einsteller und Einstellkalbinnen wurden in größerer Stückzahl angeboten. Der Absatz war durchwegs zufriedenstellend. Der Marktdruck wird im Herbst noch zunehmen. 

Der Absatz der Kühe war flüssig und nachvollziehbar. Es konnten Spitzenpreise bis zu 1,60 netto je kg Lebendgewicht erreicht werden.

Die nächsten Kälber- und Nutzrindermärkte der Rinderzucht Steiermark finden am 8. Oktober in Greinbach und am 15. Oktober in Traboch statt.


Georg Steiner                                                                                    01.10.2019

Statistik


Zuchtrinderversteigerung, 01.10.2019, Greinbachhalle

„Licht und Schatten“

Die Versteigerung im Oktober in der steirischen Greinbachhalle fand bei schönstem Herbstwetter statt.  Die Bauern der Ost- und Weststeiermark dürften diese Bedingungen zur Erledigung der Herbstarbeiten auf den Feldern genutzt haben, sodass der Besuch der Versteigerung hinter den Erwartungen zurückblieb.

Obmann Matthias Bischof konnte Kaufinteressenten aus der Steiermark, Niederösterreich, Kärnten und dem Burgenland begrüßen. Ebenfalls stattete der Präsident der Landwirtschaftskammer Steiermark, ÖR. Franz Titschenbacher der Versteigerung einen Besuch ab und trat mit den anwesenden Züchtern ins Gespräch.

Der Verlauf der Versteigerung gestaltete sich von Beginn weg mit den Kategorien der Kuhkälber und Jungkalbinnen schleppend und stark qualitätsbezogen. Eine doch große Zahl an Jungtieren konnte für deren Besitzer keine zufriedenstellenden Gebote erreichen und wurden zum Letztzuschlag nicht abgegeben. Zuchtkälber, die noch nicht von der Milch abgesetzt sind, sind aktuell auf den Zuchtrindermärkten in der Steiermark schwer bis kaum absetzbar. Nachgefragt sind sichere Fresser mit guter Entwicklung und exportfähigen Pedigrees. Für diese Qualitäten sorgten Aufzuchtbetriebe aus den benachbarten Bundesländern für einen halbwegs zufriedenstellenden Absatz.

Das Angebot der Jungrinder war auch diesmal wieder gespickt mit genetisch interessanten Tieren mit hohen Typiserungsergebnissen und vielversprechenden Linienkombinationen. Highlight dieser Gruppe war ein Jungrind der Kombination WIKINGER x JACK aus dem Zuchtbetrieb Tuttner Franz, Pöllau, das nach einem heftigen Bieterduell über mehrere Treuhandkäufer aus dem In- und Ausland schließlich zum Tageshöchstpreis der weiblichen Tiere in einen Spitzenzuchtbetrieb nach Oberösterreich ging. Aus derselben Zuchtstätte stammte auch das begehrteste Kuhkalb, eine mischerbig hornlose GS MUNDL Tochter, die im niederösterreichischen Waldviertel eine neue züchterische Heimat finden wird.

Die vom Land Steiermark gewährte Qualitätsförderung für den Ankauf von weiblichen Zuchtrindern stabilisierte den Absatz der weiblichen Großrinder wiederum deutlich.

Das Angebot der Jungkühe war auch diesmal qualitativ sehr ansprechend, was Leistungsfähigkeit und Genetik der angebotenen Tiere betraf. Die durchschnittlich garantierte Milchmenge lag bei den Jungkühen bei hohen 31 kg. Die Abteilung der laktierenden Tiere traf auf deutlich breitere Nachfrage als die der Jungtiere. Trotz der nach wie vor durchwachsenen Situation am Milchmarkt wurde die gute Qualität der Tiere von den Käufern mit ordentlichen Geboten quittiert, wobei die Höhe der garantierten Milchmenge eindeutig der entscheidende Faktor der Preisbildung war. Die Highlights der Jungkühe waren eine leistungsstarke GS WOHLTAT Tochter aus dem Betrieb Pusterhofer Jürgen, Rettenegg und eine GS WATTKING Tochter aus der Zuchtstätte Brunnhofer Hubert, Gasen, die zu Zuschlagspreisen von deutlich über 2000 Euro den Besitzer wechselten.

Das kleine und qualitativ etwas unterschiedliche Angebot an trächtigen Kalbinnen konnte dank guter Nachfrage von heimischen und kroatischen Züchtern mit einem Durchschnittspreis von knapp über 1700 Euro Zuschlag verkauft werden. Gefragteste Kalbin war eine korrekte MAGIC Tochter aus dem Betrieb Kern Peter, Vorau die von einem Züchter aus Gleisdorf erworben wurde.

Das Segment der Herdebuchstiere konnte diesmal relativ zufriedenstellend für die Aufzuchtbetriebe vermarktet werden. 3 Stiere fanden in Viehzuchtgenossenschaften einen Käufer. Ein, mit bestem Fundament ausgestatteter GS HUT AB Sohn aus dem Aufzuchtbetrieb Cornides in Mooslandl wurde zum Tageshöchstpreis von der VZG Friedberg ersteigert.

