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11.08.2020 Zuchtrinderversteigerung Traboch
11.08.2020 Kälber- und Nutzrindermarkt Greinbach
18.08.2020 Zuchtrinderversteigerung Greinbach
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Zuchtrinderversteigerung Greinbach 03.03.2020

Knalleffekt in Greinbach

Die Zuchtrinderversteigerung am 3.3.2020 in der steirischen Greinbachhalle war, mit 100 gemeldeten Tieren im Katalog, in überschaubarem Maße von den Züchtern der Region beschickt.

Obmann Matthias Bischof konnte Kaufinteressenten aus der Steiermark sowie aus allen benachbarten Bundesländern in Greinbach willkommen heißen.

Die vom Land Steiermark gewährte Qualitätsförderung für den Ankauf von weiblichen Zuchtrindern stabilisierte den Absatz deutlich. Erfreulich ist, dass ab heuer vom Land Steiermark die Zahl der förderfähigen Tiere von zwei auf drei Tiere pro Betrieb erhöht wurde.

Das Angebot der Kuhkälber und Jungkalbinnen war gespickt mit interessanten Predigrees und vielen genotypisierten Tieren. Marktbelebend wirkte sich hier ein Ankauf der Firma Schalk aus. Der Durchschnittspreis der Kuhkälber lag bei österreichweit gesehen sehr hohen 585 Euro netto. Bereits im Vorfeld der Auktion löste ein reinerbig hornloses Jungrind der Kombination MUNDL PP x VOLLGAS PS aus der Zuchtstätte von Helmut Teschl aus Fehring internationale Nachfragen aus. Der Versteigerungsverlauf gestaltete sich als wahres Highlight mit einer mehr als rasanten Bieter-Rallye zwischen Kaufinteressenten aus ganz Österreich sowie mehreren bayrischen Züchtern. Schlussendlich behielt der aktuelle Fleckviehzüchter des Jahres in Österreich die Oberhand, sodass dieses genetische Juwel der steirischen Fleckviehzucht um einen Zuschlagspreis von bemerkenswerten 21.600 Euro in den Betrieb der Familie Fürst nach Lasberg wechselt.

Die über 30 Tiere in Milch waren, wie auch in der Versteigerung im Jänner, von außergewöhnlich hoher Qualität in Leistung und Exterieur. Bei den Jungkühen lag die durchschnittlich garantierte Milchmenge bei österreichweit verglichen sehr hohen 31,2 kg. Der Marktverlauf gestaltete sich zügig. Die Kaufinteressenten quittierten die hohe Qualität der angebotenen Kühe. Im Schnitt schloss die Kategorie bei knapp 1.900 Euro, wobei mehrere Spitzentiere mit Schauniveau Zuschlagspreise bis zu 2.300 Euro erzielten. Töchter der GENOSTARs GS WATUSSI und GS MINNESOTA waren Blickfänge im Ring und erzielten die höchsten Zuschlagspreise. 

Das kleine Angebot an trächtigen Kalbinnen fand Absatz bei privaten Käufern. Gefragtestes Tier in dieser Kategorie war eine genotypisierte IMPERATIV Tochter aus dem Betrieb Windisch, Passail.

Sehr positiv verlief auch der Verkauf der Zuchtstiere. Das Angebot war geprägt von sehr guter Qualität der Stiere und konnte fast restlos verkauft werden. Die Highlights waren genomisch höchst getestete Jungstiere der Väter HETWIN und ZAZU die beide an der ELP Kalsdorf aufgezogen und von steirischen Viehzuchtgenossenschaften erworben wurden.

Die nächsten Zuchtrinderversteigerungen finden an folgenden Terminen statt:

DIENSTAG         10. März 2020               Traboch
DIENSTAG         14. April 2020               Greinbach
DONNERSTAG   23. April 2020               St. Donat

 

Ing. Reinhard Pfleger                                                                          03.03.2020

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