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Nationalrätin Angela Baumgartner eröffnet den Jungzüchterprofi

Der Startschuss für den nächsten Durchgang des Erfolgsprojektes Jungzüchterprofi wurde am Samstag, 29. September 2018 in Wien gegeben. Engagierte und begeisterte Jungzüchter/innen aus verschiedenen Bundesländern in Österreich haben sich in der Bundeshauptstadt zusammengefunden. Das Zentrum des politischen Geschehens wurde genutzt um mit Vertreter/innen wichtiger Einrichtungen, Organisationen und Institutionen die Themenbereiche „Agrarische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen“ zu analysieren und diskutieren. Den Einstieg in das Thema Agrarpolitik gestaltete die Abgeordnete zum Nationalrat Angela Baumgartner. Anhand ihrer persönlichen Erfahrungen erläuterte sie eindrucksvoll die Aufgaben als Nationalrätin unter anderem für die Landwirtschaft. Frau Baumgartner stand den Jungzüchter/innen bei allen Anfragen, Rede und Antwort und es konnten diverse Diskussionspunkte angesprochen und begründet werden.

Einblick in das BMNT
Die Leistungen und Aufgaben des Bundesministeriums für Nachhaltigkeit und Tourismus wurde von Abteilungsleiterin DI Michaela Schwaiger erläutert. Sie zeigte die Strukturen und die vielfältigen Themenbereiche welche zur täglichen Arbeit gehören auf. Informieren und Diskutieren gehören zu den Steckenpferden der Jungzüchter/innen. Im Laufe des Tages erhielten die Jungzüchter/innen einen vielseitigen Einblick in die Interessensfelder und Strukturen der österreichischen Landwirtschaft. Durch die langjährige Erfahrung konnte DI Thomas Resl von der Bundesanstalt für Agrarwirtschaft einen Überblick über die Agrarpolitik geschaffen. Zusätzlich wurde genauer auf die Modelberechnungen zur GAP eingegangen und analysiert.

Rinderzucht am Tiroler Hof
Zum krönenden Abschluss des ersten Tages besuchten die Teilnehmer/innen des Jungzüchterprofis den Tiroler Hof im Tiergarten Schönbrunn. Ein Blick hinter die Kulissen mit vielen informativen und interessanten Beiträgen rundeten den Abend ab. Obwohl am Tirolerhof nur wenige Rinder gehalten werden, ist das Management rund um die Tierbetreuung eine enorme Herausforderung. Die Rinder der Rassen Pustertaler Sprinzen, Tuxer, Tiroler Grauvieh und Original Braunvieh werden gezielt angepaart und entsprechend ihrer Rasse je nach Exterieur zur weiteren Zucht genutzt. Abgerundet wurde der Exkursionspunkt durch die Besichtigung der Hasen, Hühner, Schafe und Ziegen.

Milch, Fleisch und Zuchtrinder im Spannungsfeld von Angebot und Nachfrage
Der zweite Tag des ersten Jungzüchterprofi Moduls stand im Zeichen des Marktes. DI Michael Wöckinger von der LK Oberösterreich zeigte anhand des Rohstoffes Milch die Auswirkungen, Mechanismen und Einflussfaktoren auf die verschiedenen Märkte auf. In gekonnter Weise diskutierte er mit den Jungzüchter/innen über die aktuelle Lage der Milchwirtschaft sowie über Exporte von Butter und Milchpulver.
ZAR Geschäftsführer DI Martin Stegfellner gab den heranwachsenden Jungzüchterprofis einen Überblick über die Vermarktungsmöglichkeiten von Zuchtrindern, die Aufgabenbereiche der Rinderzucht Austria sowie Zahlen und Fakten der österreichischen Rinderwirtschaft. Abgerundet wurde das erste Modul mit einem Einblick in die aktuellen Forschungsprojekte, in denen auch der/die ein oder andere Jungzüchter/in involviert ist. 

 

Johanna Prodinger, BEd                                                            01.10.2018


Steirische Beteiligung beim Bundesländercup 2018 in Wels

Die Österreichische Jungzüchtervereinigung (ÖJV) lud am 8. September zu einem Bundesländer Cup im Rahmen der AgroTier in Wels ein. Aus jedem Bundesland durften vier JungzüchterInnen teilnehmen. Aus der Steiermark waren Feldbaumer Michael mit einer Fleckviehkalbin, Gruber Theresa mit einer Braunviehkalbin und Bayer Julia mit einer Ennstaler Bergschecken-Kalbin vertreten. Aufgrund von drei verschiedenen Aufgabenstellungen wurde ein Siegerteam ermittelt.

Eine dieser Aufgaben bestand aus einer Rassenpräsentation mit der Einbindung, des im Vorhinein zugelosten Thema. Die steirischen TeilnehmerInnen präsentierten sich mit dem Thema „Handschuhe“. Dies wurde durch die Jury, bestehend aus Hannes Royer (Land schafft Leben), Elisabeth Haberfellner (Fortschrittlicher Landwirt) und Sylvia Keferböck (Landjugend Oberösterreich) bewertet. 

Im zweiten Teil ging es um das Vorführen, wodurch die Harmonie zwischen Mensch und Tier unter Beweis gestellt wurde. Dabei durften auch die allgemeinen Vorführrichtlinien nicht außer Acht gelassen werden. 

Die dritte wesentliche Aufgabe bestand in der Aufklärungsarbeit im Bereich der Landwirtschaft und Rinderzucht gegenüber den Konsumenten. Die Gestaltung des Messestandes mit interessanten Informationen war dafür ausschlaggebend.

Die steirischen Jungzüchter haben sich sehr gut präsentiert, jedoch hat es für das Spitzenfeld nicht gereicht. Der Sieg ging verdient nach Tirol, gefolgt von Niederösterreich und Oberösterreich I. 


Cornelia Hiebaum                                                                            18.09.2018


Die Königsdisziplin der Rinderzucht als Abschluss einer erfolgreichen Bildungssaison

Eine kleine Gruppe an Jungzüchterprofis stellte sich der Herausforderung des Preisrichtens – der Königsdisziplin der Rinderzucht – am letzten Mai-Wochenende in der Berufsschule Schärding.