Die nächsten Zuchtrinderversteigerungen finden an folgenden Terminen statt:

17. Oktober 2019        St. Donat
19. November 2019    Traboch
26. November 2019    Greinbach

Ing. Reinhard Pfleger                                                                    01.10.2019

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Zuchtrinderversteigerung, 24.09.2019, Rinderzuchtzentrum Traboch



Futtersituation schlägt sich auf Nachfrage durch!

Die Zuchtrinderversteigerung am 24. September in Traboch war mit 139 verkauften Zuchttieren eher knapp bestückt.

Die Futtersituation im Einzugsbiet des Vermarktungsstandorts Traboch ist als mäßig zu bezeichnen. Fehlende Niederschläge im Sommer und massive Schäden durch die Engerlinge sind die großen Herausforderungen für die Bauern.
Obmann Matthias Bischof konnte Landesrat Johann Seitinger in der Runde der Rinderzüchter willkommen heißen. Landesrat Seitinger machte sich ein Bild über die aktuelle Situation am Zuchtrindersektor und führte intensive Gespräche mit den Züchtern im Stall. In seinen Grußworten sendete er zur Freude der Rinderzüchter positive Signale zur Fortführung der Ankaufsbeihilfe für Qualitätszuchtrinder durch das Land Steiermark für das kommende Jahr.

Die angebotene Qualität der Fleckviehjungkühe war bei dieser Versteigerung sehr gut. Leider konnten die Preisvorstellungen der Verkäufer nicht immer erfüllt werden, sodass einige Kühe aus dem Spitzensegment nicht abgegeben wurden. Der Durchschnittspreis mit knapp 1700 Euro war in Summe respektabel, aber leider nicht ganz auf dem Niveau der letzten Versteigerungen.

Den Tageshöchstpreis mit 2180 Euro netto erzielte eine ETOSCHA Tochter aus dem Betrieb Eichberger Anna und Christoph, Rachau. Diese euterstarke Jungkuh produziert in Zukunft im Bezirk Leoben.

Die Kategorie der Kälber und Jungkalbinnen war zahlenmäßig schwächer beschickt als im August. Absatz und Preisbildung waren sehr zufriedenstellend.

Gleich drei genomische Leckerbissen waren das Highlight dieser Kategorie. Eine GS HERZBLATT Tochter (GZW 131 und MW 129) vom Betrieb Völkl Heike, Tragöss wechselte um 2860 Euro in einen Kärntner Zuchtbetrieb. Der Zuchtbetrieb Koiner Anna und Pirker Franz konnte gleich zwei genomisch interessante Jungrinder anbieten. Eine mischerbig hornlose HAZARI Tochter und eine VARTA Tochter mit einem gGZW von 130 wurden um 1740 und 1800 Euro in Zuchtbetriebe in der Steiermark bzw. Salzburg verkauft.

Die Kategorie der trächtigen Kalbinnen war größtenteils besser auf die Versteigerung vorbereitet als im August. Die gewichtigen Kalbinnen wurden vom Inlands- und Italienmarkt nachgefragt. Die leichteren bzw. kleinträchtigen Kalbinnen wurden für diverse Exportdestinationen angekauft.

Der Durchschnittspreis von rund 1600 netto liegt im österreichweiten Durchschnitt und spiegelt die gedämpfte Situation am Zuchtrindersektor wieder. In diesem Zusammenhang appellieren wir an die Züchter die Ab Hof Ankäufe in den nächsten Wochen entsprechend zu nützen.

Den Tageshöchstpreis mit 2100 Euro erreichter eine DAILY Tochter aus dem Zuchtbetrieb Auer Anton, Metnitz. Diese kapitale Kalbin ging zu einem Zuchtbetrieb nach Thörl.

Bei den Milchrassen konnte eine GS HIMALAYA Tochter vom Betrieb Steinbrecher Bernhard, Bad Mitterndorf mit hoher Einsatzleistung und gutem Exterieur überzeugen. Diese formschöne Braunviehjungkuh wurde von einem Knittelfelder Zuchtbetrieb angekauft.

 

 

 

 

 

 

 

 

Die nächsten Zuchtrinderversteigerungen finden an folgenden Terminen statt:

DIENSTAG           01. Oktober 2019             Greinbach
DONNERSTAG     17. Oktober 2019             St. Donat
DIENSTAG          19. November 2019          Traboch
DIENSTAG          26. November 2019          Greinbach

Ing. Reinhard Pfleger/Georg Steiner                                                24.09.2019

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Kälber- und Nutzrindermarkt, 24.09.2019, Greinbachhalle

„Sehr großes Angebot zufriedenstellend vermarktet“

Beim Kälber- und Nutzrindermarkt am 24.9.2019 in der steirischen Greinbachhalle stand ein sehr großes Angebot von über 550 Tieren zum Verkauf. Das breite Angebot in allen Kategorien bewegte auch diesmal wieder viele Käufer nach Greinbach zu kommen, sowohl von Seiten des Viehhandels als auch der privaten Mästerschaft.

