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29.09.2020 Zuchtrinderversteigerung Greinbach
15.10.2020 Zuchtrinderversteigerung St. Donat
20.03.2021 Dairy Grand Prix Austria
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Zuchtrinderversteigerung, 11.08.2020, Traboch

Herbstauftakt geglückt

Nach der längeren Sommerpause am Marktstandort Traboch, wurde der Start der Herbstvermarktung mit Spannung erwartet. Gute Futterlagen im Einzugsgebiet des Standortes und positive Signale des Milchmarktes waren dafür verantwortlich, dass ein zügiger Versteigerungsverlauf gegeben war.

Die Einhaltung der Corona Präventionsmaßnahmen wurden mit den Verkäufern und Käufern gut kommuniziert, sodass diese auch lückenlos umgesetzt wurden. Seitens der Organisationen bedanken wir uns für die Kooperationsbereitschaft aller Marktteilnehmer.

Obmann Matthias Bischof konnte bei der Eröffnung der Versteigerung eine große Anzahl Kaufinteressenten aus der Steiermark bzw. mehreren Bundesländern begrüßen.   Auch Nationalratsabgeordneter Karl Schmiedhofer machte sich ein Bild über die aktuelle Marktsituation im Zuchtviehsektor. Mehrere Viehhandelspartner kauften Tiere für den Export nach Slowenien, Italien, Türkei und Irland an.

Fleckvieh

Das Angebot an Kuhkälbern konnte zu einem guten Durchschnittspreis abgesetzt werden. Den Tageshöchstpreis in dieser Kategorie erzielte ein mischerbig hornlosen GS MYSTERIUM Pp Kalb (Züchter: Elisabeth Göglburger, St. Peter am Kammersberg) mit guten genomischen Zuchtwerten und hervorragendem Exterieur. Ein Züchter aus dem Bezirk Murtal sicherte sich dieses hoffnungsvolle Zuchtkalb.

Der Absatz des großen Angebotes an Jungkalbinnen war zweigeteilt. Tiere zwischen 6 und 8 Monaten bzw. schlecht entwickelte Tiere konnten zwar abgesetzt werden, aber nur bei mäßiger Preisbildung. Schwere Jungkalbinnen waren seitens der Aufzuchtbetriebe sowie im Export rege nachgefragt und erzielten sehr zufriedenstellende Preise. Die begehrteste Jungkalbin war eine GS MCDRIVE Pp Tochter des Zuchtbetriebes Johannes Paar, Langenwang. Dieses Tier ging in den Stall des Zuchtbetriebes Hubert König, Kulm am Zirbitz.

Das Angebot der Jungkühe war qualitativ äußerst ansprechend. Eine durchschnittliche Tagesmilchmenge von über 32 kg bei den Erstlingskühen spiegelt das Leistungspotential der angebotenen Tiere wieder. Nicht nur leistungsmäßig, sondern auch im Exterieur wussten die Jungkühe zu überzeugen, sodass mehre Jungkühe mit Schaueignung vermarktet wurden.
Den Toppreis des Tages über alle Kategorien erzielte eine Spitzenjungkuh des Betriebes Anna und Christoph Eichberger, Sankt Margarethen bei Knittelfeld. Diese GS WALCH Tochter wussten in allen Belangen zu überzeugen und war einem Osttiroler Züchter über 3.000 Euro netto wert.

Das kleinere Angebot der trächtigen Kalbinnen war in der körperlichen Entwicklung sehr ansprechend.  Ein Exportankauf nach Irland wirkte marktbelebend. Auffallend war, dass sich BIO Kalbinnen im Preis abheben konnten. Den Tageshöchstpreis erzielte eine sehr gut entwickelte BIO Kalbin vom Betrieb Otto Siebenhofer, Krakau. Das Segment der BIO Tiere sollte in Zukunft seitens der Züchter stärker beschickt werden.
 
Milchrassen

Leider wurden einige der angemeldeten Tiere nicht zur Versteigerung aufgetrieben, sodass das Angebot leider sehr klein war. Eine GS HARDING Tochter aus dem bekannten Zuchtbetrieb Herbert Waldauer, Bad Mitterndorf konnte mit bestem Exterieur und hoher Milchleistung überzeugen. Diese Qualitätsbraunviehkuh produziert in Zukunft im Bezirk Murtal.

Die nächsten Zuchtrinderversteigerungen  finden an folgenden Terminen statt:

Dienstag, 18. August in Greinbach
Donnerstag, 27.August in St. Donat
Dienstag, 22. September in Traboch

Georg Steiner                                                                                      11.08.2020                                                        

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