Aktuelle Termine

14.07.2020 Kälber- und Nutzrindermarkt Greinbach
21.07.2020 Kälber- und Nutzrindermarkt Traboch
28.07.2020 Kälber- und Nutzrindermarkt Greinbach
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Kälber- und Nutzrindermarkt, 07.07.2020, Rinderzuchtzentrum Traboch

Starkes Angebot und gute Nachfrage prägen den Markt

Beim Kälber- und Nutzrindermarkt am 07.07.2020 in Traboch wurde ein Angebot von 363 Tieren vermarktet. Die Marktlage kann als gut bis sehr gut bezeichnet werden und bleibt somit stabil.   Erfreulicherweise reagierten die Auftreiber auf die aktuell gute Nachfrage mit einem starken Angebot von über 300 Kälbern.

Die Käufer konnten ihre Kaufaufträge weitestgehend erfüllen und honorierten die guten Qualitäten mit Zuschlagspreisen jenseits der 5 Euro netto Marke.

Ein breites Angebot wäre auch in den nächsten Wochen erfreulich, um den Käufern eine entsprechende Auswahl bieten zu können.Der Absatz der Kuhkälber war flüssig bei etwas schwächerer Preisbildung. Vor allem die „Belgierkreuzungen“ konnten gute Preise erzielen.

Ein deutlich kleineres Angebot an Nutz- und Schlachtkühen konnte zu steigenden Preisen vermarktet werden. In den nächsten Wochen ist mit einem knappen Angebot und guten Preisen zu rechnen.

Die nächsten Kälber- und Nutzrindermärkte der RSTM finden an folgenden Terminen statt:

Dienstag, 14.07.2020 in Greinbach

Dienstag, 21.07.2020 in Traboch

Georg Steiner                                                                                      07.07.2020

Statistik

Kälber- und Nutzrindermarkt, 30.06.2020, Greinbachhalle

Stabiles Hoch für Stierkälberpreise

Am Kälber und Nutzrindermarkt vom 30.06.2020 in der steirischen Greinbachhalle wechselten 462 Tiere mit bestem Service der RSTM den Besitzer. Alle angebotenen Tiere fanden einen Käufer. 

Das Angebot der Stierkälber und Einsteller war über 300 Tiere stark und demonstrierte wieder einmal das hohe Qualitätslevel des Vermarktungsstandortes Greinbach. Die gesamte Kategorie konnte zu anhaltend hohen Preisen für die Verkäufer abgesetzt werden. Das Angebot in Greinbach umfasst Tiere aller Gewichtskategorien in entsprechender Qualität und Menge, was von Viehhandelspartnern aus ganz Ostösterreich und der regionalen Mästerschaft mit hohen Geboten honoriert wurde.

Der Absatz der weiblichen Kälber verlief ebenfalls zügig, wenn auch gegenüber dem Markt vor 14 Tagen Preisrückgänge in allen Gewichtssegmenten verzeichnet werden mussten. 

Stark im Angebot zeigte sich auch die Abteilung der Schlacht- und Futterkühe. Die stabil hohen Preise der letzten Wochen, die in Lebendverkauf über die RSTM für Kühe erzielbar waren, veranlasste auch diesmal wieder viele Landwirte der Region ihre Kühe lebend den Viehhandelspartnern anzubieten. Im Schnitt brachten die 48 verkauften Kühe 752 kg auf die Waage und erlösten im Schnitt rund 1.200 Euro Auszahlungssumme für ihre Besitzer. Zwei sehr schwere Spitzenkühe der Rasse Fleckvieh bewiesen mit Auszahlungspreisen jenseits der 1.800 Euro Marke die Wirtschaftlichkeit von Doppelnutzung und gezielter Ausmast von Kühen vor deren Vermarktung.

Die nächsten Kälber- und Nutzrindermärkte der Rinderzucht Steiermark:

Dienstag, 7.7.2020 in Traboch

Dienstag, 14.7.2020 in Greinbach

 

Reinhard Pfleger                                                                                 30.06.2020


Statistik

 

 

Kälber- und Nutzrindermarkt, 23.06.2020, Rinderzuchtzentrum Traboch

Stabilisation der Preise auf hohem Niveau

Beim Kälber- und Nutzrindermarkt am 23.06.2020 in Traboch wurde ein Angebot von 377 Tieren vermarktet. Die Marktlage konnte sich auf dem bekannt guten Niveau stabilisieren.  

Von Beginn an zeichnete sich ein zügiger Marktverlauf ab. Die Nachfrage überstieg das mittlere Angebot deutlich. Am gefragtesten waren die Kälber mit rund 100 kg und guter, altersgerechter körperlicher Entwicklung. Die positive Marktlage dürfte auch im Juli weiter anhalten und sollte im Sinne der Wertschöpfung von unseren Auftreibern massiv genutzt werden.

Bei den Kuhkälbern waren vor allem die leichten Einstellkälber außerordentlich gut nachgefragt und erzielten zum Teil Preise deutlich über der 4 Euro netto Marke.

Der Absatz der 50 Kühe gestaltete sich zufriedenstellend, ohne an die Preise der letzten Märkte heranzukommen. Erwähnt sollte auch sein, dass deutlich mehr rohere Kühe als zuletzt angeboten wurden.

Die nächsten Kälber- und Nutzrindermärkte der RSTM finden an folgenden Terminen statt:

Dienstag, 30.06.2020 in Greinbach

Dienstag, 07.07.2020 in Traboch


Georg Steiner                                                                                  23.06.2020

Statistik

Kälber- und Nutzrindermarkt, 16.06.2020, Greinbachhalle

Steigende Temperaturen – Steigendes Angebot - Steigende Preise

Der Kälber- und Nutzrindermarkt am 16. Juni 2020 war mit über 500 gemeldeten Tieren stark beschickt. In allen Kategorien bot sich ein positives Bild der Preisgestaltung und sorgte für Zufriedenheit unter den vermarktenden Landwirten.

