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05.09.2020 Bundesfleckviehschau mit Weltkongress
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Zuchtrinderversteigerung Traboch 10.03.2020

Spitzenpreise in allen Kategorien

Die Zuchtrinderversteigerung in Traboch am 10. März war mit 234 verkauften Zuchttieren recht ordentlich beschickt. Traditionell nutzen viele Verkäufer die Möglichkeit Kälber und Jungkalbinnen anzubieten um von der guten Nachfrage im Frühjahr in diesen Kategorien zu profitieren.  

Obmann Matthias Bischof konnte neben mehreren Handelsfirmen auch viele Kaufinteressenten aus der Steiermark, aber auch aus den benachbarten Bundesländern begrüßen.  

Die positive Auswirkung der Ankaufsbeihilfe des Landes Steiermark für 2020 und die Ausweitung auf 3 Stück je Betrieb war wiederum deutlich spürbar und bewirkte eine gewisse Stabilisierung des Marktes.

Das Segment der Fleckvieh Jungkühe konnte wieder einmal mit Spitzentieren im Exterieur sowie hoher Produktion überzeugen. Das durchschnittliche Tagesgemelk von 32,5 kg Milch spiegelte dies wieder.

Die Tageshöchstpreise in der Kategorie der Fleckvieh Jungkühe erzielte eine BIO Jungkuh aus der Zuchtstätte Rieberer-Gusterer Alexandra und Gerhard, Kulm am Zirbitz. Diese MAHANGO Tochter wusste durch elegantes Exterieur sowie hoher Produktion zu überzeugen. In Zukunft wird diese Jungkuh in der Oststeiermark produzieren. Auffallend war, dass vor allem Bio Kühe außergewöhnlich stark nachgefragt waren.

Die Kategorien der Kälber und Jungkalbinnen überzeugte durch ein großes Angebot. Jungviehaufzuchtbetriebe aus fast ganz Österreich nutzen diese Gelegenheit und deckten sich rechtzeitig vor der Weidesaison mit Tieren ein. Bei den Kuhkälbern wusste eine Tochter des Toplistenführers VARTA zu überzeugen und war einem Ennstaler Züchter über 1.000 Euro netto wert. Gezüchtet wurde dieses Kalb vom Betrieb Kainz Günter aus Edelschrott.  In der Kategorie der Jungkalbinnen wechselte eine genetisch interessante HERMELIN Tochter aus der Zucht des Betriebes Christian Perhab, St. Martin am Grimming um 1.800 Euro netto seinen Besitzer und wird nun von einem bekannten Osttiroler Züchter aufgezogen.

Die trächtigen Kalbinnen konnten zu stabilen und zufriedenstellenden Preisen vermarktet werden ohne große preisliche Ausreißer nach oben und nach unten. Eine typische RALDI Tochter aus dem Jungviehaufzuchtbetrieb Albert Macheiner, St. Peter am Kammersberg wechselte um 2.180 netto zu einem Züchter ins Murtal.

Die Rassen Holstein und Braunvieh bestachen durch ein kleines aber feines Angebot. Eine sehr leistungsstarke COUNTY Tochter vom Betrieb Thomas Riegler, Langenwang und eine feinzellige BLOOMING Tochter aus dem Betrieb Paul Berger, Kapellen wurden um über 2.000 Euro netto verkauft. Beide Kühe haben ihre neue Heimat in der Obersteiermark gefunden.

Die nächsten Zuchtrinderversteigerungen finden an folgenden Terminen statt:
DIENSTAG        14. April                Greinbach
DONNERSTAG     23. April                   St. Donat
DIENSTAG        05. Mai                 Traboch
DIENSTAG         09. Juni                 Greinbach

Reinhard Pfleger/Georg Steiner                                                           10.03.2020

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