Die über 400 angebotenen männlichen Kälber und Einsteller waren von guter Qualität und erfreuten sich reger Nachfrage. Frohwüchsige, altersgerecht entwickelte Kälber mit entsprechender Keule erreichten Notierungen bis zu 6 Euro Zuschlagspreis. Das zahlenmäßig große Angebot an schwereren Stierkälbern rund um die 150 kg wird von den Abnehmern am Standort Greinbach sehr geschätzt. Diese Kategorie notierte wieder über 4,00 Euro netto im Durchschnittspreis.

Das Angebot von 113 weiblichen Kälbern war diesmal besonders groß, was sich auch in etwas differenzierter Qualität niederschlug. Die Schnittpreise konnten das Niveau des letzten Marktes nicht halten. Vor allem die schlachtfertigen Tiere mussten Preiseinbußen hinnehmen.

Futter- und Schlachtkühe waren gemäß dem Trend der letzten Märkte auch diesmal wieder gut nachgefragt. Die Qualität der Kühe war ansprechend. Bei einem Durchschnittsgewicht von 743 kg erlösten die Kühe im Schnitt knapp 1200 Euro für ihre Besitzer. Einige schwere, voll ausgemästete Fleckviehkühe erzielten Spitzenpreise im Zuschlag von bis zu 1,70 Euro und erzielten somit  Auszahlungspreise von bis zu 1700 Euro für ihre Besitzer. Beweis, dass sich die Ausmast von Kühen und deren Lebendverkauf über die Märkte der RSTM betriebswirtschaftlich absolut lohnt.

Die nächsten Kälber- und Nutzrindermärkte der Rinderzucht Steiermark:

Dienstag,  1.10.2019 in Traboch

Dienstag,  8.10.2019 in Greinbach

Ing. Reinhard Pfleger                                                                         24.09.2019

Statistik


Kälber- und Nutzrindermarkt, 17.09.2019 Rinderzuchtzentrum Traboch

Ordentlicher Marktverlauf!

Beim Markt am 17.09.2019 im Rinderzuchtzentrum Traboch, Steiermark wurde ein gutes Angebot von 423 Kälbern und Nutzrindern vermarktet.

Ähnlich wie vor 2 Wochen gestaltete sich die Absatzlage bei den Stierkälbern. Der Großteil der Qualitätskälber konnte zwischen 4 und 5 Euro netto je kg Lebendgewicht abgesetzt werden. Die Nachfrage war durchaus gegeben, wobei die Preisspitzen etwas ausblieben. Auch in den nächsten Wochen ist mit einer weitestgehend stabilen Marktlage zu rechnen.

Einsteller und Einstellkalbinnen waren in der Qualität höchst unterschiedlich. Die Preisbildung war zufriedenstellend und nachvollziehbar! 

Der neuerliche Rückgang der Kühe in der Totvermarktung schlug sich auch auf die Lebendvermarktung nieder. Vor allem die „blauen“ Kühe mussten im Preis etwas nachgeben!
Für schwere und somit schlachtfertige Kühe konnten Preise bis 1,60 netto je kg Lebendgewicht erzielt werden.

Die nächsten Kälber- und Nutzrindermärkte der Rinderzucht Steiermark finden am 24. September in Greinbach und am 1. Oktober in Traboch statt.

Steiner Georg                                                                                       17.09.2019

Statistik


Kälber- und Nutzrindermarkt, 10.09.2019, Greinbachhalle


„Sehr großes Angebot - Kälberpreise ziehen deutlich an“

Beim Kälber- und Nutzrindermarkt am 10.9.2019 in der steirischen Greinbachhalle stand ein Angebot von über 500 Tieren zum Verkauf. Die Tiere wurden innerhalb weniger Stunden vom Team der RSTM mit bestem Service für die Landwirte vermarktet. Das breite Angebot in allen Kategorien bewegte diesmal besonders viele Käufer nach Greinbach zu kommen. Die Nachfrage nach Qualitätskälbern zur Mast war diesmal vielschichtig gegeben, sodass in allen Kategorien doch deutliche Preisanstiege zu verzeichnen waren. 

Die über 360 angebotenen männlichen Kälber waren von guter Qualität und erfreuten sich reger Nachfrage der privaten Rindermäster wie auch der Viehhandelspartner. Ergebnis davon waren steigende Notierungen der leichten wie auch mittelschweren Kategorie der Stierkälber.

Die knapp 100 angebotenen Kuhkälber waren ebenfalls deutlich besser nachgefragt als zuletzt. Von dieser Preissteigerung profitierten diesmal die leichteren Kälber am stärksten.

Futter- und Schlachtkühe waren gemäß dem Trend der letzten Märkte auch diesmal wieder gut nachgefragt. Die Qualität der Kühe war ansprechend. Bei einem Durchschnittsgewicht von 742 kg erlösten die Kühe im Schnitt knapp 1200 Euro für ihre Besitzer. Einige schwere, voll ausgemästete Fleckviehkühe erzielten Spitzenpreise um die 1600 Euro Auszahlungspreis.