 

Das starke Angebot und die zufriedenstellende Preisbildung sind Beweis für Schlagkraft und Erfüllung der Preisbildungsaufgabe der zentralen Vermarktung von Rindern durch die Rinderzucht Steiermark.

Das Angebot der Stierkälber und Einsteller war diesmal mit deutlich über 300 angebotenen Tieren groß, mit einem hohen Anteil an Kälbern mit sehr guter Qualität in Entwicklung und bester Mastfähigkeit. Die Partner des Viehhandels wie auch Rindermäster aus der Region schätzten das Angebot gleichermaßen mit ordentlicher Gebotslegung. 50 % der Kälber wurden von Firmen erworben, 50 % gingen direkt an Rindermäster.  Die Stierkälber um 100 kg Gewicht legten im Preis nochmals leicht zu, die Kategorie um 150 kg zeigte in der Preiskurve ebenfalls eine steigende Tendenz.

Der Absatz der weiblichen Kälber war von Preissteigerungen in allen Gewichtskategorien gekennzeichnet, wobei das Gewichtssegment der schlachtfertigen Tiere diesmal besonders stark nachgefragt war. Die steirischen Kälbermast- und Schlachtbetriebe sorgten für einen vollständigen Verkauf der Kategorie.

Als außergewöhnlich kann das Angebot von insgesamt 87 Schlacht- und Futterkühen bezeichnet werden. Die stabil hohen Preise der letzten Wochen, die in Lebendverkauf über die RSTM für Kühe erzielbar waren, veranlasste viele Landwirte der Region ihre Kühe lebend den Viehhandelspartnern anzubieten. Das sehr große Angebot lockte Kaufinteressenten aus ganz Ostösterreich nach Greinbach, was zu einer vollständigen Räumung des Angebotes zu sehr guten Preisen führte. Im Schnitt brachten die 87 angebotenen Kühe beachtlich hohe 792 kg auf die Waage und erlösten im Schnitt über 1.200 Euro Auszahlungssumme für ihre Besitzer.

Die nächsten Kälber- und Nutzrindermärkte der Rinderzucht Steiermark:

Dienstag, 23.6.2020 in Traboch

Dienstag, 30.6.2020 in Greinbach

 

Ing. Reinhard Pfleger                                                                       16.06.2020

Statistik

Zuchtrinderversteigerung, 09.06.2020, Greinbachhalle

Zufriedene Gesichter

Nach der Corona bedingten Absage der Aprilversteigerung brachte das Comeback der Zuchtrinderversteigerung in der Vermarktungsanlage in Greinbach viele zufriedene Gesichter. Diese waren durch die lückenlos eingehaltenen Covid-19 Sicherheitsmaßnahmen, bedingt durch das Tragen des Mund-Nasen-Schutzes und den eingehaltenen Abstandsregeln, zwar nicht so sichtbar als sonst, was der grundsätzlich positiven Stimmung innerhalb der Züchterschaft keinen Abbruch tat.

Obmann Matthias Bischof konnte Agrarlandesrat Hans Seitinger auf der Versteigerung willkommen heißen, der sich in zahlreichen Gesprächen mit den Züchtern ein Bild der aktuellen Stimmungslage einholen konnte. In seinen Grußworten umriss der Landesrat die aktuelle Themenlage, betonte die Wichtigkeit der Unterstützung der Bäuerinnen und Bauern mit dem umfangreichen Corona Hilfspaket des Landes Steiermark und unterstrich einmal mehr die Leistungen der Bauernschaft in Krisenzeiten. Der Landesrat dankte der Rinderzucht Steiermark für die Übernahme der gesamten Administration der Abwicklung des Corona-Rinderpakets. Obmann Bischof dankte Landesrat Seitinger für die umfassende Unterstützung der gesamten steirischen Rinderwirtschaft durch das Corona Rinderpaket und die Qualitätsförderung für den Ankauf von weiblichen Zuchtrindern, welche auch diesmal den Absatz innerhalb der Steiermark deutlich stabilisierte.

Die zur Vermarktung gebrachten Zuchtrinder fanden in allen Kategorien einen zufriedenstellenden Absatz, sodass das Angebot fast vollständig auch verkauft werden konnte.

Das Angebot der Kuhkälber und Jungkalbinnen war wieder gespickt mit interessanten Predigrees und vielen genotypisierten Tieren. Die Kuhkälber konnten zu österreichweit verglichen hohen Geboten verkauft werden.

Highlight war diesmal eine hochtypisierte Herzschlag Tochter aus dem Zuchtbetrieb Müller in Vorau, die per Treuhandkauf ersteigert wurde und in einen Betrieb nach Kärnten wechseln wird. Auch das Angebot der Jungkalbinnen war qualitativ gut, sodass Aufzuchtbetriebe aus der Steiermark und den Nachbarbundesländern für eine vollständige Räumung des Angebots zu für die Verkäufer zufriedenstellenden Preisen sorgten.

Die knapp 40 angebotenen Tiere in Milch wiesen eine garantierte Tagesmilchmenge von 31,9 kg auf. Beweis für die hochwertige Qualität der Kühe in Milch, die am Standort Greinbach laufend angeboten werden. Die Kaufinteressenten quittierten dies mit entsprechend hohen Geboten. Im Schnitt schloss die Kategorie bei 1.803 Euro, wobei mehrere Spitzentiere auch Zuschlagspreise von deutlich über 2.000 Euro erzielen konnten. Die gefragteste Kuh der Versteigung war diesmal eine schauerprobte Mahango-Tochter aus dem Züchterstall Sitka, Miesenbach die künftig auf einem Spitzenbetrieb im Burgenland produzieren wird.