Zu Beginn wurden die TeilnehmerInnen gezielt auf die Exterieurmerkmale und die Lineare Nachzuchtbeschreibung der drei Hauptrassen Fleckvieh, Braunvieh und Holstein von den drei Fachmännern Ing. Gerald Pollak, Dipl. Ing. Stefan Hodel und Roland Hartl geschult.

Das Erlernte wurde gleich im Anschluss an den Tieren der jeweiligen Rassen im Rahmen eines Exterieurwettbewerbs am Landesgut Otterbach auf die Probe gestellt.

Zum Abschluss des erfolgreichen ersten Tages besichtigten die Jungzüchterprofis den imposanten und züchterisch interessanten Holstein Betrieb – Jomagro Holstein der Familie Großpötzl, der sich auf zahlreichen nationalen und internationalen Rinderschauen bereits einen Namen gemacht hat.

Der zweite Tag des Moduls stand im Zeichen des Preisrichtens. Der zweite Tag des Moduls stand im Zeichen des Preisrichtens, mit der Aufgabe an die TeilnehmerInnen, alle Rassen zu rangieren und zu kommentieren. Besonders amüsant und lehrreich war die anschließende Videoanalyse.

Die SiegerInnen der beiden Tage: 

  • Bester Bewerter der Rasse Fleckvieh: Simon Stöckl aus Salzburg
  • Bester Bewerter der Rasse Braunvieh: Andreas Wurzinger aus Niederösterreich
  • Bester Bewerter der Rasse Holstein: Daniel Murke aus der Steiermark
  • Bester Preisrichter: Georg Maier aus der Steiermark
  • 2. Platz Preisrichten: Andreas Wurzinger aus Niederösterreich
  • 3. Platz Preisrichten: Elisabeth Schönhart aus Kärnten

Salzburg hat zwei neue Jungzüchterprofis
Die beiden Salzburger Josef Geisler und Simin Stöckl schlossen mit diesem Modul das Erfolgsprojekt „Jungzüchterprofi“ ab und sind nun gerüstet für die Zukunft. Die Rinderzucht Austria wünscht den beiden auf ihren weiteren Lebensweg alles Gute und weiterhin viel Erfolg. 

 

Gerlinde Halbartschlager, ÖJV                                                     14.06.2018


Qualität der eigenen Produkte schätzen

Die TeilnehmerInnen des Ausbildungsprogrammes Jungzüchterprofi waren vom 27. bis 28. April 2018 zu Gast in der Berglandmilch, im Werk Aschbach, sein um sich zum Thema Produktqualität Milch weiterzubilden.

Der Weg der Milch – vom Landwirt in die Molkerei
Einzigartig für das Projekt ist der Bezug zur Praxis und die Bearbeitung der jeweiligen Themengebiete mithilfe hochkarätiger ReferentInnen. So wurde den TeilnehmerInnen der Weg der Milch vom Landwirt bis hin zum Konsumenten genauestens erläutert. Besonders beachtlich stellte Ing. Anton Pollinger die Anlieferungszahlen dar, so werden zum Beispiel alleine im Werk Aschbach täglich ca. 1 Million Liter Milch von ca. 10 verschiedenen Sorten angeliefert. Besonders hervorgehoben hat Pollinger, dass sich die Landwirte bewusst sein müssen, dass sie tagtäglich Produzent von qualitativ hochwertigen Lebensmitteln sind und somit auch eine Verantwortung gegenüber den Konsumenten haben.
Die strengen Kontrollen bei der Milchabholung und in weiterer Folge im Werk lösten bei den TeilnehmerInnen Staunen aus.

Der Weg der Milch – von der Molkerei zum Konsumenten
Der Selbstversorgungsgrad bei der Milch beträgt in Österreich momentan 121%. Aus diesem Grund ist der Export von Milch und Milchprodukten unverzichtbar. Im Moment beträgt die Exportquote 38,5%. Mag. Georg Lehner beantwortete im Anschluss an sein Referat gemeinsam mit Johann Schoder, Obmann der Molkerei im Mostviertel alle brennenden Fragen der JungzüchterInnen. Beide nahmen sich die Zeit, den Jungzüchterprofis Rede und Antwort zu stehen. Schoder appellierte vor allem an die Jugend, jenes zu bedenken, dass jedes kg Milchaustauscher das in Österreich verfüttert wird, 1:1 importierte Milch ist und die Bequemlichkeit der Landwirte damit nicht gefördert werden sollte.

Qualität und Gesundheitsmerkmale der Milch (er) kennen
Frau Mag. Barbara Gamperl erläuterte anhand der Ernährungspyramide, dass der durchschnittliche Konsument in Österreich zu wenig Milch und Milchprodukte zu sich nimmt. Die aktuelle Ernährungsempfehlung liegt bei täglich drei Portionen Milch und Milchprodukte für eine optimale Versorgung mit Kalzium, Eiweiß und Vitamin B.Besonders interessant war auch die Aufklärung rund um die Laktose. Produkte, die als laktosefrei deklariert sind, erhalten bei der Zubereitung ein Enzym welches die Laktase aufspaltet und somit leichter verträglich ist. Hartkäse zum Beispiel ist durch die Reifung immer laktosefrei. Im Anschluss daran durften die Jungzüchterprofis ihre eigenen Sinne auf die Probe stellen. Anhand von unterschiedlichen Milchprodukten mussten die verschiedenen Proben erkannt werden. Dies fiel besonders schwer, da ca. 80% der Reize über die Augen aufgenommen werden und der farbliche unterschied bei Milch und Joghurt nur schwer erkennbar ist.

Als krönender Abschluss des ersten Tags erhielten die TeilnehmerInnen bei einem Rundgang einen guten Einblick ins Werk.

Qualität auf Teller bringen
Der Dipl. Käsesommelier Willibald Reichl startete am zweiten Tag in einigen kulinarischen Tipps und Tricks die verschiedenen Käsesorten ansprechend aufzuschneiden und zu drapieren. In Österreich gibt es ca. 380 verschiedene Käsesorten, was beachtlich ist, denn für die Produktion von 1 kg Käse benötigt man im Durchschnitt 10 Liter Milch. Beim Käse unterscheidet man 3 Geschmacksrichtungen oder besser gesagt Geschmackswelten: mild, gschmackig und würzig kräftig. Als wichtigster Hinweis gab Reichl den TeilnehmerInnen auf dem Weg: Käse ca. 1 Stunde vor dem Verzehr aus der Kühlung nehmen und von der Frischhaltefolie befreien. Nur so kann dieser sein Aroma rechtzeitig vor dem Verzehr entfalten.