Die nächsten Kälber- und Nutzrindermärkte der Rinderzucht Steiermark:

Dienstag,  17.9.2019 in Traboch

Dienstag,  24.9.2019 in Greinbach

Ing. Reinhard Pfleger                                                                         10.09.2019

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Kälber- und Nutzrindermarkt, 03.09.2019, Rinderzuchtzentrum Traboch

Differenzierter Marktverlauf

Beim Markt am 03.09.2019 im Rinderzuchtzentrum Traboch, Steiermark wurde ein großes Angebot von knapp 400 Kälbern und Nutzrindern vermarktet.

Die Preise der leichten Stierkälber konnte gegenüber dem letzten Markt nicht gehalten werden, begründet durch ein zu großes Angebot an leichten und unterentwickelten Kälbern. Der Markt konnte auch für diese Kategorien geräumt werden! Mit Ausblick Richtung Herbst und Winter appellieren wir an die Verkäufer die Kälber erst ab einem Gewicht von 80 kg anzubieten! Gut entwickelte Kälber erzielten wieder Preise bis 5 € netto. Die schwerere Kategorie war wieder deutlich besser nachgefragt und konnte den Preis des letzten Marktes fast halten.

Das Angebot der Kuhkälber war ebenfalls von einem zu großen Anteil zu leichter Tiere geprägt, bei den schwereren Kälbern lagen die Preise ebenfalls nahe am Ergebnis des letzten Nutzrindermarktes. Einstellstiere- und Kalbinnen wurden wieder in größerer Stückzahl angeboten und waren durch ansprechende Qualität auch gut nachgefragt.

Der Preis der Futter und Schlachtkühe bewegt sich auf konstanten Niveau, gut ausgemästete Tiere erreichten wieder Preise über 1,50 € netto, rohe Tiere fielen im Preis stärker ab. Die Durchschnittsqualität spiegelt aber die knappe Futtersituation wieder.

Die nächsten Kälber- und Nutzrindermärkte der Rinderzucht Steiermark finden am 10. September in Greinbach und am 17. September in Traboch statt.

DI Franz Pirker                                                                                  03.09.2019

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Kälber- und Nutzrindermarkt, 27.08.2019, Greinbachhalle

„Qualität bestimmt den Preis“

Beim Kälber- und Nutzrindermarkt vom 27.8.2019 in der steirischen Greinbachhalle wurde ein großes Angebot von 430 Rindern aller Kategorien und Gewichtsklassen zur Vermarktung gebracht. Das Marktbild der letzten Wochen änderte sich wenig. Das Angebot wurde innerhalb weniger Stunden vom Team der RSTM mit bestem Service für die Landwirte vermarktet. Rund die Hälfte aller angebotenen Tiere wurde von Viehhandelsfirmen erworben.

Die Preisgestaltung bei den Stierkälbern fand wie auf den letzten Märkten in Greinbach auch diesmal wieder stark qualitätsbezogen statt. Die Stierkälber rund um 100 kg Gewicht konnten sich vom niedrigen Preisniveau der letzten Märkte wiederum leicht erholen und im Preis zulegen. Deutlich zu beobachten war, dass Kälber unter 80 kg Gewicht auf schwache Nachfrage stießen. Auffallend ist, dass Qualitätskälber deutlich über 5,0 Euro Zuschlag notieren, während Kälber mit knapperer Entwicklung teilwiese empfindliche Preiseinbußen hinnehmen müssen. Diesmal konnte die Kategorie der mittelschweren Kälber das hohe Preisniveau des letzten Marktes nicht halten. 

Die angebotenen Kuhkälber zeigten ebenfalls eine differenzierte Preisbildung. Während die schlachtreifen Kälber gut nachgefragt waren, erfuhren die leichten Kuhkälber eine Preiskorrektur nach unten.

Futter- und Schlachtkühe waren gemäß dem Trend der letzten Märkte wieder gut nachgefragt. Die Qualität der Kühe war sehr ansprechend. Bei einem Durchschnittsgewicht von 741 kg erlösten die Kühe im Schnitt knapp 1200 Euro für ihre Besitzer. Einige schwere, voll ausgemästete Fleckviehkühe erzielten Spitzenpreise von über 1600 Euro Auszahlungspreis.

Die nächsten Kälber- und Nutzrindermärkte der Rinderzucht Steiermark:

Dienstag,  3.9.2019 in Traboch

Dienstag,  10.9.2019 in Greinbach

Ing. Reinhard Pfleger                                                                       27.08.2019

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Zuchtrinderversteigerung, 20.08.2019, Greinbachhalle

„Zufriedene Gesichter in Greinbach“

Die Augustversteigerung in der steirischen Greinbachhalle war gekennzeichnet durch ein standortypisches Angebot an Zuchtrindern in Zahl und Qualität. Trotz hochsommerlicher Temperaturen und besten Bedingungen für die Grünland- und verbliebene Getreideernte war die Versteigerung erfreulicherweise gut besucht. Bereits im Vorfeld zogen einige genetisch interessante Jungtiere und leistungsstarke Jungkühe mit besten Abstammungen die Aufmerksamkeit und Nachfrage auf sich.