Das überschaubar große Angebot an trächtigen Kalbinnen fand ebenfalls einen zufriedenstellenden Absatz. Gefragtestes Tier in dieser Kategorie war eine genotypisierte Herzog-Tochter aus dem Betrieb Winter, Fladnitz, die von einem oststeirischen Züchter erworben wurde.

Enttäuschend hingegen verlief der Markt der Zuchtstiere. Nur zwei angebotene Herdebuchstiere konnten verkauft werden. Ein bestens entwickelter GS Herztakt Sohn aus dem Betrieb Klampfl in St. Lorenzen wechselte zum Tageshöchstpreis in einen Zuchtbetrieb im steirischen Mürztal.

Die nächsten Zuchtrinderversteigerungen finden an folgenden Terminen statt:

Dienstag, 11. August 2020        Traboch
Dienstag, 18. August 2020        Greinbach
Donnerstag, 18. Juni 2020        St. Donat

Ing. Reinhard Pfleger                                                                           09.06.2020

Statistik

Kälber- und Nutzrindermarkt, 09.06.2020, Rinderzuchtzentrum Traboch

Erfreulicher Marktverlauf

Beim Kälber- und Nutzrindermarkt am 09.06.2020 wurden wieder knapp 400 Tiere zu sehr zufriedenstellenden Preisen vermarktet.
Der Aufwärtstrend bei den Verkaufspreisen hat sich über alle Kategorien fortgesetzt.

Die Stierkälber im Gewichtsbereich unter 100 kg konnten erstmals dieses Jahr in Traboch die 5 € Grenze deutlich überschreiten, aber auch in den höheren Gewichtsklassen waren Preissteigerungen zu verzeichnen.

Kuhkälber legten ebenfalls, sowohl bei Fleckvieh als auch bei den Fleischrassekreuzungen, weiter zu.

Das jahreszeitlich üblich kleinere Angebot an Einstellstieren- und Kalbinnen konnte sich im Preis behaupten, bzw. legte bei Fleischrassekreuzungen ebenfalls wieder zu.

Das Angebot an Kühen war in der Qualität sehr heterogen, trotzdem konnte der gute Preis vom letzten Markt gehalten werde.


Die nächsten Kälber- und Nutzrindermärkte der RSTM finden unter Einhaltung der geforderten Sicherheitsmaßnahmen an folgenden Terminen statt:

Dienstag, 16.06.2020 in Greinbach
Dienstag, 23.06.2020 in Traboch

 

DI Franz Pirker                                                                                   09.06.2020

Statistik

Kälber- und Nutzrindermarkt, 02.06.2020, Greinbachhalle

Preisniveau folgt dem Österreichtrend

Beim Kälber- und Nutzrindermarkt am 02.06.2020 in der steirischen Greinbachhalle stand ein Angebot von rund 375 Tieren zum Verkauf. Die Marktlage zieht pünktlich zum Sommerstart deutlich an. 

Ein etwas kleineres Angebot an Stierkälber stand einer lebhaften Nachfrage gegenüber. Private Mäster sowie die treuen Partner des Viehhandels honorierten die guten Qualitäten mit Geboten von deutlich über 5 Euro netto je kg Lebendgewicht.

Ähnlich wie bei den Stierkälbern konnten sich auch die Kuhkälber im Preis deutlich verbessern. Am meisten profitierten die leichten Einstellkälber von einer lebhaften Nachfrage. 

Die Besitzer von 34 Futter- und Schlachtkühen durften sich über eine steigende Preisbildung freuen. Vor allem die 22 Kühe mit über 800 kg Lebendgewicht (Durchschnitt 820 kg) wurden mit 1,55 netto je kg Lebendgewicht sehr zufriedenstellend vermarktet.

Die nächsten Kälber- und Nutzrindermärkte der RSTM finden mit heutigem Wissenstand der Lage zu COVID-19 in Österreich unter Einhaltung der geforderten Sicherheitsmaßnahmen an folgenden Terminen statt:

Dienstag, 09.06.2020 in Traboch

Dienstag, 16.06.2020 in Greinbach


Georg Steiner                                                                                    02.06.2020

Statistik

Kälber- und Nutzrindermarkt, 26.05.2020, Rinderzuchtzentrum Traboch

Kleineres Angebot gut vermarktet

Der Kälber- und Nutzrindermarkt am 26.Mai.2020 war nach dem starken letzten Markt mit knapp 280 Stück schwächer beschickt. Das Preisbarometer zeigte aber bei fast allen Kategorien nach oben. Die Markträumung erreichte erfreulicherweise 100%.

 

Die Stierkälber legten in allen Gewichtsabschnitten wieder zu, ebenso war bei den Kuhkälbern ein zufriedenstellender Preis zu erzielen.

Das saisonal bedingte kleinere Angebot an Einstellstieren und Kalbinnen war ebenfalls im Preis leicht ansteigend, mit allerdings größeren qualitätsbedingten Preisunterschieden.

Erfreulich verlief der Absatz der Schlacht- und Futterkühe, ein größeres Angebot an sehr gut ausgemästeten Tiere traf hier auf eine lebhafte Nachfrage. Mit einem Durchschnittspreis von über 1, 40 € für Fleckviehkühe konnten die Auftreiber sehr zufrieden nach Hause fahren.

