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Zuchtrinderversteigerung Traboch - Extrem gute Nachfrage nach Jungkühen

Die Zuchtrinderversteigerung am 7. Mai im Rinderzuchtzentrum in Traboch war mit 226 vermarkteten Tieren gut bestückt. Aufgrund der hervorragenden Erntebedingungen an diesem Tag war man gespannt, ob Auftreiber sowie Käufer in ausreichender Zahl nach Traboch kommen würden. Diese Befürchtungen waren unbegründet. Der Markt war gut im Gleichgewicht. Vor allem die Jungkühe waren überraschend stark nachgefragt.

Die vom Land Steiermark gewährte Ankaufsbeihilfe in der Höhe von 200 Euro je Zuchttier und diverse Exportankäufe wirkten sich sehr positiv auf das Marktgeschehen aus.

Fleckvieh
Der Absatz der Jungkühe, war an diesem Tag außergewöhnlich gut. Einerseits wurde eine überaus hohe Qualität an Jungkühen angeboten, welche reihenweise mit gutem Exterieur und Gemelken über 30 kg Milch überzeugen konnten und andererseits ein enorm rege Nachfrage. Diese Zutaten führten zu einem Durchschnittspreis von über 2000 Euro, welcher in Traboch noch nie erreicht wurde. Die gefragtesten Jungkühe an diesem Tage waren eine euterstarke GS Vogt Tochter vom Betrieb Sodl Martina und Erwin, Krieglach und eine sehr produktive Dax Tochter vom Betrieb Aigner Erich, Turnau. Beide Tiere werden in Zukunft auf steirischen Zuchtbetrieben überzeugen zu wissen. Ein umfangreicher Exportankauf nach Slowenien trug ebenfalls positiv zum Marktverlauf bei.

Das Angebot an trächtigen Kalbinnen war von Gewicht und Trächtigkeit sehr breit gestreut. Hochträchtige Kalbinnen für den Inlandsmarkt waren gut nachgefragt. Den Tageshöchstpreis erzielte eine Polarbär Tochter vom Betrieb Moitzi Wolfgang, Obdach. Käufer dieses Tieres ist der Betrieb Eibisberger Hermann, Fladnitz.
Kleinträchtige Kalbinnen, welche die Türkeianforderungen nicht erfüllten, fanden ein marktkonformes Angebot. Seitens der Fa. Schalk und Genetic Austria wurden die Türkeikalbinnen gut nachgefragt und erzielten bei guten Gewichten Preise jenseits der 2000 Euro Marke. Die Vorbelegungsuntersuchung SBV ist ein wichtiger Bestandteil für die erfolgreiche Vermarktung von trächtigen Kalbinnen in die Türkei.

Ein breites Angebot an Zuchtkälbern und Jungkalbinnen wurde von den Jungviehaufzuchtbetrieben rege nachgefragt. Tiere mit guten Leistungen und entsprechender Entwicklung waren deutlich im Vorteil, aber auch für alle anderen Tiere herrschte eine zufriedenstellende Marktlage.

Braunvieh und Holstein
Die angebotenen Holsteinkühe waren ausnahmslos von guter Qualität. Den Tageshöchstpreis erzielte eine Kalif Red Tochter vom Betrieb Riegler Elisabeth, Langenwang. Neuer Besitzer dieser Topkuh ist der  Betrieb Sieglinde Tiefenbacher, aus Aigen im Ennstal.

Im Bereich der Rassen Holstein und besonders Braunvieh bitten  wir die Züchter Jungkühe in Milch und hochträchtige Kalbinnen von guter Qualität auf den Versteigerungen anzubieten. Der Markt zeigt, dass es eine Nachfrage zu guten Preisen für dieses Segment herrscht.

Die nächsten Zuchtrinderversteigerungen finden am 11.06.2018 in Greinbach, am 14.06.2018 in St.Donat und am 13.08.2018 Greinbach



Georg Steiner                                                                                09.05.2018

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