Obmann Matthias Bischof konnte Kaufinteressenten aus der Steiermark, allen benachbarten Bundesländern sowie aus Slowenien und Kroatien begrüßen, die dem guten Ruf der Zuchtrinderqualität nach Greinbach gefolgt waren.

Der Verlauf der Versteigerung gestaltete sich bei den Tieren mit passender Qualität zufriedenstellend. Leider blieb auch diesmal ein nicht zu kleiner Prozentsatz an gemeldeten Tieren der Versteigerung fern.

Das diesmal doch knappere Angebot an Kuhkälbern und Jungkalbinnen stieß auf ordentliche Nachfrage, welche vor allem durch Ankäufe von Aufzuchtbetrieben aus der Steiermark, Niederösterreich und Kärnten begründet war. Kuhkälber, die noch nicht von der Milch abgesetzt waren, sind aktuell auf den Zuchtrindermärkten nur schwer absetzbar. Die Aufzuchtbetriebe suchen nach sicheren Fressern mit guter Entwicklung und exportfähigen Pedigrees.

Das Angebot der Jungrinder war auch diesmal wieder gespickt mit genetisch sehr interessanten Tieren mit hohen Typisierungsergebnissen und genetisch vielversprechenden Linienkombinationen. Highlight dieser Gruppe war ein bestens typisiertes Jungrind aus dem Biobetrieb Wels in Grafendorf, das nach einem heftigen Bieterduell über mehrere Treuhandkäufer schließlich zum Tageshöchstpreis der Versteigerung einen neuen Besitzer aus Tirol fand.

Die vom Land Steiermark gewährte Qualitätsförderung für den Ankauf von weiblichen Zuchtrindern stabilisierte den Absatz der weiblichen Großrinder wiederum deutlich.

Das Angebot der Jungkühe und Kühe in Milch war auch diesmal qualitativ sehr ansprechend, was Leistungsfähigkeit und Genetik der angebotenen Tiere betraf. Die durchschnittlich garantierte Milchmenge lag diesmal bei den Jungkühen bei knapp über 29 kg. Kaufinteressenten aus der Steiermark, dem Burgenland und dem benachbarten Slowenien sorgten im Angesicht der aktuellen Milchmarktsituation mit doch rückläufigen Auszahlungspreisen bei einigen Verarbeitern für einen zufriedenstellenden Absatz mit hohen Geboten für besonders interessante Tiere. Der Verlauf der Versteigerung war aber auch von differenzierter Preisbildung als zuletzt gekennzeichnet, Spitzenpreise über 2000 Euro Zuschlag waren diesmal eher die Ausnahme. Auffallend war auch, dass Jungkühe, die eine garantierte Wiederträchtigkeit vorweisen konnten, mehrfach stärker nachgefragt waren als frischmelke Tiere. Viel Beachtung fand eine typstarke Jungkuh der Kombination Waldbrand x GS Web vom Betrieb Schweighofer in Pöllau und eine euterstarke Raldi x Remmel aus der Zuchtstätte Sitka in Miesenbach. Beide Spitzenkühe wurden für den kommenden Messeauftritt der Rinderzucht Austria in Kroatien erworben.

Das kleine, aber feine Angebot an trächtigen Kalbinnen konnte dank guter Nachfrage von heimischen und kroatischen Züchtern mit einem Durchschnittspreis von knapp über 1700 Euro Zuschlag verkauft werden. Auch hier stachen 2 Tiere aufgrund ihres Exterieurs deutlich hervor. Eine überaus korrekte Wobbler Tochter und eine kapitale Epinal Tochter wurden ebenfalls für die kommenden Messeauftritte der Rinderzucht Austria in den Nachbarländern Slowenien, Kroatien und Ungarn erworben.

Das Segment der Herdebuchstiere konnte diesmal wenig zufriedenstellend für die Aufzuchtbetriebe vermarktet werden. Nur 2 Stiere, ein eleganter GS Der Beste Sohn und ein körperhafter GS Vest Sohn fanden zum Ausrufspeis in Viehzuchtgenossenschaften einen neuen Besitzer.

Die nächsten Zuchtrinderversteigerungen finden an folgenden Terminen statt:

29. August 2019          St. Donat
24. September 2019    Traboch
1. Oktober 2019          Greinbach

Ing. Reinhard Pfleger                                                                           20.08.2019

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Kälber- und Nutzrindermarkt, 20.08.2019, Rinderzuchtzentrum Traboch

Stierkälber gut nachgefragt!

Beim Markt am 20.08.2019 im Rinderzuchtzentrum Traboch, Steiermark wurde ein gutes Angebot von 363 Kälbern und Nutzrindern vermarktet.