Die nächsten Kälber- und Nutzrindermärkte der RSTM finden unter Einhaltung der geforderten Sicherheitsmaßnahmen an folgenden Terminen statt:

Dienstag, 02.06.2020 in Greinbach
Dienstag, 09.06.2020 in Traboch


Franz Pirker                                                                                         26.05.2020

Statistik

Kälber- und Nutzrindermarkt, 19.05.2020, Greinbachhalle

Positiver Marktverlauf in allen Kategorien

Der Kälber und Nutzrindermarkt in der steirischen Greinbachhalle wurde unter den nach wie vor geltenden Sicherheitsmaßnahmen zu COVID-19 abgehalten.

Mit dem bestens organisierten Service der Rinderzucht Steiermark konnten die 421 zur Vermarktung gebrachten Tiere in wenigen Stunden zu 100 % verkauft werden. Der Marktverlauf war in allen Kategorien flott mit zufriedenstellender Preisbildung für die Verkäufer. 

Das Angebot der Stierkälber war diesmal etwas kleiner als zuletzt und fiel durch einen hohen Anteil an Kälbern mit sehr guter Qualität in Entwicklung und mastfähigem Habitus auf. Die Partner des Viehhandels wie auch Rindermäster aus der Region schätzten das Angebot mit ordentlicher Gebotslegung.  Die Stierkälber um 100 kg Gewicht legten im Preis zu, die Kategorie um 150 kg lies gegenüber dem Markt vor 14 Tagen leicht nach.  Das 100 kg schwere Stierkalb brachte im Schnitt knapp über 500 Euro Erlös für den Verkäufer.

Der Absatz der weiblichen Kälber war ebenfalls zufriedenstellend. Die schlachtfertigen Tiere stiegen in der Preisnotierung, während die leichteren Kuhkälber etwas nachgaben. 

Das Angebot der Futter- und Schlachtkühe war diesmal mit knapp 50 Tieren außergewöhnlich groß. Die angebotenen Kühe brachten im Schnitt 810 kg auf die Waage, was eindeutig für die hohe Qualität der Rinderwirtschaft im Einzugsgebiet der Anlage Greinbach spricht. Die Viehhandelspartner räumten den Markt mit zufriedenstellenden Preisen von im Schnitt 1,43 Euro inklusive Mehrwertsteuer. Mehrere schwere, vollfleischige Fleckviehkühe brachten ihren Besitzern über 1.300 Euro Auszahlungssumme als Erlös, was wiederum die wirtschaftliche Sinnhaftigkeit der Lebendvermarktung der Kühe über die Märkte der RSTM auch in schwierigen Absatzzeiten am Schlachtrindermarkt mehr als unterstreicht.

Die nächsten Kälber- und Nutzrindermärkte der Rinderzucht Steiermark:

Dienstag, 26.5.2020 in Traboch

Dienstag, 2.6.2020 in Greinbach

Reinhard Pfleger                                                                                  19.05.2020

Statistik

Zuchtrinderversteigerung, 05.05.2020, Rinderzuchtzentrum Traboch



Erfolgreicher Start in die „neue“ Normalität

Die Premiere der Wiederaufnahme von Zuchtrinderversteigerungen in Österreich kann mit der Versteigerung am 5. Mai 2020 in Traboch als mehr als geglückt bezeichnet werden. Die Abhaltung der Versteigerung war unter Einhaltung des Maßnahmenpapiers der ZAR in Abstimmung mit den Ministerien für Landwirtschaft und Gesundheit möglich. Die Sicherheitsmaßnahmen mit verpflichtendem Mund-Nasenschutz und der Einhaltung der Abstände wurde in bester Disziplin der Vermarkter und Käufer lückenlos eingehalten. Dr Simone Steiner und DI Lukas Kalcher von der ZAR machten sich persönlich vor Ort ein Bild der Umsetzung der beschriebenen Maßnahmen.

Obmann Matthias Bischof konnte der Züchterschaft zu Beginn der Versteigerung das am noch am selben Tag beschlossene Corona-Hilfspaket des Landes Steiermark verkünden. Auf Mitteilung von Landesrat Seitinger können befristet für das zweite Quartal 2020 für den Verkauf über RSTM organisierte Vermarktungsschienen für Großrindern 200 Euro und für Jungrinder 150 Euro als Top-Up zum Zuschlagspreis beantragt werden.
 
Auch in Corona Krisenzeiten ist es der RSTM gelungen für die hohe Zahl an gemeldeten Tieren Kaufinteressenten aus nahezu allen Bundesländern Österreichs zu gewinnen. Ebenfalls sorgten Ankäufe der österreichischen Zuchtviehhandelspartner sowie Interesse aus Italien für eine nahezu 100 % Räumung des Angebotes.

Fleckvieh

Das diesmal extrem große Angebot an Zuchtkälbern und Jungkalbinnen konnte, zu für die Verkäufer zufriedenstellenden Preisen, abgesetzt werden. Nachfrage aus Exportmärkten gepaart mit privater Nachfrage von Aufzuchtbetrieben und Almbeschickern sorgten für eine entsprechende Markträumung. Ein höchst interessant gezogenes Hermelin Jungrind mit bestem Typisierungsergebnis von Familie Fratzl, Möderbrugg war einem Züchter aus Tirol den Spitzenpreis des Tages wert.   

Das Angebot an Kühen in Milch war mit knapp 30 Tieren durchschnittlich stark bestückt. Einige gemeldete Tiere wurden bereits im Vorfeld von ihren Züchtern über die RSTM Internetplattform Kuh4You vermarktet. Die Jungkühe präsentierten sich standorttypisch leistungsstark mit ordentlichen Euterqualitäten. Erfreulich starke bäuerliche Nachfrage ermöglichte einen beachtlichen Schnittpreis von 1.865 Euro, wobei jede dritte angebotene Jungkuh über 2.000 Euro Zuschlagspreis erzielte. Den Tagehöchstpreis erzielte eine makellose 2-Kalbskuh aus der Zuchtstätte Kogler in Mühlen, die in der Steiermark verblieb.

