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Kälber- und Nutzrindermarkt, 11.12.2018, Rinderzuchtzentrum Traboch

Markt konnte geräumt werden!

Beim Markt am 11.12.2018 im Rinderzuchtzentrum Traboch, Steiermark, wurde ein Angebot von 422 Kälbern und Nutzrindern vermarktet.

Beim letzten Markt in Traboch vor Weihnachten wurde für diesen Standort, eine außergewöhnlich große Stückzahl an Kälbern aufgetrieben. Zum Teil tätigten die Landwirte vorgezogene Verkäufe, was zur Folge hatte, dass eine große Anzahl an Kälber im Segment bis 80 kg angeboten wurde. In den Wintermonaten lässt sich diese Kategorie nur sehr schwer vermarkten!!! Die Partner des Viehhandels waren größtenteils vertreten, leider fanden nur wenige private Käufer den Weg nach Traboch! Diese Mixtur, gepaart mit tiefwinterlichen äußeren Bedingungen, führte zu einem sehr verhaltenen Marktverlauf. Kälber von guter Qualität konnten sich diesen Trend am besten widersetzen. 

Ein zahlenmäßig kleineres Angebot an Einstellern und Einstellkalbinnen konnte problemlos abgesetzt werden. 

Der Absatz der Futter- und Schlachtkühe war stark rückläufig. Der Druck in der Todvermarktung schlug sich diesmal auch auf die Lebendkuh durch! 

Die nächsten Kälber- und Nutzrindermärkte der Rinderzucht Steiermark finden am  18. Dezember in Greinbach und am  Do. 27. Dezember in Traboch statt.

 

Steiner Georg                                                                              11.12.2018

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Kälber- und Nutzrindermarkt, 04.12.2018, Greinbachhalle

Preisaufschwung bei Stierkälbern

Beim Kälber- und Nutzrindermarkt in Greinbach wechselten über 500 Rinder innerhalb von wenigen Stunden den Besitzer. Das Vermarktungsservice der Rinderzucht Steiermark bietet dem Landwirt somit eine zeitsparende und lukrative Form des Rinderverkaufs.

Eine positive Überraschung lieferte der Versteigerungsverlauf bei den Stierkälbern. Die in den letzten Wochen in Turbulenzen geratene Kategorie der Stierkälber unter 100 kg konnte diesmal mit standorttypischer Qualität der Kälber überzeugen und löste Kaufinteresse bei den Viehhandelspartnern aber auch privaten Mästern aus, die zahlreicher als zuletzt in Greinbach ihren Bedarf deckten. Mit einem Plus von 74 Cent je kg gegenüber dem letzten Markt wurde in dieser Kategorie ein zufriedenstellendes Ergebnis für die Verkäufer erzielt. Das ebenfalls für den Standort Greinbach typische große und hochqualitative Angebot an schwereren Stierkälbern fand ebenfalls eine erfreulich starke Nachfrage und konnte auch im Preis satt zulegen (+0,46 Cent je kg)

Das Angebot an Kuhkälbern war mit 100 Tieren groß. Die Preisbildung war zufriedenstellend und erreichte das Niveau der letzten Märkte.

Die Abteilung der Schlacht- und Futterrinder war diesmal besonders stark beschickt, was mit Sicherheit auch am hohen Preisniveau des letzten Marktes lag. Gemäß dem deutlich spürbaren österreichweiten Negativtrend in der Preisbildung von Schlachtkühen verlief die Vermarktung dieser Kategorie. Die knapp 60 Kühe brachten im Schnitt beachtliche 763 kg auf die Waage. Während Spitzentiere nach wie vor Gebote von 1,50 Euro netto  je kg Lebendgewicht erzielten, mussten vor allem die Futterkühe und weniger angefleischte Kühen diesmal in der Preisbildung deutlich Haare lassen.

Der Marktverlauf zeigt aktuell den klaren Trend zur Qualitätsbezahlung. Qualitätskälber für eine wirtschaftliche Rindermast sind gefragt und werden ebenso honoriert wie Schlachtrinder mit entsprechender Keule. Tiere, die nicht altersgerecht entwickelt sind und wenig Anlage zur Masteignung zeigen, müssen deutliche Preisabschläge hinnehmen.

Die Märkte stehen allen Rinderhältern zum Verkauf ihrer Tiere offen. Die Rinderzucht Steiermark bedankt herzlich bei allen Verkäufern und Käufern für das entgegengebrachte Vertrauen.

Die nächsten Kälber- und Nutzrindermärkte der Rinderzucht Steiermark finden am 11.12.2018 in Traboch und am 18.12.2018 in Greinbach statt.



Ing. Reinhard Pfleger                                                                    04.12.2018

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Kälber- und Nutzrindermarkt, 27.11.2018 Rinderzuchtzentrum Traboch

Stabilisierung in allen Kategorien!

Beim Markt am 27.11.2018 im Rinderzuchtzentrum Traboch, Steiermark, wurde ein Angebot von 356 Kälbern und Nutzrindern vermarktet.

Das Angebot der Stierkälber konnte zügig vermarktet werden. Es konnte seitens der Mäster und des Viehhandels eine leicht lebhaftere Nachfrage als zuletzt beobachtet werden. Kälber unter 80 kg sind in den Wintermonaten nur schwer zu vermarkten! Mit steigenden Gewichten steigt der das Interesse der Kaufinteressenten und somit auch die Preisbildung. Vor allem die Kälber rund um die 150 kg konnten Spitzenpreise erzielen! Einsteller und Einstellkalbinnen mussten aufgrund der sehr unterschiedlichen Qualität in der Preisbildung nachgeben!  