Die Absatzsituation für die Stierkälber ist weitestgehend stabil. Gute Qualitäten fanden eine Preisbildung zwischen 4,5 und 5,2 netto je kg Lebendgewicht vor. Wie schon zuletzt sind vor allem nicht altersgerecht entwickelte Kälber nur schwer absetzbar. Die intensive Fütterung der Kälber macht sich in der zentralen Vermarktung bezahlt!

Einsteller und Einstellkalbinnen waren diesmal von besser Qualität, was sich auch in der Preisbildung niederschlug!

Das Angebot der Kühe war etwas knapper als vor 14 Tagen. Anbetracht des breiten Spektrums an Qualitäten ist der Durchschnittspreis mit 1,30 netto je kg Lebendgewicht absolut zufriedenstellend!

Die nächsten Kälber- und Nutzrindermärkte der Rinderzucht Steiermark finden am 27. August in Greinbach und am 3. September in Traboch statt.

  

Steiner Georg                                                                          20.08.2019

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Zuchtrinderversteigerung, 13.08.2019, Rinderzuchtzentrum Traboch



Herbstauftakt gelungen

Die Zuchtrinderversteigerung am 13. August in Traboch war mit rund 200 verkauften Zuchtrindern der Rassen Fleckvieh, Braunvieh und Holstein gut beschickt.

Die erste Versteigerung nach einer dreimonatigen Pause am Standort Traboch war doch von negativen Vorzeichen geprägt. Vor allem die Futtersituation in der Obersteiermark ist aufgrund der fehlenden Niederschläge in vielen Gebieten ein ernstzunehmendes Problem. Unter diesen Vorzeichen ist der Marktverlauf der Zuchtrinderversteigerung erfreulicherweise als reibungslos mit marktkonformen Geboten zu beschreiben.  Über allen Kategorien und Rassen hinweg konnten Tiere mit Qualität zufriedenstellend verkaufte werden. Rohe, unterdurchschnittlich entwickelte Tiere waren hingegen nur schwer abzusetzen. Hier lagen die Preisvorstellungen der Verkäufer und der Qualitätsanspruch der Käufer doch einige Male deutlich auseinander.

Fleckvieh

Die Qualität der angebotenen Fleckviehkühe war diesmal im Vergleich zu den Frühjahrsversteigerungen differenzierter, sowohl in Leistung als auch im Exterieur der Tiere. Die Nachfrage der privaten Käuferschicht war in dieser Kategorie aber überraschend gut, sodass man sowohl mit dem Durchschnittspreis als auch mit den Preisspitzen zufrieden sein konnte. Den Tageshöchstpreis der Fleckviehtiere erzielte eine exterieurstarke WALDBRAND Tochter aus dem Zuchtbetrieb Kohlbacher in Langenwang. Diese Jungkuh wechselte in einen Betrieb nach Bad Mitterndorf.

Die Kategorie der Kälber und Jungkalbinnen war für eine Versteigerung im August stark beschickt, was eindeutig der Futtersituation auf den Betrieben geschuldet sein dürfte. Es entwickelte sich ein stark qualitätsbezogener Verkauf. Den Tageshöchstpreis bei den Zuchtkälbern erzielte eine GS WATERMANN Tochter mit hohem genomischen Zuchtwert aus dem Betrieb Grasser, Fohnsdorf. Das Tier wechselt ins oberösterreichische Zuchtgebiet.  Eine reinerbig hornlose MA 17 Tochter löste ebenfalls ein spannendes Winkerduell aus. Aufzuchtbetriebe aus der Steiermark, Oberösterreich, Niederösterreich, Salzburg und Kärnten zeigten Interesse an Genetik mit Leistungshintergrund und entsprechender Entwicklung.

Auffallend war das diesmal, dass deutlich mehr Tiere im stricklosen Vermarktungsweg angeboten werden. Das Service der RSTM am Standort Traboch ermöglicht die Wahlmöglichkeit für die Verkäufer und erfreut sich immer größerer Beliebheit.

Das Angebot an trächtigen Kalbinnen zeigte die gesamte Palette an Futter- und Entwicklungszuständen der Tiere. Viele Tiere wurden direkt von den Weiden auf die Versteigerung gebracht. Für Tiere unter 600 kg und Tiere, die für Exportankäufe zu hoch trächtig waren, war nur schwer zufriedenstellender Absatz zu finden. Hingegen konnten Tiere mit entsprechenden Leistungszahlen im Pedigree und normal gutem Futterzustand zwischen 1600 und 2000 Euro Zuschlagspreisen gut verkauft werden.  Die gefragteste Kalbin des Tages war eine kapitale GS ECHT Tochter vom Betrieb Gruber in Mooslandl. Diese vielversprechende Kalbin wird in einem Betrieb in St. Gallen produzieren. Für die kommenden Messeauftritte in Slowenien, Kroatien und Ungarn konnten exterieurstarke Kalbinnen angekauft werden. Ankäufe für den kroatischen und italienischen Markt wirkten marktbelebend. Bemerkenswert war wiederum, dass Tiere, die aus Bio Betrieben stammten, insgesamt eine gute Nachfrage erfuhren.