Das Angebot an trächtigen Kalbinnen wurde zum überwiegenden Teil von mehreren Viehhandelspartnern für verschiedene Exportdestinationen angekauft. In Anbetracht der aktuellen Preissituation der Ab Hof Ankäufe konnte mit einem Durchschnittspreis von knapp 1.600 Euro auch in diesem Segment ein achtbares Ergebnis für die Verkäufer erzielt werden. Bemerkenswert ist, dass Tiere aller Trächtigkeitsstadien Absatz fanden.


Milchrassen Holstein und Brown-Swiss

Die Abteilung der Milchrassetiere war mit 25 Tieren beschickt und konnte bei flüssigem Absatz ebenfalls vollständig neue Besitzer finden. Highlight der BS Tiere war ein Cadence Kalb aus einem international bekannten Kuhstamm von der Zuchtstätte von Andreas Täubl, Krieglach welches nach spannendem Winkerduell in einen bekannten Spitzenbetrieb der Holstein Zucht nach Salzburg wechselte. Bemerkenswert stark war das Angebot der Holstein Tiere in Milch, das in Exterieur und Leistungsfähigkeit keine Wünsche offen ließ. Mehrere Spitzenkühe erzielten Zuschlagspreise über 2.000 Euro. Den Spitzenpreis der Kategorie erlöste eine Control Tochter ebenfalls aus der Zuchtstätte Täubl, die in einen steirischen Spitzenbetrieb wechselte.

Die Ankaufsbeihilfe des Landes Steiermark für steirische Käufer wirkt in aktuell herausfordernden Zeiten besonders marktstabilisierend.

Abschließend gilt unser Dank dem Land Steiermark mit Landesrat ÖR. Seitinger für die Gewährung des Corona Hilfspaketes für die Landwirtschaft im zweiten Quartal 2020. Auch der Landwirtschaftskammer Steiermark, deren Präsident ÖR. Titschenbacher persönlich auf der Versteigerung anwesend war, gilt unser Dank, wie auch der zuständigen Behörde LN mit Amtsveterinär Dr. Kaltenegger.

Die nächsten Zuchtrinderversteigerungen finden an folgenden Terminen statt:

DIENSTAG            09. Juni 2020    Greinbach
DONNERSTAG     18. Juni 2020    St. Donat
DIENSTAG          11. August 2020 Traboch

Ing. Reinhard Pfleger                                                                           05.05.2020

Statistik

Kälber- und Nutzrindermarkt, 05.05.2020, Greinbachhalle

Positiv Trend hält an

Der Kälber und Nutzrindermarkt in der steirischen Greinbachhalle wurde, unter den nach wie vor geltenden Sicherheitsmaßnahmen zu COVID-19, abgehalten. Die 425 zur Vermarktung gebrachten Tiere konnten zu 100 % verkauft werden. Die Preisbildung war in allen Kategorien zufriedenstellend.

Das Angebot der weiblichen Kälber konnte zu steigenden Preisen Absatz finden. Die Kuhkälber im Segment um 100 kg Lebendgewicht konnten die 4,00 Euro Marke erstmals seit langem wieder überschreiten.

Das Angebot der Stierkälber war breit gestreut und konnte mit Spitzentieren in allen Gewichtskategorien aufwarten. Reges Interesse des Viehhandels sowie der privaten Mäster sorgten für einen flotten Marktverlauf mit zufriedenstellenden Preisen bei den leichten wie auch schwereren Kälbern. Das 100 kg schwere Stierkalb brachte im Schnitt fast 500 Euro Erlös für den Verkäufer.

Das Angebot der Futter- und Schlachtkühe war diesmal mit knapp 40 Tieren groß und in der Qualität gut. Die Viehhandelspartner räumten den Markt mit zufriedenstellenden Preisen von 1,26 Euro netto. Im Durchschnitt konnte so jede zur Lebendvermarktung gebrachte Kuh über 1.100 Euro für ihre Besitzer erlösen, was wiederum die wirtschaftliche Sinnhaftigkeit der Lebendvermarktung der Kühe über die Märkte der RSTM mehr als unterstreicht.

Die nächsten Kälber- und Nutzrindermärkte der Rinderzucht Steiermark:

Dienstag, 12.5.2020 in Traboch

Dienstag, 19.5.2020 in Greinbach

 

 

Reinhard Pfleger                                                                                 05.05.2020

Statistik

Kälber- und Nutzrindermarkt, 28.04.2020, Rinderzuchtzentrum Traboch

Kälberpreise stabilisieren sich

Der Kälber- und Nutzrindermarkt am 28. April 2020 brachte mit über 400 Tieren wieder ein recht großes Angebot von unterschiedlicher Qualitäten in allen Kategorien.

Die Preise der Stierkälber blieben gegenüber dem letzten Markt fast unverändert. Während die leichteren Kälber verstärkt von den Handelsfirmen nachgefragt wurden, war die private Nachfrage bei den schwereren Tieren stärker vorhanden, allerdings sehr qualitätsorientiert.
Die Preise der Kuhkälber waren ebenfalls sehr stark von Rasse und Entwicklung abhängig, in diesem Segment haben die Fleischrassekreuzungen klare Preisvorteile. Die Preise lagen ebenfalls auf ähnlichem Niveau wie beim letzten Nutzrindermarkt.
Das größere Angebot an Einstellstieren stieß auf sehr lebhafte Nachfrage, die Preise lagen deutlich über dem letzten Markt, wobei die Qualität gut entsprach.
Die Einstell- und Schlachtkalbinnen waren von schwächerer Qualität und nur im Bereich Fleischrassekreuzungen gut nachgefragt.
Der Absatz der Schlacht- und Futterkühe verlief bis auf wenige Ausnahmen schleppend.

