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Bergschecken Projekt gewinnt Bundestierschutzpreis 2016

Im Bild (v.l.n.r.): Josef Troxler (BTSP-Jurymitglied und Leiter des Instituts für Tierhaltung und Tierschutz der Veterinärmedizinischen Universität Wien), Josef F. Lassacher (Obmann IG Ennstaler Bergschecken), Matthias Brandstätter (IG Ennstaler Bergschecken), Norbert Hackl (IG Ennstaler Bergschecken) sowie Tierschutzministerin Sabine Oberhauser.

Der Bundestierschutzpreis 2016 wird alle zwei Jahre vom Bundesministerium für Frauen und Gesundheit in unterschiedlichen Kategorien verliehen. Das Labonca Bergschecken Projekt  wurde bei der Verleihungsgala am 6. Oktober in der Orangerie im Schloss Schönbrunn unter die drei Sieger-Projekte aus über 70 Einreichungen gereiht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Beim Labonca Bergschecken Projekt handelt es sich um eine für die gefährdete Rinderrasse  der Ennstaler Bergschecken und extensiv wirtschaftende Grünlandbetriebe zugeschnittene Vermarktungsschiene, welche  hohe Anforderungen an Tierwohl  und Produktqualität stellt. Der schlagkräftige Vermarktungspartner für die teilnehmenden Betriebe ist der Biohof Labonca in Burgau, der das einzige EU-zertifizierten Weideschlachthaus Europas betreibt und auch über ein eigenes Vertriebssystem mit Online Versand verfügt.

 

Folgende Kriterien müssen von den Betrieben erfüllt werden: 

  • Teilnehmende Betriebe  müssen biozertifiziert sein und auf Anbindehaltung verzichten.
  • Masttiere sind reinrassige Bergschecken
  • Behornung der Masttiere
  • verpflichtende Sommerweide 
  • Kälber können mind. 6 Monate bei Mutter- oder Ammenkuh saugen
  • Kalbinnen oder Ochsen ab 250kg bis zur Schlachtreife

 

Ist die ganze Herde behornt oder haben alle Tiere permanenten Zugang zu einem Winterauslauf werden pro  Masttier noch zusätzliche Zuschläge ausbezahlt. Schlachtreife Tiere müssen mindestens 24 Monate alt sein. Die Schlachtung erfolgt nach mehrwöchiger Eingewöhnung stress- und angstfrei. 

Im Projekt wird bewusst von den in konventionellen Vermarktungsschienen üblichen  quantitativen Vorgaben (Höchstalter, hohe Tageszunahmen, standardisierte Fettabdeckung)   abgewichen. Auf Abschläge für Tiere, die länger für das Erreichen des Schlachtgewichtes brauchen wird verzichtet. 

Kontakt:
Josef F. Lassacher, IGebz, 0650/4703505, lassacher@gmx.net

http://www.labonca.at/ 

 

weitere Links:

Bundestierschutzpreis 2016

Vorstellungsvideo Ennstaler Bergschecken

Fotos der Verleihung

Presseunterlagen