Braunvieh und Holstein

Das Angebot der Braunvieh und Holstein Tiere war wiederum klein, aber diesmal von außergewöhnlicher Qualität gekennzeichnet.

Ein Paukenschlag war eine überragende 2. Kalbskuh (V: Commander) aus dem Betrieb Neuhold in Wettmannstätten. Eine Tagesmilchmenge von 58 kg Milch bei bestem Exterieur war einem Südtiroler Holsteinzüchter im Treuhandkauf den Tageshöchstpreis der Versteigerung wert.

Für die bevorstehenden Messeauftritte konnten aus dem Angebot 3 hervorragende Kalbinnen erworben werden. Eine kalibrige BIG JOHN Tochter, sowie eine korrekte LENNY Tochter aus dem Betrieb Jauschnegg, Hengsberg und eine elegante ARROW Tochter vom Betrieb Fraidl, St. Peter/Freienstein werden die Farben von Rinderzucht Austria im Ausland mehr als würdig vertreten.

Die vom Land Steiermark gewährte Qualitätsförderung für den Ankauf von weiblichen Zuchtrindern stabilisierte den Absatz der weiblichen Großrinder wiederum deutlich.

Die nächsten Zuchtrinderversteigerungen finden an folgenden Terminen statt:

DIENSTAG          20. August 2019            Greinbach
DONNERSTAG    29. August  2019            St. Donat
DIENSTAG         24. September 2019       Traboch


Ing. Reinhard Pfleger und Georg Steiner                                             13.08.2019

Statistik


Kälber- und Nutzrindermarkt, 13.08.2019, Greinbachhalle

„Stierkälber -  Schwere Tiere gefragt, leichte Kälber geraten unter Druck“

Beim Kälber- und Nutzrindermarkt vom 13.8.2019 in der steirischen Greinbachhalle wurden 364 Rinder vermarktet. Nach dem Preisdämpfer des letzten Marktes bei den männlichen Kälbern zeigte diesmal das Preisbarometer wieder nach oben.

Die Preisgestaltung bei den Stierkälbern findet aktuell am Markt in Greinbach sehr qualitätsbezogen statt. Die leichteren Stierkälber konnten sich vom niedrigen Preisniveau des letzten Marktes wieder leicht erholen. Auffallend ist, dass Qualitätskälber deutlich über 5,0 Euro Zuschlag notieren, während Kälber mit knapperer Entwicklung doch deutliche Preiseinbußen hinnehmen müssen. Mehrere Verkäufer dieser Kälber entschieden sich ihre angebotenen Tiere zum Letztgebot nicht abzugeben. Sehr positiv gestaltete sich die Nachfrage nach den Stierkälbern in den höheren Gewichtsbereichen. Diese Kälber waren diesmal von privater Hand wie auch vom Viehhandel deutlich besser nachgefragt als noch zuletzt.

Die angebotenen Kuhkälber konnten das Preisniveau des letzten Marktes nicht halten. Sowohl leichte als auch schlachtfertige Kälber waren davon betroffen.

Futter- und Schlachtkühe waren wie in den letzten Wochen auch diesmal gut nachgefragt. Ein durchschnittlicher Zuschlagspreis von 1,43 Euro netto spiegelt wiederum die Sinnhaftigkeit der Ausmast und des Lebendverkaufes von Kühen auf den Märkten der RSTM wieder.

Die nächsten Kälber- und Nutzrindermärkte der Rinderzucht Steiermark:

Dienstag,  20. August 2019 in Traboch

Dienstag,  27. August 2019 in Greinbach

Ing. Reinhard Pfleger                                                                           13.08.2019

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Kälber- und Nutzrindermarkt, 06.08.2019, Rinderzuchtzentrum Traboch

Schwerere Stierkälber legen im Preis zu

Beim Markt am 06.08.2019 im Rinderzuchtzentrum Traboch, Steiermark wurde ein großes Angebot von knapp 400 Kälbern und Nutzrindern vermarktet.

Die Preise der Stierkälber konnte sich gegenüber dem letzten Markt behaupten. Bei unterschiedlichen Qualitäten erzielten die Kälber in der unteren Gewichtsklasse in der Spitzengruppe Preise über 5 € netto, während unterdurchschnittliche Tiere klar im Preis abfielen. Sehr gut nachgefragt waren wieder die schwereren Stierkälber, die deutliche Preissteigerungen verzeichnen konnten.

Die Kuhkälber hielten im Wesentlichen ihr letztgebotenes Preisniveau mit klaren Präferenzen für Fleischrassekreuzungen.

In der diesmal größeren Gruppe der Einstellstiere und Einstellkalbinnen fehlten jahreszeitlich bedingt noch größtenteils die Tiere aus der Mutterkuhhaltung, sodass hier eine sehr differenzierte Preisgestaltung zu verzeichnen war. Die wenigen angebotenen Fleischrassekreuzungen stießen auf eine rege Nachfrage.