Die nächsten Kälber- und Nutzrindermärkte der RSTM finden unter Einhaltung der geforderten Sicherheitsmaßnahmen an folgenden Terminen statt:

Dienstag, 05.05.2020 in Greinbach

Dienstag, 12.05.2020 in Traboch


DI Pirker Franz                                                                                     28.04.2020

 Statistik

Kälber- und Nutzrindermarkt, 21.04.2020, Greinbachhalle

Nachfrage und Angebot im Lot

Beim Kälber- und Nutzrindermarkt am 21.04.2020 in der steirischen Greinbachhalle stand ein gutes Angebot von 450 Tieren zum Verkauf, das zur Zufriedenheit der Verkäufer restlos abgesetzt werden konnte. Die allgemeine Marktlage kann als weitestgehend stabil bezeichnet werden. Zurzeit schlägt sich die schwierige Situation am Schlachtstiermarkt noch nicht auf die Kälbermärkte durch. Die Sicherheitsmaßnahmen zu COVID-19 in der Abhaltung der Rindermärkte sind mittlerweile ein festerer Bestandteil der Marktroutine und werden lückenlos und konsequent umgesetzt.

316 Stierkälber konnten zu leicht steigenden Preisen vermarktet werden. Umfangreiche Ankäufe unserer Partner des Viehhandels und der Mäster wirkten preisbildend. Durch Exporte innerhalb der EU konnte der Markt gut geräumt werden. In Summe war die Preisbildung etwas qualitätsdifferenzierter als zuletzt.

Das Angebot von 90 Kuhkälbern wurde zu deutlich besseren Preisen als vor zwei Wochen abgesetzt.  Nach dem Ostergeschäft mit Kalbfleisch wurden leere Mastkapazitäten wieder entsprechend nachbesetzt.

Die Preisbildung bei den Futter- und Schlachtkühen war wieder etwas besser als zuletzt. Der Durchschnittspreis von 1,20 netto je kg Lebendgewicht kann als absolut marktkonform bezeichnet werden.

Die nächsten Kälber- und Nutzrindermärkte der RSTM finden mit heutigem Wissenstand der Lage zu COVID-19 in Österreich unter Einhaltung der geforderten Sicherheitsmaßnahmen an folgenden Terminen statt:

Dienstag, 28.04.2020 in Traboch

Dienstag, 05.05.2020 in Greinbach

Georg Steiner                                                                                    21.04.2020

Statistik

Kälber- und Nutzrindermarkt, 14.04.2020, Rinderzuchtzentrum Traboch

Positive Entwicklung der Preise

Der Kälber- und Nutzrindermarkt am 14. April 2020 war gekennzeichnet von einem mittleren Angebot mit guter Nachfrage. Verkäufer und Käufer haben sich mittlerweile sehr gut auf die geänderten Rahmenbedingungen eingestellt, sodass ein flüssiger Marktverlauf gewährleistet war.

Das Angebot an Stierkälbern konnte zu steigenden Preisen flott versteigert werden. Entgegen der aktuellen Situation bei der Schlachtstiervermarktung, ziehen die Preise österreichweit deutlich an. Gut mastfähige Stierkälber im optimalen Gewichtssegment konnten Preise von über 5 Euro netto erzielen. Das breite Angebot an Kuhkälbern wurde von einem namhaften Kalbfleischproduzenten, sowie Kalbinnenmastbetrieben geräumt.

Einsteller, Einstellkalbinnen und Kühe wurden in einer geringeren Stückzahl angeboten. Die Qualitäten waren ansprechend, sodass eine marktkonforme Preisbildung resultierte. 

Die nächsten Kälber- und Nutzrindermärkte der RSTM finden mit heutigem Wissenstand der Lage zu COVID-19 in Österreich unter Einhaltung der geforderten Sicherheitsmaßnahmen an folgenden Terminen statt:

Dienstag, 21.04.2020 in Greinbach
Dienstag, 28.04.2020 in Traboch

Georg Steiner                                                                                  14.04.2020

Statistik

Kälber- und Nutzrindermarkt, 07.04.2020, Greinbachhalle

RSTM wird klarem Auftrag der Mitglieder zum Viehabsatz gerecht

Der Kälber- und Nutzrindermarkt am 7. April 2020 in der Greinbachhalle war mit einem Angebot von 464 Tieren stark beschickt. Ein klares Zeichen der Rinderbauern der Ost- und Weststeiermark, dass das Abhalten der Märkte eine Notwendigkeit ist und auch mit entsprechenden Stückzahlen ein klarer Auftrag an die Organisation zur Vermarktung der Tiere gegeben wurde.

Der Ablauf des Marktes stand wieder im Zeichen der genauen Einhaltung der Sicherheitsauflagen der örtlichen Behörde zu COVID-19, die wiederum durch funktionierendes Zusammenspiel von Verkäufern, Käufern, Vermarktungsteam der RSTM und dem zuständigen Amtsveterinär gegeben war.

Positiv verlief der Verkauf der 330 männlichen Kälber. Dieses Segment machte diesmal dem guten Ruf des Standortes Greinbach mit einer Vielzahl an qualitativ hochwertigen Stierkälbern alle Ehre. Der Absatz war in allen Gewichtskategorien zügig gegeben. Die treuen Viehhandelspartner wie auch Mäster aus ganz Ostösterreich sorgten für einen restlosen Verkauf mit steigenden Durchschnittspreisen in jedem Gewichtssegment.
Im Schnitt erreichte das rund 100 kg schwere Fleckviehstierkalb einen Auszahlungspreis von rund 470 Euro für die Landwirte.