Fleischqualität für die Milchproduktion ein wichtiges Indiz
Viele Milchproduzenten haben neben der Milchproduktion noch ein zweites Standbein, den Erlös aus dem Verkauf von Schlachtrindern. Jedes Tier, das für den Verzehr vorgesehen ist, muss neben der Lebendbeschau durch einen Veterinär auch einer Schlachtkörperklassifizierung unterzogen werden. Für die Klassifizierung ist es wichtig zu wissen, dass die Teile Knöpfel, Rücken und Schulter jeweils einzeln nach dem EUROP-System bewertet werden. Besonders Aufschlussreich stellte Ing. Stefan Mader, MA das Konstrukt der Österreichischen Fleisch Kontrolle dar und berichtete, dass es alleine in Österreich 65 Markenprogramme für Rindfleisch gibt. Landwirte können nach der Schlachtung unter www.oefk.at einsehen, wie ihre Tiere klassifiziert wurden und im Zweifelsfall mit der ÖFK in Kontakt treten.

Die Jungzüchterprofis wissen nach diesem Wochenende die Qualität ihrer eigenen Produkte zu schätzen und können nun Aufklärungsarbeit beim Konsumenten leisten. 

 

Gerlinde Halbartschlager, ÖJV


Konflikte konstruktiv lösen – für die Jungzüchterprofis kein Problem!

Das erste warme und sonnige Wochenende des Jahres 2018 nutzten die Jungzüchterprofis in der LLA Lienz, um sich vom 21. bis 22. April über das ernste und wichtige Thema „Kommunikation und Konfliktmanagement“ weiterzubilden.

Als Referentin konnte die oberösterreichische Rinderbäuerin und Mediatorin Gabriele Höfler gewonnen werden. Da die Landwirte bereits weniger als 3% der Bevölkerung repräsentieren, ist es umso wichtiger, den Jugendlichen ein Werkzeug im Umgang mit Konflikten, vor allem mit Menschen, die keinen Bezug zur Landwirtschaft haben, in die Hand zu geben. Gabriele Höfler verglich die Landwirte mit Fußballspieler, um das Szenario anschaulicher zu gestalten: Die Zuseher auf der Tribüne rufen den Spielern zu, wie diese spielen sollen. Oftmals wirkt es dann so, als ob die Spieler nicht wüssten, was sie tun haben. Aber die eigentlichen Profis sind am Spielfeld oder in unserem Fall sind die Profis die Landwirte und sie sind am Feld, auf der Wiese oder im Stall.

Verhandlungsgeschick ist erlernbar
Um bei Verhandlungen erfolgreich zu sein, ist es wichtig, sich bereits im Vorfeld Gedanken zu machen, was man denn eigentlich erreichen will, welche Kompromisse möglich wären und was undenkbar ist. Ebenfalls ein wichtiger Hinweis bei Verhandlungen ist, das Wort „wir“ zu verwenden, um ein Gemeinschaftsgefühl zu erzeugen. Das Wort wir verbindet und dem Gegenüber fällt es schwerer, nicht auf die Wünsche einzugehen.

„Ned gschimpft ist globt gnua“
Der alte Irrglaube und die Selbstverständlichkeit über Lob wurde bei den Jungzüchterprofis beseitigt. Die TeilnehmerInnen mussten im Kreis jeweils ihrem Gegenüber Wertschätzung entgegenbringen. Diese Übung klingt leicht, gestaltete sich in der Umsetzung allerdings schwierig, da uns Lob schwer über die Lippen geht. Wenn wir Lob bekommen, tun wir uns schwer, diesen anzunehmen. Anerkennung und Lob hebt das Selbstvertrauen und ist wichtig für die Weiterentwicklung der Persönlichkeit und in weiterer Folge auch für den Betrieb.

Klarheit vor Harmonie
Um Konflikte zu vermeiden ist es unerlässlich manchmal zu sagen, hier ist meine Grenze, bis hier gehe ich mit dir mit, aber dann ist Schluss! Um Klarheit zu schaffen, kann ein einfaches Hilfsmittel die Rollverteilung und die Aufteilung der Verantwortlichkeiten sein. Am Ende sollte bei Konflikten aber immer die Frage stehen: „Willst du recht haben oder glücklich sein?“.

Mathematik und Züchten, wie passt das zusammen?
Am Samstagabend besichtigten die TeilnehmerInnen den Aberdeen Angus Zuchtbetrieb von Oliver Behringer in Winklern im Mölltal. Der Betriebsleiter, Mathematiklehrer und Züchter mit Leib und Seele, beschreibt seine Zuchtphilosophie: „Ich möchte Anguskühe mit 1.000 kg für die Zucht“. Er selbst hat einen Zuchtstier – er wiegt beeindruckende 1.300kg - in Schottland ersteigert. Behringer verkauft kein Tier über die Direktvermarktung oder zum Schlachter, er verkauft seine Tiere weiter an Züchter, im gesamten EU-Raum. Seine Begeisterung für die Zucht wirkte ansteckend. So wurde einem intensiven Erfahrung- und Meinungsaustausch noch ein langer gemütlicher Abend. 

Gerlinde Halbartschlager, ÖJV


Führungswechsel bei den steirischen Jungzüchtern

Bei der Generalversammlung am 20. April 2018 in Oberaich legte Matthias Tieber sein Amt als Obmann nieder und übergab die Führung an Ferdinand Haas.

Zu Beginn der Generalversammlung konnte Obmann Matthias Tieber neben den anwesenden Jungzüchtern auch zahlreiche Ehrengäste begrüßen: Obmann ÖR Johann Derler und Ing. Reinhard Pfleger seitens der Rinderzucht Steiermark, Obmann des LKV Steiermark Ing. Andreas Täubl, Kammerobmann von Leoben Andreas Steinegger, VZG Obmann Andreas Strauß und den Obmann der österreichischen Jungzüchtervereinigung Andreas Wurzinger.