Der Absatz der Futter- und Schlachtkühe war äußerst positiv! Über alle Gewichtskategorien konnte steigende Preise beobachtet werden! 

Die nächsten Kälber- und Nutzrindermärkte der Rinderzucht Steiermark finden am  4. Dezember in Greinbach und am  11. Dezember in Traboch statt.

 

Georg Steiner                                                                                 27.11.2018

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Zuchtrinderversteigerung, 26.11.2018, Rinderzuchtzentrum Traboch



Die letzte Zuchtrinderversteigerung des Jahres 2018 in der Steiermark stand im Zeichen des plötzlichen Wintereinbruches und schwieriger Bedingungen bei der Anlieferung der Tiere.

Landesrat Ökr. Hans Seitinger besuchte die Versteigerung und machte sich ein Bild der aktuellen Vermarktungssituation. Er gab in seinen Ausführungen bekannt, dass die Ankaufsbeihilfe des Landes Steiermark für Zuchtrinder auch für das Jahr 2019 sichergestellt werden konnte. Tierzuchtdirektor Dr. Horst Jauschnegg von der LK Steiermark und die Tierschutzombudsfrau des Landes Steiermark Frau Dr. Barbara Fiala-Köck wurden ebenfalls von Obmann Ökr. Hans Derler auf der Versteigerung willkommen geheißen.

Das Angebot auf der Zuchtrinderversteigerung in Traboch war diesmal gespickt mit außerordentlich interessanten Tieren mit hohen genomischen Zuchtwerten. Nicht zuletzt durch die starke Teilnahme der steirischen Züchter  am Projekt FoKUHs wurden diesmal hochtypisierte Jungrinder und Kühe zum Kauf angeboten. Das Angebot lockte Zuchtinteressierte und Kaufinteressenten aus allen Bundesländern in Österreich sowie auch Käufer aus mehreren bayrischen Zuchtgebieten an.

Paukenschlag der Gruppe der genomischen hoch typisierten Jungrinder war eine Imperativ x Hurley mit goZW von 130 Punkten aus der Zuchtstätte Engelbert Sitka in Miesenbach, die nach einem heftigen innerbayrischen Bieterduell schließlich um den Tageshöchstpreis von 7500 Euro in einen Betrieb im Zuchtgebiet Wertingen wechselte. Derselbe Züchter erwarb ein weiteres Imperativ Jungrind (MV: Dell) aus dem Kurzrasenweidebetrieb Fuchs Martin aus Mitterberg im Ennstal. Das Tier mit einem goZW von 133 und tadellos vorgeschätztem Exterieur brachte ebenfalls einen Zuschlagspreis von 5220 Euro. Eine mischerbig hornlose McDrive Tochter aus Incredible Pp mit einen goZW von 132 wurde vom Betrieb Täubl Andreas, Krieglach angeboten. Auch dieses Tier wechselte in einen Spitzenbetrieb nach Niederbayern um ein stolzes Letztgebot von 4320 Euro. Eine aus dem Betrieb Hartleb Engelbert angebotene Weltass x Wohltat mit goZW 131 konnte mit überragender Inhaltstoffvererbung aufwarten. Dieses sehr gut entwickelte Jungrind blieb im steirischen Zuchtgebiet und war einem südoststeirischen Züchter 3600 Euro wert. Ein weiter Spitzenzüchter aus der Steiermark erwarb eine gehörnte Mc Drive Tochter mit goZW 132 vom Betrieb König Günther aus St. Egidi bei Murau.

Den Tageshöchstpreis bei den Jungkühen erzielte eine genotypisierte Herzschlag Tochter aus dem R-Kuhstamm des Betriebes Sitka in Miesenbach. Diese leistungsstarke und züchterisch sehr interessante Jungkuh wird zukünftig in einem Betrieb im Rieder Zuchtgebiet produzieren.

Den Tageshöchstpreis bei den Milchrassetieren erreichte eine in Exterieur und Milchmenge makellose rote Durango RC Tochter aus dem Betrieb Engelbert Sitka, Miesenbach. Diese Jungkuh ging an einen Fleckviehzüchter aus dem Zuchtgebiet Wertingen in Bayern.

In Summe konnte man mit dem Versteigerungsverlauf zufrieden sein. Leichte Kuhkälber waren schwächer nachgefragt. Mit steigenden Gewichten stieg die Nachfrage und somit die Preisbildung. Die Jungkalbinnen konnten deutlich besser als im Oktober vermarktet werden. Ab Jänner ist wieder mit einer stärkeren Nachfrage in diesem Segment zu rechnen.

Der Absatz der Kühe gestaltete sich etwas zäher als zuletzt. Einerseits waren die Qualitäten hinsichtlich Leistung und Exterieur knapper als zuletzt und andererseits  war die private Nachfrage merkbar flacher. Im Bereich der Milchrassen wurden Spitzenkühe mit hohen Tagesmilchmengen angeboten. Leider konnten die Preisvorstellungen der Verkäufer nicht immer ganz erreicht werden. Positiv aufgefallen sind eine bestens entwickelte HERCULES Kalbin vom Betrieb Jauschnegg Otto, Hengsberg und eine sehr euterstarke Braunviehjungkuh vom Betrieb Riegler Hubert, Hönigsberg, die um einen Zuschlag  von 2220 Euro in einen Betrieb nach St. Peter/Freienstein wechselte.