Merklich unter Druck kamen die Notierungen für die weiblichen Kälber. Grund dafür sind mit Sicherheit die aktuellen Turbulenzen am Schlachttiermarkt. Das doch große Angebot der weiblichen Kälber war gekennzeichnet von einem deutlichen Rückgang im Preis für leichtere Tiere während die schlachtfertigen Tiere auf dem Niveau des letzten Marktes notierten.

Das Angebot der Futter- und Schlachtkühe war deutlich größer als vor 14 Tagen. Die angebotenen Kühe waren mit knapp 800 kg im Schnitt von guter Qualität. Gemäß dem aktuellen Negativtrend am Schlachtkuhmarkt musste die angebotenen Kühe doch deutliche Preiseinbußen hinnehmen. Auch für Spitzenkühe in Keule und Fleischfülle gingen die Gebote nicht über 1,20 Euro netto hinaus.

Abschließend gilt der Dank an die politischen Vertreter des Landes Steiermark und der Landwirtschaftskammer Steiermark sowie der ZAR für ihr klares Bekenntnis zur Aufrechterhaltung der Schlacht- und Nutztiervermarktung, den Vertretern der zuständigen Veterinärbehörde und den Mitarbeitern der RSTM für ihren Einsatz rund um die zentrale Vermarktung, unseren Partnern des  Viehhandels für ihre Treue und unseren Bäuerinnen und Bauern für ihre Solidarität und ihre Disziplin in diesen herausfordernden Zeiten.  

Die nächsten Kälber- und Nutzrindermärkte der RSTM finden unter Einhaltung der geforderten Sicherheitsmaßnahmen an folgenden Terminen statt:

Dienstag, 14.4.2020 in Traboch

Dienstag, 21.4.2020 in Greinbach


Die Zuchtrinderversteigerung in Greinbach am 14.4. findet aufgrund COVID-19 nicht statt.

Die gemeldeten Zuchtrinder werden über unsere Internetversteigerung Kuh4You www.almmarkt.com/kuh4You angeboten sowie von den Mitarbeitern der RSTM vermittelt.

Wenn Sie qualitativ hochwertige Zuchttiere für Ihre Herde suchen, kontaktieren Sie bitte:
Ferdinand Haas (0664-1163953) oder Georg Stückler (0664-8312674)

Ing. Reinhard Pfleger                                                                         07.04.2020

Statistik

Kälber- und Nutzrindermarkt, 31.03.2020 Rinderzuchtzentrum Traboch

Marktstabilisierung bei knapperer Stückzahl

Der Kälber- und Nutzrindermarkt am 31. März 2020 war der zweite Markt in Traboch, welcher unter genauester Einhaltung der Restriktionsmaßnahmen durchgeführt wurde. In Summe konnte festgestellt werden, dass das Zusammenspiel der lokalen Verwaltungsbehörde, der Auftreiber, der Käufer und dem Team der RZSTM bestens funktioniert und somit ein reibungsloser Marktverlauf mit zufriedenstellender Preisbildung gewährleistet werden konnte.

Seitens der Käufer war die Nachfragesituation durchaus positiv. Für die kommenden Wochen bleibt zu hoffen, dass die Märkte in dieser Form stattfinden können.

Im Segment der Stierkälber war die Nachfrage größer als das Angebot, sodass nicht alle Käuferwünsche zur Gänze erfüllt werden konnten. Kontinuität im Auftrieb und Absatz ist auch in dieser schwierigen Phase wichtig. Die Kuhkälber fanden zu einem großen Teil bei einem steirischen Kalbfleischproduzenten Absatz. Einsteller und Eintellkalbinnen waren qualitativ ansprechend, aber preislich leider etwas unter Druck. Das kleine Angebot an Schlachtkühen litt ebenfalls unter dem Druck der Todvermarktung.


Die nächsten Kälber- und Nutzrindermärkte der RSTM finden mit heutigem Wissenstand der Lage zu COVID-19 in Österreich unter Einhaltung der geforderten Sicherheitsmaßnahmen an folgenden Terminen statt:

Dienstag, 07.04.2020 in Greinbach
Dienstag, 14.04.2020 in Traboch


Steiner Georg                                                                                 31.03.2020

Statistik

Zuchtrinderversteigerung, 10.03.2020, Traboch

Spitzenpreise in allen Kategorien!

Die Zuchtrinderversteigerung in Traboch am 10. März war mit 234 verkauften Zuchttieren recht ordentlich beschickt. Traditionell nutzen viele Verkäufer die Möglichkeit Kälber und Jungkalbinnen anzubieten um von der guten Nachfrage im Frühjahr in diesen Kategorien zu profitieren. 

Obmann Matthias Bischof konnte neben mehreren Handelsfirmen auch viele Kaufinteressenten aus der Steiermark, aber auch aus den benachbarten Bundesländern begrüßen. 

Die positive Auswirkung der Ankaufsbeihilfe des Landes Steiermark für 2020 und die Ausweitung auf 3 Stück je Betrieb war wiederum deutlich spürbar und bewirkte eine gewisse Stabilisierung des Marktes.

Das Segment der Fleckvieh Jungkühe konnte wieder einmal mit Spitzentieren im Exterieur sowie hoher Produktion überzeugen. Das durchschnittliche Tagesgemelk von 32,5 kg Milch spiegelte dies wieder.

Die Tageshöchstpreise in der Kategorie der Fleckvieh Jungkühe erzielte eine BIO Jungkuh aus der Zuchtstätte Rieberer-Gusterer Alexandra und Gerhard, Kulm am Zirbitz. Diese MAHANGO Tochter wusste durch elegantes Exterieur sowie hoher Produktion zu überzeugen. In Zukunft wird diese Jungkuh in der Oststeiermark produzieren. Auffallend war, dass vor allem Bio Kühe außergewöhnlich stark nachgefragt waren.