Matthias Tieber brachte einen umfangreichen Tätigkeitsbericht vor, bei dem zahlreiche Aktivitäten auf Bundes- und Landesebene beeindruckten. Besonders erfreulich ist  die Neugründung des Jungzüchterclub Weststeiermark, unter der Führung von Katharina Lenz sowie der äußerst teilnehmerstarke Jungzüchtercup im Februar 2018 in Greinbach. Die Teilnahme einiger Jungzüchter bei der Bewerter- und Preisrichterschulung des ÖJV stellte einen weiteren Höhepunkt im vergangenen Arbeitsjahr dar. Die besten zehn Teilnehmer aus ganz Österreich wurden für einen Preisrichterpool ausgewählt in welchem sich Karoline Strauß (JZC Bruck-Mürzzuschlag) einen der begehrten Plätze sichern konnte. Abgerundet wurde das vergangene Jahr weiters mit einem Fußball-, sowie Kegelturnier, einigen Betriebsbesichtigungen sowie einem Bildungswochenende in Passail.

Durch die heurigen Wahlen, legte Matthias Tieber sein Amt als Obmann nach drei jähriger Tätigkeit nieder. Er war nicht nur auf Landesebene aktiv, sondern hatte auch einige Jahre die Funktion des Obmanns auf Bundes-, sowie Clubebene über.
Der Jungzüchterclub Steiermark bedankte sich für das Engagement und die gute Zusammenarbeit, bei der viele Herausforderungen über die Jahre hinweg gemeinsam gemeistert wurden.
Die neue Führung des Jungzüchterclub Steiermark übernimmt nun Ferdinand Haas vom Jungzüchterclub Hartberg. 

In seinen Grußworten betonte ÖR Johann Derler die wichtige Zusammenarbeit zwischen Rinderzucht und Jungzüchterclub. Durch gegenseitige Unterstützung wird vieles geschaffen. Ein großer Dank galt auch Matthias Tieber, der sich mit vollem Einsatz dem Jungzüchterclub gewidmet hat. An Ferdinand Haas erging ein Dank, dass er die Führungsrolle übernimmt und sich tatkräftig für die Zukunft des Jungzüchterclub Steiermark einsetzen wird. Die beiden anderen Grußworteredner KO Andreas Steinegger und ÖJV OB Andreas Wurzinger betonten ebenso die gute Zusammenarbeit der letzten Jahre mit ihren Organisationen.
Der neue Obmann Ferdinand Haas beendete die Generalversammlung und gab bekannt, dass das Team mit neuem Elan und viel Schwung in die Zukunft starten wird. Der Ausklang fand mit einer kleinen Jause statt. 

Der neue Vorstand wurde einstimmig gewählt und setzt sich wie folgtzusammen: 

FunktionNameClub
ObmannFerdinand HaasHartberg
Obmann Stv.Matthias MaierMurau
Obmann Stv.Christian SchögglBruck-Mürzzuschlag
KassierKatharina MaierMurau
Kassier Stv.Andreas FraidlBraunvieh Murtal
SchriftführerTheresa GruberBruck-Mürzzuschlag
Schriftfüher Stv.Julia SchirnhoferHartberg
PressereferentinCornelia HiebaumSüd-Ost
Pressereferentin Stv.Katharina LenzWeststeiermark
erweitertes MitgliedThomas BrandlJudenburg-Knittelfeld

 

Cornelia Hiebaum, 23.04.2018


Ordentliche Mitgliederversammlung erfolgreich durchgeführt

Statutengemäß muss die Österreichische Jungzüchter Vereinigung ÖJV jährlich eine ordentliche Mitgliederversammlung abhalten. Diese fand am Freitag, den 13. April, im Seminarraum des FIH´s statt

Obmann Andreas Wurzinger begrüßte alle anwesenden Vertreter der Jungzüchterclubs und hielt einen kurzen Bericht ab. Wurzinger, der erst seit September 2017 Obmann ist, konnte schon eine Reihe an Veranstaltungen besuchen und bei sehr vielen Sitzungen aktiv mitwirken. Das Engagement der Jungzüchter und der neue Schwung war deutlich zu erkennen und motivierte auch alle Anwesenden, sich für die Rinderzucht einzusetzen.
Der Kassabericht fiel positiv aus. Es konnte ein Polster angespart werden, welches für das Bundesjungzüchter-Championat von 16. bis 17. März 2019 in der Berglandhalle geplant ist, sicherlich gut Verwendung findet. Die Kassa wurde geprüft und sowohl die Kassierin als auch der Vorstand entlastet.

Das Projekt Jungzüchter Profi wurde von Projektleiterin Ing. Gerlinde Halbartschlager anhand von Fotos aus den bereits abgehaltenen Modulen vorgestellt. Weiters wurden einige Kleinarbeitsgruppen ins Leben gerufen, die schon erfolgreiche Tätigkeiten berichteten. Die Arbeitsgruppe Vorführrichtlinien, hat die gleichnamigen überarbeitet und freigeschalten. Die Arbeitsgruppe Homepage hat sich zum Ziel gesetzt, mit der neuen, attraktiven Homepage im Sommer online zu gehen und gleichzeitig laufen die Vorbereitungen für ein Bubble Soccer Turnier und das Bundesjungzüchter-Championat.

Bei den Ergänzungswahlen übernahm Elisabeth Sommerer aus Salzburg die Agenden der Kassierin und folgt somit Christine Berger aus Salzburg. Weitere Änderungen gab es bei den Stellvertretern der Hauptfunktionen. Andreas Wurzinger bedankt sich bei den Kassaprüfern DI Markus Gahleitner und DI Mathias Kienberger für die Entlastung und bestellte Christine Berger, Salzburg, und Michaela Maislinger, Oberösterreich, als ausgeschiedene Vorstandsmitglieder, zu den neuen Kassaprüferinnen. 

