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LKV – Mitarbeiterschulung gemeinsam mit der Rinderzucht Steirmark

Die Mitarbeiter sind das Kapital des Landeskontrollverbandes Steiermark. Sie sind das Bindeglied zum Milchviehbetrieb und zunehmend in der Beratung und Unterstützung im Management unverzichtbar. Ständige Weiterbildung ist die Voraussetzung dafür, immer am aktuellen Stand der Entwicklungen in der Milcherzeugung zu sein.

Am 25. April 2018 fand eine Schulung in Mürzhofen statt, bei der zum zweiten Mal auch die Zuchtberater der Rinderzucht Steiermark sowie die Kollegen der Arbeitskreisberatung und des Qualitätslabors in St. Michael teilnahmen, um in zentralen Beratungsfragen gut abgestimmt zu sein.

Franz Reith erläuterte sehr übersichtlich die erforderlichen Dokumentationen im AMA-Gütesiegelprogramm QS Kuh. QS Kuh hat eine hohe Priorität in der Arbeit des LKV Steiermark.

DI Karl Wurm beleuchtete die Möglichkeiten von KetoMir, das ab Oktober für alle Betriebe freigeschaltet wurde, in der Beratung. KetoMir bietet die Grundlage für ein systematisches Monitoring der Herde hinsichtlich Ketosegeschehen und kann insbesondere zum Erkennen von Betriebsproblemen genutzt werden.

Dr. Christa Egger-Danner stellte die Zielrichtung aktueller Forschungs- und Entwicklungsprojekte in der Rinderzucht vor. Die längerfristige Konkurrenzfähigkeit der Rinderzüchter und Milchproduzenten hängt maßgeblich vom Fortschritt in den Hochtechnologien ab. Auch die Frage, ob die Zucht und Qualitätssicherung in bäuerlicher Hand gehalten werden kann, hängt damit zusammen. Der LKV Steiermark ist ein wichtiger und verlässlicher Partner in der Umsetzung dieser Projekte sowie der wichtigste Kommunikator in Richtung Landwirte.

Mag. Elisabeth Lienhart bot mit ihren Ausführungen Hilfestellungen für die Außendienstmitarbeiter für den Fall an, dass sie in den Mitgliedsbetrieben mit Krisensituationen konfrontiert werden.

Geschäftsführer DI Peter Stückler unterstrich die Bedeutung der Milchträchtigkeitstests und das neue diesbezügliche Angebot an die Roboterbetriebe. Weiters wurde auf Basis der Ergebnisse aus dem ADDA-Projekt auf die zunehmende Bedeutung der bakteriologischen Untersuchung von Viertelgemelksproben als Grundlage für Behandlungen und das Trockenstellen eingegangen. Der LKV wird die Mitglieder in dieser Angelegenheit unterstützen.

Peter Stückler, DI