Die Kategorien der Kälber und Jungkalbinnen überzeugte durch ein großes Angebot. Jungviehaufzuchtbetriebe aus fast ganz Österreich nutzen diese Gelegenheit und deckten sich rechtzeitig vor der Weidesaison mit Tieren ein. Bei den Kuhkälbern wusste eine Tochter des Toplistenführers VARTA zu überzeugen und war einem Ennstaler Züchter über 1.000 Euro netto wert. Gezüchtet wurde dieses Kalb vom Betrieb Kainz Günter aus Edelschrott.  In der Kategorie der Jungkalbinnen wechselte eine genetisch interessante HERMELIN Tochter aus der Zucht des Betriebes Christian Perhab, St. Martin am Grimming um 1.800 Euro netto seinen Besitzer und wird nun von einem bekannten Osttiroler Züchter aufgezogen.

Die trächtigen Kalbinnen konnten zu stabilen und zufriedenstellenden Preisen vermarktet werden ohne große preisliche Ausreißer nach oben und nach unten. Eine typische RALDI Tochter aus dem Jungviehaufzuchtbetrieb Albert Macheiner, St. Peter am Kammersberg wechselte um 2.180 netto zu einem Züchter ins Murtal.

Die Rassen Holstein und Braunvieh bestachen durch ein kleines aber feines Angebot. Eine sehr leistungsstarke COUNTY Tochter vom Betrieb Thomas Riegler, Langenwang und eine feinzellige BLOOMING Tochter aus dem Betrieb Paul Berger, Kapellen wurden um über 2.000 Euro netto verkauft. Beide Kühe haben ihre neue Heimat in der Obersteiermark gefunden.

Die nächsten Zuchtrinderversteigerungen finden an folgenden Terminen statt:


DIENSTAG          14. April             Greinbach
DONNERSTAG     23. April             St. Donat
DIENSTAG          05. Mai              Traboch
DIENSTAG          09. Juni             Greinbach

Reinhard Pfleger/Georg Steiner                                                           10.03.2020
                                                                         

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Zuchtrinderversteigerung, 03.03.2020, Greinbachhalle



Knalleffekt in Greinbach

Die Zuchtrinderversteigerung am 3.3.2020 in der steirischen Greinbachhalle war, mit 100 gemeldeten Tieren im Katalog, in überschaubarem Maße von den Züchtern der Region beschickt.

Obmann Matthias Bischof konnte Kaufinteressenten aus der Steiermark sowie aus allen benachbarten Bundesländern in Greinbach willkommen heißen.

Die vom Land Steiermark gewährte Qualitätsförderung für den Ankauf von weiblichen Zuchtrindern stabilisierte den Absatz deutlich. Erfreulich ist, dass ab heuer vom Land Steiermark die Zahl der förderfähigen Tiere von zwei auf drei Tiere pro Betrieb erhöht wurde.

Das Angebot der Kuhkälber und Jungkalbinnen war gespickt mit interessanten Predigrees und vielen genotypisierten Tieren. Marktbelebend wirkte sich hier ein Ankauf der Firma Schalk aus. Der Durchschnittspreis der Kuhkälber lag bei österreichweit gesehen sehr hohen 585 Euro netto. Bereits im Vorfeld der Auktion löste ein reinerbig hornloses Jungrind der Kombination MUNDL PP x VOLLGAS PS aus der Zuchtstätte von Helmut Teschl aus Fehring internationale Nachfragen aus. Der Versteigerungsverlauf gestaltete sich als wahres Highlight mit einer mehr als rasanten Bieter-Rallye zwischen Kaufinteressenten aus ganz Österreich sowie mehreren bayrischen Züchtern. Schlussendlich behielt der aktuelle Fleckviehzüchter des Jahres in Österreich die Oberhand, sodass dieses genetische Juwel der steirischen Fleckviehzucht um einen Zuschlagspreis von bemerkenswerten 21.600 Euro in den Betrieb der Familie Fürst nach Lasberg wechselt.

Die über 30 Tiere in Milch waren, wie auch in der Versteigerung im Jänner, von außergewöhnlich hoher Qualität in Leistung und Exterieur. Bei den Jungkühen lag die durchschnittlich garantierte Milchmenge bei österreichweit verglichen sehr hohen 31,2 kg. Der Marktverlauf gestaltete sich zügig. Die Kaufinteressenten quittierten die hohe Qualität der angebotenen Kühe. Im Schnitt schloss die Kategorie bei knapp 1.900 Euro, wobei mehrere Spitzentiere mit Schauniveau Zuschlagspreise bis zu 2.300 Euro erzielten. Töchter der GENOSTARs GS WATUSSI und GS MINNESOTA waren Blickfänge im Ring und erzielten die höchsten Zuschlagspreise. 

Das kleine Angebot an trächtigen Kalbinnen fand Absatz bei privaten Käufern. Gefragtestes Tier in dieser Kategorie war eine genotypisierte IMPERATIV Tochter aus dem Betrieb Windisch, Passail.

Sehr positiv verlief auch der Verkauf der Zuchtstiere. Das Angebot war geprägt von sehr guter Qualität der Stiere und konnte fast restlos verkauft werden. Die Highlights waren genomisch höchst getestete Jungstiere der Väter HETWIN und ZAZU die beide an der ELP Kalsdorf aufgezogen und von steirischen Viehzuchtgenossenschaften erworben wurden.

Die nächsten Zuchtrinderversteigerungen finden an folgenden Terminen statt:

DIENSTAG         10. März 2020               Traboch
DIENSTAG         14. April 2020               Greinbach
DONNERSTAG   23. April 2020               St. Donat

 

Ing. Reinhard Pfleger                                                                          03.03.2020

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