 

Wahlergebnis 2018
FunktionVornameNachnameBundesland
ObmannAndreasWurzingerNiederösterreich
Obmann Stv.FerdinandHaasSteiermark
Obmann Stv.AlexanderHörmandingerOberösterreich
KassierElisabethSommerSalzburg
Kassier Stv.SarahSchweighoferTirol
SchriftführerVerenaKlausnerSalzburg
Schriftführer Stv.MathiasKoflerKärnten
erw. VorstandMartinGünzingerOberösterreich
erw. VorstandMichaelPfaffenbichlerNiederösterreich
erw. VorstandHannesPfisterNiederösterreich
erw. VorstandEdinaScherzerKärnten
erw. VorstandChristinaMühltalerSalzburg

 

Ing. Gerlinde Halbartschlager, ÖJV, 19.04.2018


Gekonnt kontern – für die Jungzüchter kein Problem!

Die Österreichische Jungzüchter Vereinigung ÖJV veranstaltete für alle interessierten Obmänner und Obfrauender Landesclubs sowie die JungzüchterbetreuerInnen am 13.04.2018 einen 1-tägigen Workshop im Seminarraum des FIH´s zum Thema „Gekonnt kontern – nie mehr sprachlos“.

Der Referent Mag. Gerald Kern, bekannt aus diversen Fortbildungen der LJ, LFI und LK Oberösterreich, zeigte den Teilnehmer mit einfachen Tricks, wie sie schlagfertig antworten können. Dabei ist immer zu unterscheiden ob man im Privat- oder Berufsleben schlagfertig sein muss. Manchmal reicht ein einfaches Nein aus, um das Gegenüber aus dem Konzept zu bringen. Anhand von praktischen Beispielen wie „Warum fährst du mit der Gülle immer dann, wenn das Wetter schön ist?“ testeten die Jungzüchter unterschiedliche Methoden wie: Tönchen – mit kleinen Zwischenlauten ablenken, Schieben – Lösungsansatz in die Zukunft Schieben, Brückensätze – auf die Frage eingehen und dann Umleiten auf ein anderes Thema, etc. aus. Die Conclusio des Tages, hin und wieder muss man auch übertreiben und den Gesprächspartner überraschen. Danke an Mag. Gerald Kern und Verena Reifeltshammer vom FIH für die hervorragende Umsetzung und Betreuung dieses Seminars. 

Ing. Gerlinde Halbartschlager, ÖJV, 19.04.2018


Fütterung, Tiergesundheit – stressfreier Umgang mit Rindern

Das Jungzüchterprofi Modul 4 mit Fokus auf Fleischrinderproduktion und Mutterkuhhaltung stand von 17. bis 18. März 2018 im Zeichen der Fütterung, Tiergesundheit sowie dem stressfreien Umgang mit Rindern am Bauernhof der Familie Kiegerl in Trahütten, Steiermark.

Futtergrundlage kennen
Neben dem sensorischen Erkennen guter Grundfutterqualitäten ist es unerlässlich, die Inhaltsstoffe zu kennen, so die Referentin des ersten Tages DI Julia Trieb (LK NÖ). Die gesamte Ration der Rinder sollte auf den Ergebnissen der Futtermittelanalyse beruhen, um neben der bedarfsgerechten Versorgung auch die gewünschten Zuwachsleistungen zu erreichen. Besondere Vorsicht ist bei sehr stärkehaltigen Maissilagen geboten, da diese schnell zu Leber- und Pansenschäden und in weiterer Folge zum Tod führen können. Niemals sollte vergessen werden, dass die Maissilage als Energieträger und die Grassilage als Eiweißträger gesehen werden sollte. Zusätzlich ist es gut, seine Eisenwerte im Futter zu kennen, denn ein erhöhter Eisenwert kann auf den Verschmutzungsgrad der Silage zurückgeführt werden.

Ausgeglichene Rationen fördern die Tiergesundheit
Tag zwei des Moduls stand im Zeichen der Tiergesundheit mit Tierarzt Mag. Berthold Grassauer. Im Zentrum der gesamten Tiergesundheit sollte nicht das bereits erkrankte Tier stehen, sondern die gesunde Herde, denn dadurch können Erkrankungen frühzeitig erkannt und vorgebeugt werden. In Mutterkuhherden mit Weidehaltung tritt vermehrt das Risiko einer Parasitenerkrankung auf. Sollte dies der Fall sein, muss sich der Landwirt eine Strategie ausdenken und nicht nur das betroffene Tier, sondern die gesamte Herde behandeln.

Gesunde Rinder sind ausgeglichene Rinder
Kühflüsterer Philipp Wenz sorgte am Nachmittag für amüsante, aber vor allem lehrreiche Stunden rund um das Thema Low-Stress-Stockmanship. So ist es zum Beispiel möglich – und die Jungzüchterprofis waren bei der praktischen Umsetzung Zeugen – Tiere einzeln ohne Stress, ohne den Gebrauch von Hilfsmitteln oder der Hände von der restlichen Herde zu trennen. Dies ist nur möglich, wenn man die 3 Zonen kennt, die Neutrale-, Beobachtungs- und Bewegungszone. Jedes Tier hat in der Bewegungszone zusätzlich einen Balancepunkt. Wenn man Tiere in Bewegung setzen will, muss man diesen Punkt finden und ruhig auf ihn zugehen. Das Ergebnis daraus, das Rind bewegt sich stressfrei in die gewünschte Richtung.

 

Gerlinde Halbartschlager, ÖJV


8. steirischer Jungzüchtercup 2018

Rund 700 Besucher zeigten sich am Samstag dem 24.02.2018 in der Greinbachhalle begeistert, als die steirischen Jungzüchter aus 140 Teilnehmenden zwischen vier und 28 Jahren die Vorführ-Champions ermittelten. Zahlreiche Ehrengäste konnten von Jungzüchterobmann Matthias Tieber begrüßt werden, u.a. LR ÖR Johann Seitinger, KO ÖR Johann Reisinger, Obmann der Rinderzucht Steiermark ÖR Johann Derler, Geschäftsführer Ing. Reinhard Pfleger, Landesschulinspektor Ing. Johannes Hütter, Amtstierarzt Dr. Herfried Haupt und zahlreiche Funktionäre der VZGs.