Im Segment der trächtigen Kalbinnen war der Absatz durchaus gegeben. Die Preisspitzen haben aber leider etwas gefehlt. Ein umfangreicher Exportankauf nach Kroatien stärkte den Markt deutlich. Ankäufe Richtung Italien wirkten markträumend. Zum Tagehöchstpreis von 2120 Euro wechselte eine körperstarke, korrekte Mint Tochter vom Betrieb Cornides, Landl in einen Betrieb nach Spielberg.

Die Rinderzucht Steiermark bedankt sich bei allen Mitgliedern, privaten Käufern und Viehhandelspartnern für das entgegengebrauchte Vertrauen in der zentralen Zuchtrindervermarktung im Jahr 2018.

Wir möchten alle Marktteilnehmer nochmals darauf hinweisen, dass ab Jänner 2019 der Tag der Zuchtrinderversteigerungen in der Steiermark von Montag auf  Dienstag verlegt wird. Wir ersuchen alle Beteiligten diese Änderung positiv mitzutragen.

Die nächsten Zuchtrinderversteigerungen finden am Donnerstag 06. Dezember 2018 in St. Donat, DIENSTAG 15. Jänner 2019 in Traboch und DIENSTAG 22. Jänner 2019 in Greinbach statt.

 

Reinhard Pfleger/Georg Steiner                                                       26.11.2018

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Zuchtrinderversteigerung, 19.11.2018, Greinbachhalle

Genomics beleben den Markt

Die Zuchtrinderversteigerung am 19.11.2018 in Greinbach war von den Stückzahlen gesehen gut bestückt. Der Marktverlauf war durchaus zufriedenstellend. Der Kammeramtsdirektor der LK Steiermark DI Werner Brugner macht sich eine Bild über das aktuelle Marktgeschehen auf der Versteigerung und richtete motivierende Grußworte an die Züchterschaft.

Der Absatz der Jungkühe verlief nicht ganz so rasant wie zuletzt, trotzdem  konnte man mit dem Absatz zufrieden sein. Das gesamte Angebot der Kühe war etwas größer als zuletzt, aber auch heterogener in der Qualität. Das durchschnittliche Tagesgemelk von 29 kg Milch wurde von den Käufern  honoriert. Ca. ¼ der Jungkühe wurden mit Preisen von 2000 Euro netto und mehr zugeschlagen. Umfangreiche Ankäufe der slowenischen Züchterkollegen wirkten sich sehr marktbelebend aus. 

Den absoluten Tageshöchstpreis und viel Freude bei Käufer und Verkäufer verursachte eine reifere Erstlingskuh vom Spitzenzuchtbetrieb Schweighofer Johann, Pöllau. Eine garantierte Milchmenge von 40 kg Milch und ein sehr ausgeglichenes Exterieur war einem Züchter aus St. Lorenzen am Wechsel 2800 Euro netto wert. 

Im Vorfeld der Versteigerung war es schon zu befürchten, dass sich der Absatz der Kuhkälber als schwierig gestalten würde. Mangelndes Interesse aus Niederösterreich und Oberösterreich und volle Stallungen in der Steiermark führten dazu, dass die leichten Kuhkälber sehr schwer einen Käufer fanden. Mit steigenden Gewichten wurde die Nachfrage deutlich besser!

Der Absatz der Jungkalbinnen verlief sehr positiv. Ein umfangreicher Ankauf für den Türkeimarkt, sowie eine rege private Nachfrage verursachten einen flotten Marktverlauf. Aus dem Angebot stachen zwei genomisch sehr interessante Jungkalbinnen nochmals heraus. Diese Tiere weckten Interesse in ganz Österreich und wurden schlussendlich über Treuhandkäufe ersteigert. Eine genomisch hoch vorgeschätzte REMMEL Tochter mit einem goZW von 133 aus dem Betrieb Zinggl Johann, Dechantskirchen und eine ebenfalls genetisch sehr interessante VIANTOR Tochter mit goZW von 130 vom Betrieb Reindl Anton, Strallegg wurden zu Elitepreisen in zwei oberösterreichische Spitzenzuchtbetriebe verkauft. 

Das Angebot der trächtigen Kalbinnen konnte ebenfalls flott abgesetzt werden. Diverse Exportankäufe und eine gegebene Inlandsnachfrage  räumten den Markt. Spitzenpreise waren aber eher selten. Eine CRASAT Tochter aus dem Betrieb Pusterhofer Jürgen, Rettenegg war einen obersteirischen Züchter den Höchstpreis von 2000 Euro netto wert.

Die auch für das Jahr 2018 vom Land Steiermark gewährte Qualitätsförderung für den Ankauf von weiblichen Zuchtrindern stabilisierte den Absatz wiederum merklich.

Vom Angebot der Herdebuchstiere konnten lediglich 3 Stiere zum Ausrufpreis abgesetzt werden. Die Nachfrage seitens der Viehzuchtgenossenschaften an Stieren zur Zucht ist zurzeit überschaubar.

Die nächsten Zuchtrinderversteigerungen finden am 26.11.2018 in Traboch, am 06.12.2018 in St. Donat, am DIENSTAG 15.01.2019 in Traboch und am DIENSTAG 22.01.2019 in Greinbach statt.

 

Georg Steiner                                                                                19.11.2018

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Kälber- und Nutzrindermarkt, 30.10.2018, Rinderzuchtzentrum Traboch

Der Markt befindet sich in Bewegung!

Beim Markt am 30.10.2018 im Rinderzuchtzentrum Traboch, Steiermark, wurde ein Angebot von 356 Kälbern und Nutzrindern vermarktet.

