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LKV – der Dienstleister im Herdenmanagement

Der Strukturwandel in der Tierhaltung hält weiter an. Bei der Delegiertenversammlung 2017 weist der LKV Steiermark 2.912 Mitgliedsbetriebe in der Milchleistungsprüfung und 420 Betriebe in der Fleischleistungsprüfung sowie 18 Schaf- und Ziegenbetriebe aus.  Bei rückläufiger Mitgliederzahl steigt aber die Zahl an Kühen, die der Qualitätssicherung angeschlossen sind.

Strukturwandel und steigende Effizienz
Der LKV Steiermark hat den Strukturwandel der Betriebe mit einer deutlichen Steigerung der Effizienz in der Betreuung beantwortet. 65 Vollarbeitskräfte führen als Mitarbeiter des LKV die Qualitätssicherung und die Leistungsprüfung auf den Betrieben durch und entwickeln sich immer mehr zu Begleitern und Beratern im Herdenmanagement. Im Hintergrund werden die Werkzeuge auf Basis des RDV ständig weiter entwickelt und die Möglichkeiten der zeitgemäßen Nutzung der Daten (LKV-App und Herdenmanager) geschaffen. Das AMA-Gütesiegelprogramm QS-Kuh aus Mitteln der „Ländlichen Entwicklung“ bedeutet für die Mitgliedsbetriebe eine maßgebliche Entlastung in der Finanzierung der Leistungsprüfung. Damit wurde in den letzten Jahren aber auch ein nachweislicher Beitrag zur Verbesserung der Eutergesundheit gelegt.

Serviceleistungen
Obmann Andreas Täubl betonte, dass eine Reihe von laufenden und abgeschlossenen Projekten auf nationaler Ebene den LKV-Mitgliedern neue Möglichkeiten im Management eröffnet. Seit Oktober steht mit „KetoMIR“ aus den laufenden Daten der Milchanalytik ein Werkzeug zur wirksamen Vorbeugung klinischer Ketosen zur Verfügung. In dem nun startenden Projekt „Klauen-Q-Wohl“ soll die Basis für die routinemäßige Erfassung von Klauenpflegedaten geschaffen werden – als wichtige Hilfe für den Betrieb und als Grundlage für die züchterische Weiterentwicklung der Klauengesundheit. Im Projekt „FoKUHs“ soll der Weg für die breitflächige Genotypsierung aller weiblichen Tiere am Betrieb aufbereitet und die genomische Zuchtwertschätzung weiterentwickelt und auf Gesundheitsmerkmale ausgedehnt werden.

LKV schafft Datenvernetzung in bäuerlicher Hand
Der LKV erhebt Daten und Leistungen, er schafft aber im Verbund mit der gesamten Organisationsstruktur im tierischen Bereich ein System der Datenvernetzung für den tierhaltenden Betrieb, ohne das modernes Herdenmanagement nicht in der heutigen Form möglich wäre. Der LKV Steiermark versteht sich dabei als Teil eines Netzwerkes aus bäuerlichen Organisationen wie Molkereien, Qualitätslabor, Zuchtorganisation, Besamungsstation und Arbeitskreisberatung, in dem letztendlich alle gemeinsam das Ziel eines wirtschaftlichen Erfolges auf den Betrieben verfolgen“, so Geschäftsführer Stückler.   

Neuwahlen
Die Delegierten wählten im Rahmen der Vollversammlung in Oberaich den Vorstand für die nächsten vier Jahre. Als Obmann wird weiterhin Andreas Täubl aus Krieglach fungieren, neu als Obmannstellvertreter vertritt Matthias Bischof aus Oberwölz die Interessen der Bauern im  Vereinsvorstand.        

Milchwirtschaft und Rinderzucht sind ein zukunftsfähiges Aufgabenfeld, der Sektor braucht aber auch Solidarität.“ Mit dieser Aussage schloss Agrarlandesrat Seitinger sein Statement.

 

Funktionäre des LKV Steiermark
ObmannIng. Andreas Täub, Krieglach
Obmann Stv.Matthias Bischof, Oberwölz
Peter Eberdorfer, Spielberg
ÖR Hermann Gruber, Nestelbach
Maria Kopper, Grafendorf
Bernhard Luckner, Kraubath
Ing. Martin Maier, Mariahof
Ing. Reinhard Pfleger, Traboch
Otmar Schober, Stallhofen
Rechnungsprüfer
Martin Häusler, Aigen
Johann Hörzer, Waldstein
Schiedsgericht
Veronika Engelhart, Ramsau
Heinrich Ertl, Pöls
Helmut Harrer, Riegersburg
DI Rosemarie Kernegger, Vorau
Christian Edegger, Deutschlandsberg

 

 

Peter Stückler, DI