Die beiden Preisrichter Tobias Ammann (Vorarlberg) und Alexander Hörmanndinger (Oberösterreich) legten bei der Wahl der Vorführ-Sieger besonderes Augenmerk auf das Zusammenspiel zwischen Vorführer und Tier. Dass die Leistungen auf einem sehr hohen Niveau waren, bestätigte auch Landesrat Johann Seitinger in seiner Ansprache. „Ich bin wirklich beeindruckt von den Leistungen, die unsere jungen Mädchen und Burschen zeigen. Sie beweisen, dass auch die Jugendlichen eine große Freude an der Landwirtschaft und im Umgang mit Tieren haben. Die Zukunft der Rinderzucht liegt also in den besten Händen“, so der Agrar-Landesrat.

Einzigartige Vorführleistung brachte 16-Jähriger den Sieg mit Jersey-Kalbin
Ein beachtliches Kunststück zeigte eine junge Südsteirerin. Mit ihrer Kalbin JOHANNA erreichte Anna Klein den verdienten ersten Platz in der Wertungsklasse der Junioren beim Vorführen. Die Besonderheit an diesem Sieg ist, dass Jersey-Tiere als äußerst charakterstarke bekannt sind. Umso höher ist die Leistung der Jungzüchterin aus St. Nikolai im Sausal, die für die LFS Grottenhof am Start war, einzuordnen. Das harmonische Zusammenspiel zwischen Vorführerin und Tier im Bewertungsring beeindruckte Preisrichter und Publikum gleichermaßen. Nach ihrem Gruppensieg im Vorjahr ist Klein nun die einzige Jungzüchterin der jüngsten Vergangenheit, die mit einem Jersey-Tier zum Vorführchampion gekürt wurde.

Fehlerlose Vorführleistung brachte den Sieg in der „Seniorengruppe“
Dass man mit zarten 18 Jahren bereits zu den Senioren zählt, durfte Katharina Jöbstl hautnah miterleben. Die Jungzüchterin aus St. Martin im Sulmtal schaffte mit ihrer Fleckviehkalbin SOLO in der Gruppenwertung souverän den Einzug ins Finale der Gruppensieger am Abend. Mit einer fehlerlosen Vorführleistung konnte sich Jöbstl, die für den Jungzüchterclub Süd-Ost in den Ring zog, in einem hochkarätig besetzten Finale eindrucksvoll den Sieg und somit den Titel „Vorführchampion Senior“ sichern.

LFS Grottenhof holte den Wanderpokal nach Hause
In der beliebten und heiß umkämpften Schulwertung sammelten rund 40 Schülerinnen und Schüler der landwirtschaftlichen Fachschulen eifrig Punkte in allen Wertungsgruppen. Durch die Vielzahl an unterschiedlich aufgetriebenen Rassen sicherte sich die LFS Grottenhof mit dem dritten Sieg in Folge den Wanderpokal. Während die Schulwertung heuer noch fest in der Hand der Grazer lag, verspricht diese für die kommenden Jahre viel Spannung: Die LFS Kirchberg und die LFS Hatzendorf konnten den Abstand zu den Siegern in den vergangenen Jahren kontinuierlich verringern.

Höchstes Niveau bei der Wahl der Typ-Champions und bei der Jungkuh-Wertung
Neben perfekten Vorführleistungen wurden beim 8. Steirischen Jungzüchtercup auch die formschönsten Tiere als Typ-Champions ermittelt. Diese wurden in den jeweiligen Rassenfinalen gekürt. Bei dieser Bewertung wurde besonderes Augenmerk auf die Ausprägung der rassenspezifischen Eigenschaften, die Veranlagung, das Fundament und das harmonische Gesamterscheinungsbild der Tiere gelegt. Die Jungkuh-Wertung beim abendlichen Finale rundete den hochkarätigen Bewerb ab.

 

Weitere Fotos von der Veranstaltung finden Sie HIER.

Eine Diashow der Profifotos ist HIER zu finden

Die Ergebnisliste von der Veranstaltung finde Sie HIER.

 

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Detailergebnisse der Gruppe Fleckvieh Herdebuch A
War es bei den jüngsten Teilnehmern der Rasse Fleckvieh noch ein klare Siege für Leonhard Breitenbrunner (JZC Hartberg) mit dem Tier KASIMIR (GS MINNESOTA x GS RAVE), Gloria Seidl (JZC Murau) mit ihrer Kalbin FRANZI (ZEPTER x GABRIEL), Anna Magdalena Schinnerl (JZC Weiz) mit ihrem Tier FERONA (HARIBO x HARVESTER) und Anna-Maria Milchrahm mit dem Tier LIESE (RIAZA x WAL), so entschieden mit zunehmendem Alter der Vorführer nur noch Kleinigkeiten zwischen Sieg und Niederlage. Die Gruppensiege in der Kategorie Senior konnten Daniela Pessl (LFS Kirchberg) mit dem Tier RICKI (WATT x GS WOHLTAT), Mario Dunkl (LFS Hatzendorf) mit dem Tier BERNI (GS VERNUNFT x WEBURG), Katharina Lenz (JZC Weststeiermark) mit ihrem Tier LUCKY (WELTASS x VLADO) und Katharina Jöbstl (JZC Süd-Oststeiermark) mit der Kalbin SOLO (GS ZOCKER x ROMEO) für sich verbuchen.

Typsieger in der Gruppe Fleckvieh Herdebuch A wurden Leonhard Breitenbrunner (JZC Hartberg) mit dem Tier KASIMIR (GS MINNESOTA x GS RAVE), Gloria Seidl (JZC Murau) mit ihrer Kalbin FRANZI (ZEPTER x GABRIEL), Michael Feldbaumer (JZC Judenburg-Knittelfeld) mit dem Tier NORDSTERN (ISARIO x GS VOGT), Michael Hirschbeck (JZC Murau) mit der Kalbin STUTZI (WIFFZACK x DINGO), Florian Stradner (LFS Hatzendorf) mit dem Tier KIA (GS MINNESOTA x GS WALCH), Patrick Sattler (JZC Judenburg-Knittelfeld) mit ALMA (EVEREST x IKEBANA), Mario Dunkl (LFS Hatzendorf) mit dem Tier BERNI (GS VERNUNFT x WEBURG), Eric Eder (LFS Hatzendorf) mit KIRA (VESUV x GS RUMGO) und Markus Seidl (JZC Murau) mit der Kalbin SALINE (HURLY x GS INROS), welche ihre typstarken und blickigen Kalbinnen dem Preisrichter optimal präsentierten und sich positiv in Szene setzen konnten.