Die leichten Stierkälber unter 120 kg konnten das Preisniveau der letzten Märkte nicht halten. Eine durchwachsene Qualität der Kälber und eine verhaltene Nachfrage seitens des Viehhandels führten dazu, dass der Absatz zwar gegeben war, aber die Preisbildung deutlich hinter den Erwartungen lag. Marktschwankungen sind unerwünscht und mit Sicherheit auch nicht erfreulich, gehören aber genauso zum Geschäft wie Hochpreisphasen!

Mit steigenden Gewichten und Qualitäten stieg auch das Interesse der Käufer und somit die Preisbildung. Die Einsteller und Einstellkalbinnen konnten durchaus zufriedenstellend vermarktet werden

Das Angebot der Kühe war gekennzeichnet von sehr wenigen Tieren mit guter Fettabdeckung. In Anbetracht der fallenden Preise bei der Todvermarktung mit Fettklasse 1, war die erzielten Preise gut. 

Die nächsten Kälber- und Nutzrindermärkte der Rinderzucht Steiermark finden am  6. November in Greinbach und am  13. November in Traboch statt.

 

Georg Steiner                                                                               30.10.2018

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Kälber- und Nutzrindermarkt, 16.10.2018, Rinderzuchtzentrum Traboch

Großer Markt geräumt!

Beim Markt am 16.10.2018 im Rinderzuchtzentrum Traboch, Steiermark, wurde ein Angebot von 412 Kälbern und Nutzrindern vermarktet.

Eine der Jahreszeit entsprechende steigende Stückzahl, konnte im Vermarktungszentrum der Rinderzucht Steiermark, rasch und problemlos vermarktet werden. Die lose Vermarktung vom kleinsten Kalb bis zur schweren Schlachtkuh in ein und demselben System, ist in Österreich, in dieser Art und Weise einzigartig. Immer mehr Auftreiber schätzen und nützen dieses System der zentralen Vermarktung.

Im Bereich der Stierkälber sind die Durchschnittspreise, aufgrund einer etwas ruhigeren Nachfrage, leicht rückläufig. Schwächere Qualitäten bekommen diesen Marktdruck deutlich stärker zu spüren, als die guten Qualitäten. Bei steigenden Gewichten und vor allem bei den Einstellern konnte eine gute bis sehr gute Preisbildung beobachten werden. Die Einstellkalbinnen zeigten sich in der Qualität äußerst uneinheitlich, was sich auf die Preisbildung deutlich niederschlug. 

Das Angebot der Kühe war von sehr vielen Tieren mit fehlender Fettabdeckung gekennzeichnet. Der Ankauf dieser Tiere, zum Zwecke der Ausmast als Futterkuh, konnte die Preisbildung stabilisieren. Die wenigen, sehr schweren und fetten Kühe erzielten Spitzenpreise.

Die nächsten Kälber- und Nutzrindermärkte der Rinderzucht Steiermark finden am  23. Oktober in Greinbach und am  30. Oktober in Traboch statt.

 

Georg Steiner                                                                              16.10.2018

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Kälber- und Nutzrindermarkt, 09.10.2018, Greinbachhalle

Große Stückzahl zufriedenstellend vermarktet!

Beim Kälber- und Nutzrindermarkt am 09.10.2018 in Greinbach wurden der Käuferschicht 522 Tieren angeboten. Das große Angebot lockte viele private Kaufinteressenten sowie Viehhandelspartner nach Greinbach.

Die weiblichen Kälber konnten das Niveau der letzten Märkte annähernd halten.

Das breite Angebot der Stierkälber konnte in Summe sehr gut vermarktet werden. Die Preisbildung der leichten Kälber zeigte sich jedoch deutlich qualitätsbezogener als zuletzt. 

Die Schlachtkühe konnten erwartungsgemäß ähnlich wie bei den letzten Märkten vermarktet werden. Gut ausgemästete Kühe wurden mit sehr hohen Geboten honoriert.

Die Märkte stehen allen Rinderhältern zum Verkauf ihrer Tiere offen. Die Rinderzucht Steiermark bedankt herzlich bei allen Verkäufern und Käufern für das entgegengebrachte Vertrauen.

Die nächsten Kälber- und Nutzrindermärkte der Rinderzucht Steiermark finden am 16.10.2018 in Traboch und am 23.10.2018 in Greinbach statt.

 

Georg Stückler                                                                           09.10.2018

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Zuchtrinderversteigerung, 08.10.2018, Rinderzuchtzentrum Traboch



Inlandsnachfrage beflügelt den Markt

Die Zuchtrinderversteigerung am 08.10. im Rinderzuchtzentrum in Traboch war mit 216 aufgetriebenen Tieren mittelmäßig bestückt. 

Mittlerweile kann die gesamte Exportsituation in Österreich als sehr angespannt bezeichnet werden. Futterknappheit und der Totalausfall des Türkeimarktes beeinflussen die Versteigerungen in Österreich maßgeblich. Unter diesem Eindruck konnte man mit dem Versteigerungsverlauf sehr zufrieden sein.

Die vom Land Steiermark gewährte Ankaufsbeihilfe in der Höhe von 200 Euro je Zuchttier wirkte sich sehr positiv auf das Marktgeschehen aus. 

Fleckvieh
Die Jungkühe waren wie erwartet sehr gut nachgefragt. Es konnten Spitzenpreise, sowie ein sehr zufriedenstellender Durchschnittspreis erreicht werden. Die angebotene Qualität konnte überzeugen und wurde von den Käufern mit hohen Geboten honoriert. 

