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Starker Jahresauftakt in Greinbach

Die 1. Versteigerung des Jahres 2019 in Greinbach lag in der Beschickungszahl  im standorttypischen Trend der letzten Versteigerungen. Der neue Versteigerungstag Dienstag wurde sowohl von Verkäufern als auch von Kaufinteressenten und Handelspartnern aus dem Ausland positiv angenommen. Die zum Verkauf stehende Qualität lockte Kaufinteressenten aus der Steiermark, den benachbarten Bundesländern Kärnten, Burgenland und Niederösterreich, Oberösterreich sowie eine größere Züchtergruppe aus Slowenien und kroatische Landwirte nach Greinbach. 

Gemäß dem österreichweiten Trend verlief der Verkauf der Kuhkälber eher zurückhaltend in der Preisbildung. Vor allem Kälber, die noch nicht entwöhnt angeboten wurden, waren schwer abzusetzen. Bei den Fressern besserte sich die Preisbildung deutlich sodass ein Durchschnittspreis von über 500 Euro netto erreicht werden konnte.

Das Angebot der Jungkalbinnen war wiederum gespickt mit mehreren Tieren, die interessante genomische Zuchtwerte oder interessante Vorschätzungen und Blutführungen zu bieten hatten. Eine hervorragend entwickelte Kalbin der Kombination GS Hendorf x GS Wohltat x GS Rumgo aus der Zucht von Gottfried Kainz, Lannach war einem oberösterreichischen Spitzenzüchter per Treuhandkauf des Tageshöchstpreis in der Kategorie wert. Bei den belegfähigen Jungkalbinnen bedienten sich Aufzuchtbetriebe aus Ober- und Niederösterreich am Angebot und räumten dieses.

Die vom Land Steiermark gewährte Qualitätsförderung für den Ankauf von weiblichen Zuchtrindern wird  von Agrarlandesrat ÖR. Hans Seitinger auch für 2019 für alle Absatzveranstaltungen der Rinderzucht Steiermark zur Verfügung gestellt. Diese Ankaufsbeihilfe stabilisierte den Absatz der weiblichen Großrinder wiederum deutlich.

Das Angebot der Jungkühe und Kühe in Milch konnte sehr flott mit vielen sehr zufriedenstellenden Geboten versteigert werden. Die Kategorie schloss mit einem Durchschnittspreis von knapp 2000 Euro netto. Jede 2 versteigerte Kuh in Milch wurde über 2000 Euro Zuschlagspreis verkauft! Vor allem die hohen Leistungen der angebotenen Kühe, die im Schnitt wieder bei knapp 30 kg garantierter Tagesmilchmenge lagen, erwiesen sich neben tadellosen Tieren im Exterieur als Preisbildner. Die Preisspitze an diesem Tag bildete eine formell einwandfreie, bestens beeuterte HUBRAUM Tochter vom Betrieb Sommersguter, Wenigzell, welche von der Genetic Austria für einen kroatischen Spitzenzüchter ersteigert wurde. Neben privaten Kaufinteressenten wirkten vor allem Ankäufe von slowenischen Züchtern im Segment der Jungkühe und Kühe in Milch stark preisbildend.

Dem überschaubaren Angebot an trächtigen Kalbinnen stand Nachfrage privater Käufer aus der Steiermark und Kroatien gegenüber. Erfreulich zu beobachten war, dass die höher trächtigen Kalbinnen seitens der Landwirte gut nachgefragt waren. Eine kapitale GS MINNESOTA Tochter aus dem Betrieb Wetzelberger, Vorau war einem Züchter aus derselben Ortschaft das Höchstgebot der Kategorie wert.

Auch das kleine, aber qualitativ gute Angebot an Herdebuchstieren konnte fast zur Gänze vermarktet werden. Auffallend viele private Stierkäufer waren als Interessenten anwesend.  Zum Tageshöchstpreis wechselte ein korrekter IMPTERATIV Sohn vom Aufzuchtbetrieb Bacher aus Ranten in einen Betrieb nach Semriach.

Die nächsten Zuchtrinderversteigerungen finden am 14. Februar 2019 in St. Donat, am 05. März 2019 in Greinbach und am 12. März 2019 in Traboch statt.

 

Ing. Reinhard Pfleger                                                                       22.01.2019 

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