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Viele lachende Gesichter am Faschingsdienstag

Auf der Zuchtrinderversteigerung am Faschingsdienstag in Greinbach wurden 127 Zuchtrinder angeboten, die einen erfreulich flotten Absatz vorfanden. Die Versteigerung war gut besucht.

Gemäß dem österreichweiten Trend verlief der Verkauf der Kuhkälber wieder eher zurückhaltend in der Preisbildung. Vor allem Kälber, die noch nicht entwöhnt angeboten wurden, waren schwer abzusetzen. Auffallend war auch dass Kälber ohne vollständige Laktationsleistung der Mutter deutlich verhaltener nachgefragt sind. Bei den Fressern besserte sich die Preisbildung deutlich sodass ein Durchschnittspreis von fast 500 Euro netto erreicht werden konnte. Der Höchstpreis der Kälber erzielte ein genotypisiertes Kalb der Kombination GS WATTKING x GS RAVE mit enorm hoher Mutterleistung aus dem Zuchtbetrieb Pusterhofer, Rettenegg, welches in eine Landwirtschaftliche Fachschule nach Tirol wechselte.

Das Angebot der Kälber und Jungkalbinnen war voll mit Tieren die interessante genomische Zuchtwerte und Blutführungen zu bieten hatten. Den Tageshöchstpreis erzielte eine hochtypisierte Jungkalbin der Kombination HERZSCHLAG x GS RAVE aus dem Zuchtbetrieb Pfneisl, Lichtenegg die nach einer spannenden Bieterduell zwischen mehreren Interessenten aus ganz Österreich und Deutschland schließlich von einem bekannten oberösterreichischen Zuchtbetrieb erstanden wurde. Bei den belegfähigen Jungkalbinnen bedienten sich Aufzuchtbetriebe aus Ober- und Niederösterreich am Angebot und räumten dieses mit steigendem Durchschnittspreis gegenüber der Versteigerung im Jänner.

Die vom Land Steiermark gewährte Qualitätsförderung für den Ankauf von weiblichen Zuchtrindern stabilisierte den Absatz der weiblichen Großrinder wiederum deutlich.

Das Angebot der Jungkühe und Kühe in Milch konnte sehr flott mit vielen sehr zufriedenstellenden Geboten versteigert werden. Die Kategorie schloss wie mit einem Durchschnittspreis von 1932 Euro netto. Genau 50 % der versteigerten Jungkühe wurde mit über 2000 Euro Zuschlagspreis verkauft! Vor allem die hohen Leistungen der angebotenen Kühe, die im Schnitt wieder bei knapp 29 kg garantierter Tagesmilchmenge lagen, erwiesen sich als Preisbildner. Mehrere Spitzenkühe befanden sich im Angebot, deren Qualität von Käufern aus der Steiermark, Niederösterreich, dem Burgenland und Kunden aus Slowenien mit hohen Geboten quittiert wurden.

Dem überschaubaren großen Angebot an trächtigen Kalbinnen stand Nachfrage privater Käufer aus der Steiermark und Kroatien gegenüber. Erfreulich zu beobachten war, dass die höher trächtigen Kalbinnen seitens der Landwirte gut nachgefragt waren. Mehrere hochträchtige Kalbinnen erzielten Zuschlagspreise die knapp unter der 2000 Euro Marke lagen.

Auch das kleine Angebot an Herdebuchstieren konnte zur Freude der Stieraufzüchter zur Gänze vermarktet werden. Zum Tageshöchstpreis wechselte ein sehr stark entwickelter PERFEKT Sohn aus einer REMMEL Mutter vom Aufzuchtbetrieb Cornides aus Landl in die VZG Arnfels.

Die mit  Spannung erwartete Versteigerung auf der Steiermarkschau am Samstag, 9.3.2018 in Greinbach kann mit  4 handverlesenen, genomisch hoch typisierte Fleckviehjungrinder aus dem Zuchtprogramm der Rinderzucht Steiermark aufwarten und  bietet somit eine einmalige Chance in die Spitzenzucht einzusteigen. Im Angebot steht das aktuell züchterisch interessanteste Jungrind der Rasse Fleckvieh in Österreich mit einem GZW von 142 Punkten. 

Die Steiermarkschau ist DAS Highlight im Jahreskalender der Rinderzucht Steiermark und wird ein Fest für die ganze bäuerliche Familie. Das Team der Rinderzucht Steiermark freut sich auf ihren geschätzten Besuch.

Die nächsten Zuchtrinderversteigerungen finden am 12. März 2019 in Traboch, am 16. April 2019 in Greinbach und am 25. April 2019 in St. Donat statt.

 

Ing. Reinhard Pfleger                                                                     05.03.2019

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