Den Tageshöchstpreis in dieser Kategorie erhielt eine DAX Tochter vom Betrieb Aigner Erich, Turnau. Diese mit besten Fundament und Euter ausgestattete Jungkuh produziert in Zukunft bei einem Spitzenzuchtbetrieb im Bezirk Murau. 

Wiederum trugen Ankäufe unsere slowenischen Züchterkollegen zur Markträumung bei. 

Die trächtigen Kalbinnen waren Großteils in der für die Versteigerung gewünschten Trächtigkeit und Gewicht angeboten. Die gefragteste Kalbin des Tages war eine PANDORA Tochter vom Betrieb Hopf Martina, Gaal. Diese formschöne Kalbin wurde ebenfalls von einem Züchter aus dem Bezirk Murau angekauft. Die Exportfirma Genetic Austria trug mit einem Exportankauf positiv zum Marktgeschehen bei. 

Die fehlenden Impulse am Exportmarkt machten sich zum Teil bei den Kälbern, aber vor allem bei den Jungkalbinnen bemerkbar. Die Kuhkälber konnten bei bemerkenswerten 550 Euro netto abschließen. Den Tageshöchstpreis erzielte ein PERFEKT Kalb mit enorm hoher Mutterleistung

Der Absatz der Jungkalbinnen gestaltete sich äußerst schwierig. Die Preisvorstellungen der Verkäufer und die Erwartungshaltung der Verkäufer lagen zum Teil weit auseinander. Leider wurden daher eine größere Anzahl an Tieren nicht abgegeben. Im Laufe der nächsten Versteigerungen wird sich auch in diesem Segment das Markgleichgewicht wieder einstellen. 

Braunvieh und Holstein
Den Spitzenpreis bei den Holsteinjungkühen erzielte eine DURANGO RC Jungkuh mit fehlerfreien Exterieur und 34 kg Tagesmilchmenge. Ihre neue Heimat fand diese Jungkuh im Bezirk Murtal. 

Beim BV Angebot konnte eine kapital trächtige Kalbin vom Betrieb Simbürger Heinrich, St. Peter ob Judenburg herausstechen. Diese ANIBAL Tochter war einem Züchter aus Mariahof den Tageshöchstpreis von 2200 Euro netto wert. 

Das Angebot der melkenden Braunviehkühe war bei dieser Versteigerung wieder etwas größer, bei einer mittleren Qualität. Die Kühe konnten, ohne Spitzenpreise zu erzielen, abgesetzt werden. 

Für die Novemberversteigerungen ist mit einer guten Inlandsnachfrage, bei einer schwächeren Exportnachfrage zu rechnen. Diesem Umstand sollte bei den Vermarktungsentscheidungen Rechnung getragen werden. 

Die nächsten Zuchtrinderversteigerungen finden am 18.10.2018 in St. Donat, am  19.11.2018 in Greinbach und am 26.11.2018 in Traboch statt.

 

Georg Steiner                                                                                08.10.2018

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Kälber- und Nutzrindermarkt, 02.10.2018, Rinderzuchtzentrum Traboch

Aufwind bei den Stierkälbern!

Beim Markt am 02.10.2018 im Rinderzuchtzentrum Traboch, Steiermark, wurde ein Angebot von 388 Kälbern und Nutzrindern vermarktet.

Die Preise der Stierkälber konnte in allen Gewichtsgruppen gegenüber dem letzten Markt zulegen, am deutlichsten stiegen die Preise der leichteren Kälber, wobei aber ein Gewicht über 80 kg anzustreben ist, um sowohl den Firmen als auch den Privatkäufern die gefragten Kategorien anzubieten. Die Preisdifferenzierung war aber hinsichtlich Rasse und Qualität wieder stark ausgeprägt.
Die Gruppe der Kuhkälber war von vielen sehr leichten und teilweise schlecht entwickelten Tieren geprägt. Der Durchschnittspreis gibt deshalb auch nur wenig Auskunft über die Absatzsituation. Fleischrassekreuzungen erzielten zufriedenstellende Preise.

Die Qualität der Einstellstiere war wesentlich besser als zuletzt, was auch zu höheren Preisen führte. Die Einstellkalbinnen zeigten wieder eine stärkere Differenzierung hinsichtlich Rasse bei deutlicher Bevorzugung der Fleischrassekreuzungen.

Einzig der Preis der Futter und Schlachtkühe konnte das Ergebnis des letzten Marktes nicht halten, viele nicht ausgemästete Kühe kennzeichneten den Marktverlauf

Die nächsten Kälber- und Nutzrindermärkte der Rinderzucht Steiermark finden am  09. Oktober in Greinbach und am  16. Oktober in Traboch statt.

 

DI Pirker Franz                                                                             02.01.2018

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Zuchtrinderversteigerung, 01.10.2018, Greinbachhalle

Auf der Zuchtrinderversteigerung am 1. Oktober in Greinbach wurden knapp über 100 Zuchtrinder aller Kategorien angeboten, die zu über 90 % auch verkauft werden konnten. Leider blieben doch einige gemeldete Tiere der Versteigerung fern.

Landesrat ÖR. Hans Seitinger besuchte die Versteigerung und machte sich zum Auftakt der Herbstviehvermarktung in der Steiermark ein Bild der Vermarktungssituation. In Gesprächen rund um den Versteigerungsring hatten die Züchter die Möglichkeit direkt mit dem Landesrat in Kontakt zu treten und aktuelle Themen zu diskutieren. Der Obmann des TGD Steiermark ÖR. Josef Kowald richtete ebenfalls Grußworte an die Rinderbauern.