 

Detailergebnis der Braunvieh-Gruppe
Die Namen der Vorführer im Katalog versprachen schon wie in den Jahren zuvor spannende und knappe Entscheidungen in den Braunviehgruppen. Die Gruppensiege bei den Junioren sicherte sich Xenja Lerch (JZC Braunvieh Murtal) mit dem Tier TALIA (GS POWERMAN x PRONTO) und Magdalena Schachner mit ihrem Tier HILLARY (AG VOLVO x ALIMANI). Bei den älteren Vorführern dieser Rasse setzten sich der Bruder von Magdalena Schachner, Maximilian Schachner (JZC Braunvieh Murtal) mit dem Tier WOLCKE (ANIBAL x EASTON) sowie Theresa Gruber mit der Kalbin WHISKY (ANIBAL x EAGLE) in ihren Gruppen klar gegen die Konkurrenz durch.

Typsieger in der Gruppe Braunvieh wurden Magdalena Schachner mit ihrem Tier HILLARY (AG VOLVO x ALIMANI), Xenja Lerch (JZC Braunvieh Murtal) mit dem Tier TALIA (GS POWERMAN x PRONTO), Maximilian Schachner (JZC Braunvieh Murtal) mit dem Tier WOLCKE (ANIBAL x EASTON) und Daniel Lieber (JZC Braunvieh Murtal) mit der Kalbin GLENNA (GS HUXOY x PAYSSLI). Die Kalbinnen konnten mit ihrem eleganten Typ und funktionalem Fundament den Preisrichter überzeugten. 

 

Detailergebnisse der Gruppe Fleckvieh Kreuzungstiere
In der kleinen Gruppe der Fleckvieh Kreuzungstiere stellten acht Teilnehmer ihr Können eindrucksvoll unter Beweis. In dieser Gruppe wurden Junior- und Senior-Teilnehmer gemeinsam gerichtet. Sieger dieser Gruppe wurde der achtzehnjährige Oststeirer Cölestin Moosbacher (JZC Weiz) mit seiner EPINAL-Tochter SELINA. Als bester Junior qualifizierte sich der Drittplatzierte Simon Gusterer (JZC Murau) mit seiner JAZ RED-Tochter MAIGOLD ebenso für das Finale der besten Vorführer.

Positiv in Szene setzten konnten sich die JAZ RED Tochter MAIGOLD von Simon Gusterer (JZC Murau) die sich den Typ-Sieg in dieser Gruppe sicherte.

 

Detailergebnis der Gruppe Holstein und Jersey
In der kleineren Gruppe der Jersey Tiere, in welcher Junior- und Senior-Vorführer gemeinsam gerichtet wurden, sicherte sich Tamara Prutti (JZC Braunvieh Murtal) mit dem Tier JOY (TEQUILA x I POD) eindrucksvoll den Sieg und konnte sich gegen ihre Konkurrenten behaupten. Mit dem zweiten Platz in dieser Gruppe sicherte sich Juniorin Anna Klein (LFS Grottenhof) mit ihrer Kalbin JOHANNA (LEGAL x FOREST) den Aufstieg ins Finale der Junioren.

Tamara Prutti konnte für Ihren Jungzüchterclub Braunvieh Murtal einen weiteren Typ-Sieg in der Gruppenwertung sichern. Ihre fein ausgeprägte Kalbin JOY (TEQUILA x I POD) konnte sich gegen die Konkurrenz behaupten.

In der Gruppe der Holstein Tiere kämpften 15 Teilnehmern in drei Gruppen um die Siege. Dem Publikum wurden top-gestylte Tiere und ausgezeichnete Vorführleistungen präsentiert. Den Sieg in der Kategorie Junior schnappten sich Annemarie Paar (JZC Bruck Mürzzuschlag) mit dem Tier ELFE (EPIC x END STORY) sowie Stefan Wiedner (LFS Grottenhof) mit der Kalbin RAFFI (VALENTINO x AMORE RED). Stefan Schnedl (JZC Braunvieh Murtal), Dauergast auf dem Vorführpodest, sicherte sich mit einer ausgezeichneten Vorführung den Gruppensieg in der Kategorie Senioren mit dem Tier JOLINE (MC COY x HVEZDA RZ).

Die Mürztaler Annemarie Paar (JZC Bruck-Mürzzuschlag) mit ihrer Kalbin ELFE (EPIC x END STORY), ihr Bruder Thomas Paar (JZC Bruck-Mürzzuschlag) mit seiner Kalbin ERIKA (SYNKOPE RED x RUACANA RED) und Christian Schöggl (JZC Bruck Mürzzuschlag) mit seiner Kalbin MADISON (DURANGO RC x ARMANI RC) konnten den Preisrichter mit ihren eleganten und typstarken Kalbinnen überzeugen. 

 

Fleischrinder fest in weiblicher Hand
In der bunt gemischten Gruppe der Fleischrinderkalbinnen, bestehend aus Murbodner, Tuxer, Ennstaler Bergschecken, Charolais und Pustertaler Sprintzen sicherten sich Hannah Kindelsberger (LFS Grottenhof) mit ihrer Murbodner Kalbin VRONI (JONAS x STERN) sowie Renate Emmerstorfer (JZC Bruck-Mürzzuschlag) mit ihrer Tuxer Kalbin JELENA (SAMBA x JOHN) eindrucksvoll die Gruppensiege vor der Konkurrenz. 

Typsieger in dieser Gruppe wurde Julia Bayer (LFS Grottenhof) mit ihrer Tuxer Kalbin WOLKE (SEBASTIAN x BERNI) und Renate Emmerstorfer mit ihrer  Tuxer Kalbin JELENA (SAMBA x JOHN). Sie überzeugten den Preisrichter mit ihrem bestechendem Fundament, optimal ausgeprägtem Becken und der guten Veranlagung in der Fleischfülle.