Die teilweise knappe Futtersituation spiegelt sich in einem starken Auftrieb von über 50 Futter- und Schlachtkühen wieder. Wie bereits beim vergangenen Markt war ein hoher Anteil an rohen, nicht ausgemästeten Kühen im Angebot. Der Durchschnittspreis des letzten Marktes konnte trotzdem leicht überschritten werden. Die angebotenen schweren, vollfleischigen Kühe erzielten wiederum Spitzenpreise über 1,60 € je kg netto je kg Lebendgewicht.

Die nächsten Kälber- und Nutzrindermärkte der Rinderzucht Steiermark finden am 13. August  in Greinbach und am 20. August in Traboch statt.

DI. Franz Pirker                                                                               06.08.2019

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Kälber- und Nutzrindermarkt, 30.07.2019, Greinbachhalle

 Qualitätsbezogene Stierkälberpreise  

Beim Kälber- und Nutzrindermarkt am 30.07.2019 in der steirischen Greinbachhalle wurden 432 Rinder vermarktet. Die Preisgestaltung war sehr differenziert.   

Der Absatz der weiblichen Nutzkälber verlief  stabil. Die 85 Stück konnten den guten Preis von letzten Mal halten und lagen im Schnitt bei 3,56 € netto. 

Die Stierkälber mussten in allen Kategorien deutliche Preiseinbußen hinnehmen, wobei für bestens entwickelten Tiere die 5 Euro Marke erreicht wurde. 

Die niedrigen Schlachtstierpreise der letzten Wochen, führen zu einer starken Preisdifferenzierung in allen Gewichtsklassen.  

Die Nutz- und Schlachtkühe zeigten das Standorttypische Niveau, mussten aber auch von seinem guten Preisniveau der letzten Zeit 10 Cent einbüßen.  

Die nächsten Kälber- und Nutzrindermärkte der Rinderzucht Steiermark, finden am 6. August 2019 in Traboch und am 13. August 2019 in Greinbach statt.  

Ing. Danzler Thomas                                                                    30.07.2019 

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Kälber- und Nutzrindermarkt, 23.07.2019, Rinderzuchtzentrum Traboch

Gute Stückzahl flott versteigert!

Beim Markt am 23.07.2019 im Rinderzuchtzentrum Traboch, Steiermark wurde ein gutes Angebot von 367 Kälbern und Nutzrindern vermarktet.

Die Absatzsituation bei den Kälbern hat sich gegenüber dem letzten Markt in Traboch wieder stabilisiert und auf einem für die Verkäufer zufriedenstellenden und für die Käufer akzeptablen Niveau eingependelt! Die Qualität der Kälber war ansprechend, sodass für gute Qualitäten die 5 Euro netto Marke zu erreichen war. Die schweren Stierkälber und Einsteller wurden zum Teil von privaten Mästern gut nachgefragt, was sich im Preis positiv bemerkbar machte.

Mit 42 Kühen war diese Kategorie deutlich stärker beschickt, wie man es für einen Julimarkt erwarten würde. Der Durchschnittspreis war zwar rückläufig, aber aufgrund des hohen Anteiles an "O Kühen", trotzdem marktkonform und zufriedenstellend. Die wenigen schweren, ausgemästeten Kühe erreichten Zuschlagspreise jenseits der 1,60 Euro netto je kg Lebendgewicht.

Die nächsten Kälber- und Nutzrindermärkte der Rinderzucht Steiermark finden am 30. Juli in Greinbach und am 6. August in Traboch statt.

Steiner Georg                                                                                   23.07.2019

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Kälber- und Nutzrindermarkt, 16.07.2019, Greinbachhalle

Gute Marktphase hält an

Beim Kälber- und Nutzrindermarkt der RSTM am 16.07.2019 in Greinbach wurde ein gutes Angebot von 340 Stück vermarktet.

Ein mittleres Angebot an Stierkälber wurde seitens der Mäster und Händler sehr gut nachgefragt. Vor allem die Qualitätsdifferenzierung war wesentlich geringer als zuletzt. Die gewohnt große Anzahl an schweren Kälbern am Standort Greinbach konnte wiederum mit über 4 Euro netto bei einem Durchschnittsgewicht von 145 kg abgesetzt werden.

Der Absatz der weiblichen Nutzkälber verlief positiv. Es konnten deutliche Preissteigerungen über alle Gewichtskategorien verbucht werden.

Das Angebot an Futter- und Schlachtkühen war qualitativ wiederum sehr gut. Kühe mit ausgezeichneter Bemuskelung erreichten Preise jenseits der 1,70 netto je kg Lebendgewicht. Der Ankauf von Futterkühen für den Export innerhalb der EU schaffte ebenfalls Impulse.

Die Märkte der Rinderzucht Steiermark stehen allen Rinderhältern zur Vermarktung ihrer Tiere offen. Zurzeit herrscht am Markt ein Nachfrageüberhang, welchem mit einem guten Angebot begegnet werden soll.

Die nächsten Kälber- und Nutzrindermärkte der Rinderzucht Steiermark finden am Dienstag, 23. Juli 2019 in Traboch und am Dienstag, 30. Juli 2019 in Greinbach statt.

Georg Steiner                                                                16.07.2019

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