Das Angebot der Jungkühe und Kühe in Milch war zahlenmäßig eher knapp besetzt. Die vorgestellten Tiere wiesen diesmal wieder eine außergewöhnlich hohe Qualität in Milchmenge (29,0 kg garantiere Tagesmilchmenge) und Exterieur auf. Einige angebotene Jungkühe hatten durchaus das Potential um auf Ausstellungen zu gehen, was wiederum für die hohen Standard der in Greinbach angebotenen Zuchtrinder spricht. Wahrscheinlich auch bedingt durch die positiven Prognosen am Milchmarkt und der Anwesenheit von Kaufinteressenten aus der Steiermark, den angrenzenden Bundesländern und Slowenien entwickelten sich bei den laktierenden Tieren ordentliche Bieterduelle. Für alle Marktteilnehmer überraschend schloss die Kategorie der Jungkühe bei einem Durchschnittspreis von 2105 Euro netto! Die Tageshöchstpreise erzielten dabei eine extrem leistungsbereite ADDICTION RED Tochter die vom Betrieb Sitka, Miesenbach, die in einen Betrieb nach Knittelfeld wechselte. Eine leistungs- und  typstarke GS PANDORA Tochter vom Betrieb Sodl, Krieglach war einem Züchter aus Birkfeld ebenfalls einen sehr hohen Zuschlagspreis wert. Auch bei den angebotenen Mehrkalbskühen erreichten die Spitzenkühe Zuschlagspreise deutlich jenseits der 2000 Euro Marke.

Besser als zuletzt verlief auch der Verkauf der Stiere. 5 Stiere konnten zur Zucht verkauft werden. Ein genetisch hochinteressanter GS MINDMAP Sohn, gezüchtet von Alois Schafferhofer, Strallegg wurde von einer slowakischen Besamungsstation erworben.

Die kleine Zahl an trächtigen Kalbinnen konnte ebenfalls zügig vermarktet werden. Hochträchtige Tiere fanden Interesse von privater Käuferschaft aus der Steiermark. Das gefragteste Tier war eine formell sehr korrekte RALDI Tochter von Nikolaus Dunst, Stubenberg die zukünftig in einem Betrieb in Strallegg produzieren wird. Die Genetik Austria erwarb Kalbinnen für den Export.

Die Kategorien der Kuhkälber und Jungkalbinnen waren ebenfalls knapper als zuletzt beschickt. Nachfrage bestand vor allem von Jungviehaufzuchtbetrieben aus Nieder- und Oberösterreich. Die Kuhkälber konnten im Schnittpreis über 600 Euro netto schließen, was im österreichweiten Vergleich aktuell als hoch einzustufen ist. Auffallend war wiederum, dass nicht abgesetzte Kuhkälber nur schwer zu ansprechenden Preisen zu verkaufen sind. Spitzengebote jenseits der 1000 Euro Marke erzielten ein Kuhkalb der Kombination WORLDCUP x VANEL aus der Zucht von Josef Wiesenhofer, Pöllau sowie ein typstarkes HELDERBERG Kalb von Josef Pfneisl, Thomasberg (NÖ). Beide Kälber wechselten in bekannte Zuchtbetriebe nach Kärnten.

Die vom Land Steiermark gewährte Qualitätsförderung für den Ankauf von weiblichen Zuchtrindern für steirische Betriebe stabilisierte den Absatz wiederum merklich.

Die nächsten Zuchtrinderversteigerungen finden am 8. Oktober 2018 in Traboch, am 18. Oktober 2018 in St. Donat und am 19.November 2018 in Greinbach statt.

Ing. Reinhard Pfleger                                                               01.10.2018

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Kälber- und Nutzrindermarkt, 22.05.2018, Greinbach

Stabile Marktphase hält an

Beim Kälber- und Nutzrindermarkt in Greinbach wurde ein gutes Angebot von 474 Tieren vermarktet.  

Nachdem sich österreichweit eine Phase der Preisstabilisierung breit macht, konnte dieser Trend auch in Greinbach bestätigt werden. Die Viehhandelsfirmen waren fast vollständig vertreten. Die privaten Mäster waren etwas spärlicher anwesend als zuletzt. 

Die Preisbildung bei den Stierkälbern steigerte sich deutlich mit dem Marktverlauf. Nachdem die leichten Kälber noch etwas verhalten nachgefragt waren, konnten die schweren Kälber absolute Spitzenpreise erzielen. Leider wurden aber auch einige Kälber mit Mängeln, sowie unterentwickelte Kälber angeboten, sodass der Durchschnittspreis leicht rückläufig war.  Erwähnt sei aber auch die außergewöhnlich gute Qualität der schwereren Fresser am Standort Greinbach. 

Das Angebot der Kuhkälber war durchschnittlich groß, bei stark steigender Preisbildung! 

Die Abteilung der Schlacht- und Futterkühe konnte flüssig abgesetzt werden. Die Preisspannen waren groß, aber aufgrund der großen Qualitätsunterschiede gut nachvollziehbar. Der Durchschnittspreis war ähnlich wie zuletzt, bei leicht steigenden Gewichten. 

Die Märkte stehen allen Rinderhältern zum Verkauf ihrer Tiere offen. Die Rinderzucht Steiermark bedankt herzlich bei allen Verkäufern und Käufern für das entgegengebrachte Vertrauen.

Die nächsten Kälber- und Nutzrindermärkte der Rinderzucht Steiermark finden am 02.10.2018 in Traboch und am 09.10.2018 in Greinbach statt.

 

Georg Steiner                                                                                  25.09.2018

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Kälber- und Nutzrindermarkt, 18.09.2018, Rinderzuchtzentrum Traboch

Steigende Stückzahlen problemlos vermarktet!