In der mittlerweile fix etablierten Gruppe der Murbodner Kühe mit ihren Kälbern zeigte Karina-Maria Krammer (LFS Grottenhof) den ruhigsten und harmonischsten Umgang mit der Kuh NORA (FUERST x 1194) und ihrem Kalb NONNE und sicherte sich somit den Vorführ-Gruppensieg in dieser Kategorie. Durch die besonders gute Ausprägung dieser Murbodner Kuh in Bezug auf Beckenneigung, Rahmen, Fundament und rassespezifische Eigenschaften konnte sie sich auch den Typ-Sieg sichern.

 

Weitere Fotos von der Veranstaltung finden Sie HIER.

Die Ergebnisliste von der Veranstaltung finde Sie HIER.

 

Thomas Eder, DI                                                                             26.02.2018 


Steirisches Jungzüchterkegelturnier


Am 25.11.2017 fand das jährliche Kegelturnier im Gasthaus Wilhelmer in Fohnsdorf statt. Mit vollem Eifer und Motivation duellierten sich elf Mannschaften aus der gesamten Steiermark in zwei Gruppen gegeneinander um die besten Kegler des Landes zu küren. Die jeweiligen Gruppensieger und Gruppenzweite stiegen ins Finale auf, in dem sich Judenburg/Knittelfeld I, wie auch im Vorjahr, gegen die anderen Mannschaften durchsetzen konnte. Lukas Reinisch wurde zum besten Spieler des Turniers gekürt.

Im Anschluss an das Kegelturnier und das gemeinsame Mittagessen wurde noch der Fleckviehzuchtbetrieb Reiter in Aichdorf besichtigt, welcher sich auf Heumilchlieferung mit 40 Milchkühen spezialisiert hat.

Platzierung
1. JU/KF I
2. JU/KF II
3. JU/KF III
4. West I
5. HB
6. MU
7. Süd-Ost
8. West II & BM/MZ I
9. WZ
10. BM/MZ II

Cornelia Hiebaum                                                                          28.11.2017


Bildungswochenende des Jungzüchterclub Steiermark

Am letzten Septemberwochenende trafen sich 12 wissbegierige JungzüchterInnen zu einem Bildungswochenende in Passail. Der Großteil von ihnen hat eine Vorstandsfunktion inne, weshalb sie die Motoren der Clubs sind, die das Interesse der Rinderzucht nach außen hin vertreten.

Gemeinsam ging es auf eine etwas abgelegene Alm um dort ein bildungsreiches Wochenende zu verbringen. Am ersten Tag stand ein Rhetorikseminar am Programm. Trainer Günther Kollau, brachte den Jugendlichen mit vielen praktischen Übungen und wertvollen Tipps das Thema Rhetorik und sicheres Auftreten vor einer Menschenmenge näher. Der ein oder andere hatte anfangs kleine Schwierigkeiten einen kurzen Vortrag zu halten. Am Ende des Tages konnten aber  alle Teilnehmer das zuvor gesteckte persönliche Tagesziel erreichen. Um sich selbst zu verbessern, gab es nach jeder Präsentation ein persönliches Feedback vom Trainer und der gesamten Gruppe. Mit diesen Stützen kann nun jeder an sich selbst weiter arbeiten und ist in Zukunft gut gerüstet um Vorträge zu halten. 

Beim gemeinsamen Kartenspiel fand der Samstagabend seinen Ausklang, bevor es am nächsten Tag mit einem Teambuilding Seminar weiterging. Anhand von verschiedensten Teamaufgaben erklärte Trainerin Christine Tesch, wie wertvoll es ist, gemeinsam auf ein Ziel hin zu arbeiten um das scheinbar Unlösbare zu schaffen. Wenn jedes Mitglied einer Gruppe seinen Beitrag leistet, kommt ein Projekt zustande und kann erfolgreich durchgeführt werden. 

Das spannende, sowie ereignisreiche Wochenende fand bei der Betriebsbesichtigung des Fleckviehzuchtbetriebs Windisch in Passail seinen Abschluss.

In diesen zwei abwechslungs-, sowie ereignisreichen Tagen wurde die Gemeinschaft gestärkt, sowie neue Freunde gefunden. 

Cornelia Hiebaum                                                                           04.10.2017


Gründungsversammlung Jungzüchterclub Weststeiermark

Am 18. September 2017 fand beim Buschenschank Schachner in Köflach die Gründungsversammlung des Jungzüchterclub Weststeiermark statt.

Obmann des steierischen Jungzüchterclub, Matthias Tieber, konnte einige Ehrengäste seitens der Viehzuchtgenossenschaften, der Fachschule Grottenhof und der Rinderzucht Steiermark, sowie 15 begeisterte Jungzüchter aus der Region, zur Gründung des neuen regionalen Jungzüchterclub begrüßen. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde wurde über die Gründung, die Statuten und den Vorstand abgestimmt. 

Der neu gewählte Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:

 

ObfrauKatharina LenzKöflach
Obfrau Stv.Karin GspurningKöflach
KassierLukas SchlatzerKöflach
Kassier Stv.Eisenberger MichaelGratkorn
SchriftführerBettina KalcherKöflach
Schriftführer Stv.Spielhofer MatthiasLigist
erweiterter VorstandElisabeth SchrottnerDobl-Zwaring
erweiterter VorstandMarkus StibollerEdelschrott

Nach dem formellen Akt der Gründung konnten die Ehrengäste einige Grußworte an die anwesenden Mitglieder richten.  Alle gemeinsam betonten die Wichtigkeit der Arbeit der Jungzüchter in den Clubs und sicherten volle Unterstützung für die Zukunft zu.

Die Gründungsversammlung wurde von der neu gewählten Obfrau Katharina Lenz beendet, welche mit guten Mutes in die Zukunft blickt und sich für die zugesagte Unterstützung bedankt.

Zum gemütlichen Ausklang und besseren Austausch untereinander wurden von der Familie Lenz noch einige kulinarische Köstlichkeiten aufgetischt.

Die Rinderzucht Steiermark und der Jungzüchterclub Steiermark wünschen dem neu gegründeten Club alles Gute für die Zukunft und freuen sich auf eine gute Zusammenarbeit.

 

Thomas Eder, DI                                                                               21.09.2017