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Information an unsere Mitglieder der Rinderzucht Steiermark - Erkennung von gefälschten Mails

Geschätztes Mitglied der Rinderzucht Steiermark!
 
Da immer wieder Phishing-Mails von den E-Mailadressen unserer Mitarbeiter an unsere Mitglieder versendet werden, möchten wir Sie darauf aufmerksam machen wie Sie gefälschte Mails leichter erkennen können.
Vorab: falls Sie eine E-Mail erhalten, das Ihnen verdächtig vorkommt, fragen Sie am besten beim Absender nach!
Die richtigen E-Mailadressen der Rinderzucht Steiermark Mitarbeiter enden mit @rinderzucht-stmk.at. Bitte unbedingt auf die Endung der E-Mailadresse achten, da in den meisten Fällen eine fragwürdige Endung aufscheint.
 
Wenn Sie eine E-Mail erhalten, auf die eines der folgenden Merkmale zutrifft, sollten Sie misstrauisch werden, denn dann handelt es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um eine gefälschte E-Mail:

  • Die Anrede ist unpersönlich, ohne Ihren Namen zu nennen: "Sehr geehrter Kunde ....".
  • Der Text der Mail schützt dringenden Handlungsbedarf vor, etwa: "Wenn Sie Ihre Daten nicht umgehend aktualisieren, dann gehen Sie unwiederbringlich verloren ...".
  • Drohungen kommen zum Einsatz: Wenn Sie das nicht tun, müssen wir Ihr Konto leider sperren ....".
  • Sie werden aufgefordert, vertrauliche Daten wie die PIN für Ihren Online-Bankzugang oder eine Kreditkartennummer einzugeben.
  • Die E-Mail enthält Links oder Formulare - Der Nachrichtentext ist in schlechtem Deutsch verfasst.
  • Der Text enthält kyrillische Buchstaben, falsch aufgelöste oder gänzlich fehlende Umlaute z.B. a oder "ea" statt ä.

 
Aber Achtung: Anders als noch vor einigen Jahren weisen viele Phishing-Mails inzwischen keinerlei sprachliche Mängel mehr auf.
Auch bei gut formuliertem Text sollten Sie deshalb wachsam sein.
Bei einer Phishing-Mail im HTML-Format verbirgt sich hinter dem angezeigten Absender oft eine andere E-Mailadresse.
Ob dem so ist, können Sie auf verschiedene Weise feststellen:
Wenn Sie Ihre E-Mails mit einem Browser verwalten, werfen Sie einen Blick auf den sogenannten Quelltext der HTML-Mail.
In einem gängigen E-Mail-Programm könne Sie den Cursor einfach mit der Maus über die Absenderzeile führen, aber ohne darauf zu klicken.
Dann sehen Sie, ob in der Absenderzeile eine andere Adresse eingebettet.
 
Wie Sie sich schützen können:

  • Installieren Sie zeitnah bereitgestellte Sicherheitsupdates für Betriebssysteme und Anwendungsprogramme (Web-Browser, E-Mail-Clients, Office-Anwendungen usw.)
  • Setzen Sie Antiviren-Software ein und aktualisieren Sie diese immer wieder.
  • Sichern Sie regelmäßig Ihre Daten (Backups).
  • Richten Sie ein gesondertes Benutzerkonto auf dem Computer ein, um zu surfen und E-Mails zu schreiben.
  • Öffnen Sie auch bei vermeintlich bekannten Absendern nur mit Vorsicht Dateianhänge von E-Mails (insbesondere Office-Dokumente)
  • und prüfen Sie in den Nachrichten enthaltene Links, bevor Sie diese anklicken.
  • Bei einer verdächtigen E-Mail sollten Sie im Zweifelsfall den Absender anrufen und sich nach der Glaubhaftigkeit des Inhaltes erkundigen.

 
Was Sie tun können, wenn Sie betroffen sind:

  • Informieren Sie Ihr Umfeld über die Infektion, denn Ihre Mailkontakte sind in diesem Fall besonders gefährdet.
  • Ändern Sie alle auf dem betroffenen Systemen (z.B. im Web-Browser) gespeicherten und eingegebenen Zugangsdaten.
  • Die Schadprogramme nehmen teilweise tiefgreifende (sicherheitsrelevante) Änderungen am infizierten System vor.
  • Sollte Ihr Rechner mit Schadsoftware wie Emotet infiziert sein, dann empfiehlt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), diesen Rechner neu aufzusetzen.

Wir bedauern diese Vorfälle und nehmen diese natürlich zum Anlass auch die Sicherheitsvorkehrungen weiter zu verbessern, um zukünftig mit noch höherer Wahrscheinlichkeit solche Probleme zu verhindern.