Beim Markt am 18.09.2018 im Rinderzuchtzentrum Traboch, Steiermark, wurde ein Angebot von 383 Kälbern und Nutzrindern vermarktet.

Das Angebot bei diesem Markt war von sehr vielen leichten Kälbern und einer größeren Anzahl an Kälbern mit unterdurchschnittlicher Qualität gekennzeichnet. Dank der Ankäufer zweier Fressererzeugerbetriebe aus Kärnten und Oberösterreich konnten die Kategorie der Stierkälber bis 90 kg flüssig vermarktet werden, wobei Spitzenpreise über 5 Euro netto ausblieben. Die gefragteste, und über den Jahresverlauf am stabilsten nachgefragte Kategorie, sind die Stierkälber von 100 – 120 kg. Diese wurden lebhaft nachgefragt und konnte zwischen 4,40 und 4,80 netto je kg Lebendgewicht erzielen. 
Der Durchschnittpreis ist nur bedingt aussagekräftig, da auch mehrere Tiere angeboten wurden, welche nicht altersgerecht entwickelt waren, und daher in der Preisbildung deutlich schwächer waren. 

Das Angebot an Einsteller und Einstellkalbinnen war diesmal etwas durchwachsener. Gut entwickelte Fleischrassenkreuzungen sind nach wie vor sehr gefragt. Alte Tiere mit schwachen Gewichten fanden zwar einen Absatz, mussten aber geringere Gebote hinnehmen.

Die Futter- und Schlachtkühe konnten überraschend positiv vermarktet werden. Das kleinere Angebot wurde seitens des Viehhandels gut nachgefragt. Richtung Herbst ist mit stärkerem Druck in diesem Segment zu rechnen.

Die nächsten Kälber- und Nutzrindermärkte der Rinderzucht Steiermark finden am  25. September in Greinbach und am  2. Oktober in Traboch statt.

Steiner Georg                                                                                    18.09.2018

Statistik


Kälber- und Nutzrindermarkt, 11.09.2018, Greinbachhalle

Stabiler Marktverlauf in Greinbach

Beim Kälber- und Nutzrindermarkt in Greinbach wurden 429 Tiere angeboten. Alle Tiere fanden einen Käufer.

Der Markt fand bei besten Wetterbedingungen zur Silomais- und Grasernte statt. Trotz dieser Vorzeichen waren sowohl die Viehhandelspartner als auch die privaten Kaufinteressenten in passender Anzahl am Markt anwesend.

Beim Angebot der Stierkälber war ein stabilisierter Trend in der Preisbildung erkennbar. Die Notierung war die exakt gleiche wie beim letzten Markt vor 14 Tagen. Erfreulich zu beobachten war, dass die Kategorie der Kälber unter 100 kg Gewicht im Preis zulegen konnte, sodass die 4,50 Euro netto Marke fast erreicht werden konnte.

Das Angebot der Kuhkälber war vom Angebot überschaubar. Die Preise lagen geringfügig hinter dem letzten Markt.

Die Abteilung der Schlacht- und Futterkühe konnte zufriedenstellend abgesetzt werden. Die angebotenen Kühe brachten im Schnitt 778 kg auf die Waage. Der Schnittpreis legte satt zu, sodass die durchschnittliche Kuh über 1,60 Euro brutto erzielen konnte.

Der Marktverlauf zeigt aktuell den klaren Trend zur Qualitätsbezahlung. Qualitätskälber für eine wirtschaftliche Rindermast sind gefragt und werden ebenso honoriert wie Schlachtrinder mit entsprechender Keule. Tiere, die nicht altersgerecht entwickelt sind und wenig Anlage zur Masteignung zeigen, müssen mit Preisabschlägen rechnen.

Die Märkte stehen allen Rinderhältern zum Verkauf ihrer Tiere offen. Die Rinderzucht Steiermark bedankt herzlich bei allen Verkäufern und Käufern für das entgegengebrachte Vertrauen.

Die nächsten Kälber- und Nutzrindermärkte der Rinderzucht Steiermark:

18.09.2018 in Traboch
25.09.2018 in Greinbach


Ing. Reinhard Pfleger                                                                        11.09.2018

Statistik


Kälber- und Nutzrindermarkt, 04.09.2018, Rinderzuchtzentrum Traboch

Stierkälber trotzen österreichweiten Trend!

Beim Markt am 04.09.2018 im Rinderzuchtzentrum Traboch, Steiermark, wurde ein Angebot von 332 Kälbern und Nutzrindern vermarktet.

Mit etwas Spannung wurde der Marktverlauf beim Nutzrindermarkt in Traboch erwartet. Nachdem in Restösterreich teilweise empfindliche Preisschwankungen zu beobachten waren, konnte man sich in Traboch über einen sehr positiven Marktverlauf freuen. Die Kälberpreise dürften sich in diesem Niveau stabilisieren. Einzig Tiere mit nicht altersgerechter Entwicklung konnten nur schwer abgesetzt werden

Die leichten Stierkälber erreichten nahezu den gleichen Durchschnittspreis als beim letzten Markt.  Qualitativ gute Kälber mit rund 100 kg kosten zwischen 4,50 und 5,30 Euro netto je kg Lebendgewicht. In der Kategorie der Kälber zwischen 120 und 200 kg war die private Nachfrage diesmal etwas schwächer, was vor allem die schwächeren Qualitäten zu spüren bekamen. 

Das Angebot an Einsteller und Einstellkalbinnen war qualitativ sehr ansprechend und konnte zu steigenden Preisen vermarktet werden. Eine frühzeitige Vermarktung im Herbstverlauf ist strategisch gesehen sinnvoll. 

Die Futter- und Schlachtkühe konnten entgegen dem Trend in der Todvermarktung ihre Durchschnittspreise halten. Die Preisspanne war groß, aber in jeder Kategorie gut nachvollziehbar.

Die nächsten Kälber- und Nutzrindermärkte der Rinderzucht Steiermark finden am  11. September in Greinbach und am  18. September in Traboch statt.

 

Steiner Georg                                                                                04.09.2018

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Kälber- und Nutzrindermarkt, 28.08.2018, Greinbachhalle

Positiver Marktverlauf bei Stierkälbern

Beim Kälber- und Nutzrindermarkt in Greinbach wechselten knapp 400 Rinder innerhalb von wenigen Stunden den Besitzer. 

Gemäß dem österreichweiten Trend musste mit weiter rückläufigen Kälberpreisen gerechnet werden. In der Abteilung der Kuhkälber trat dies auch ein. Alle Gewichtsklassen notierten gegenüber dem letzten Markt doch deutlich niedriger. 

Eine positive Überraschung lieferte der Versteigerungsverlauf bei den Stierkälbern. Die in den letzten Wochen in Turbulenzen geratene Kategorie der Stierkälber unter 100 kg konnte diesmal mit standorttypischer Qualität der Kälber überzeugen und löste Kaufinteresse bei den Viehhandelspartnern aber auch privaten Mästern aus, die zahlreicher als zuletzt in Greinbach ihren Bedarf deckten. Mit einem Plus von knapp 40 Cent gegenüber dem letzten Markt wurde ein zufriedenstellendes Ergebnis für die Verkäufer erzielt. Das ebenfalls für den Standort Greinbach typische große und hochqualitative Angebot an schwereren Stierkälbern fand ebenfalls eine erfreulich starke Nachfrage. 

Die Abteilung der Schlacht- und Futterrinder war stark beschickt. In der Qualität der Tiere war diesmal eine große Differenzierung bemerkbar. Beweis dafür ist ein Durchschnittsgewicht der angebotenen Kühe, das diesmal unter 700 kg lag. Im Schnitt gaben die Kühe im Preis doch deutlich nach. Ausgemästete, vollfleischige Tiere erzielten aber nach wie vor Preise jenseits der 1,50 Euro netto Marke je kg Lebendgewicht.

Der Marktverlauf zeigt aktuell den klaren Trend zur Qualitätsbezahlung. Qualitätskälber für eine wirtschaftliche Rindermast sind gefragt und werden ebenso honoriert wie Schlachtrinder mit entsprechender Keule. Tiere, die nicht altersgerecht entwickelt sind und wenig Anlage zur Masteignung zeigen, müssen mit deutlichen Preisabschlägen rechnen.

Die Märkte stehen allen Rinderhältern zum Verkauf ihrer Tiere offen. Die Rinderzucht Steiermark bedankt sich herzlich bei allen Verkäufern und Käufern für das entgegengebrachte Vertrauen.

Die nächsten Kälber- und Nutzrindermärkte der Rinderzucht Steiermark finden am 04.09.2018 in Traboch und am 11.09.2018 in Greinbach statt.

 

Ing. Reinhard Pfleger                                                                       28.08.2018

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Kälber- und Nutzrindermarkt, 14.08.2017, Greinbachhalle

Leichte Stierkälber geraten unter Druck

Beim Kälber- und Nutzrindermarkt in Greinbach wechselten knapp über 400 Rinder innerhalb von wenigen Stunden den Besitzer. 

Der Preis für Stierkälber geriet auch am Markt in Greinbach gemäß dem österreichweiten Trend unter Druck. Während die Stierkälber den schwereren Gewichtsklassen über 120 kg gegenüber dem Vormarkt sogar leicht zulegen konnten, mussten die leichten Kälber diesmal eine empfindliche Preiseinbuße hinnehmen. Bezogen auf alle Stierkälber betrug der Preisrückgang rund 30 Cent gegenüber dem letzten Markt. Die Käuferschicht aus Viehhandelspartnern und privaten Mästern strafte diesmal unterdurchschnittliche Qualitäten deutlich stärker ab als zuletzt, während Kälber mit altersgerechter Entwicklung und mastfähigem Habitus durchaus zufriedenstellende Erlöse erzielen konnten.

Das Angebot an weiblichen Kälbern war kleiner als zuletzt, was zu einem Nachfrageüberhang führte und in allen Gewichtklassen Preissteigerungen bewirkte.  

Die Abteilung der Schlacht- und Futterrinder war sowohl zahlenmäßig als auch qualitativ gut besetzt. Die angeboten Kühe brachten im Schnitt beachtliche 777 kg auf die Waage. Der Durchschnittspreis blieb mit knapp 1,60 Euro brutto je kg Lebendgewicht nahezu unverändert. Der Markt hatte diesmal einige besonders schwere, ausgemästete Kühe zu bieten, sodass die teuerste Schlachtkuh ihrem Besitzer einen Erlös von knapp 1950 Euro einbrachte.  

Die Märkte stehen allen Rinderhältern zum Verkauf ihrer Tiere offen. Die Rinderzucht Steiermark bedankt herzlich bei allen Verkäufern und Käufern für das entgegengebrachte Vertrauen.

Die nächsten Kälber- und Nutzrindermärkte der Rinderzucht Steiermark finden am 21.08.2018 in Traboch und am  28.08.2018 in Greinbach statt.

 

Ing. Reinhard Pfleger

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