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Zuchtrinderversteigerung Traboch - 24.09.2019

Futtersituation schlägt sich auf Nachfrage durch!

Die Zuchtrinderversteigerung am 24. September in Traboch war mit 139 verkauften Zuchttieren eher knapp bestückt.

Die Futtersituation im Einzugsbiet des Vermarktungsstandorts Traboch ist als mäßig zu bezeichnen. Fehlende Niederschläge im Sommer und massive Schäden durch die Engerlinge sind die großen Herausforderungen für die Bauern.
Obmann Matthias Bischof konnte Landesrat Johann Seitinger in der Runde der Rinderzüchter willkommen heißen. Landesrat Seitinger machte sich ein Bild über die aktuelle Situation am Zuchtrindersektor und führte intensive Gespräche mit den Züchtern im Stall. In seinen Grußworten sendete er zur Freude der Rinderzüchter positive Signale zur Fortführung der Ankaufsbeihilfe für Qualitätszuchtrinder durch das Land Steiermark für das kommende Jahr.

Die angebotene Qualität der Fleckviehjungkühe war bei dieser Versteigerung sehr gut. Leider konnten die Preisvorstellungen der Verkäufer nicht immer erfüllt werden, sodass einige Kühe aus dem Spitzensegment nicht abgegeben wurden. Der Durchschnittspreis mit knapp 1700 Euro war in Summe respektabel, aber leider nicht ganz auf dem Niveau der letzten Versteigerungen.

Den Tageshöchstpreis mit 2180 Euro netto erzielte eine ETOSCHA Tochter aus dem Betrieb Eichberger Anna und Christoph, Rachau. Diese euterstarke Jungkuh produziert in Zukunft im Bezirk Leoben.

Die Kategorie der Kälber und Jungkalbinnen war zahlenmäßig schwächer beschickt als im August. Absatz und Preisbildung waren sehr zufriedenstellend.

Gleich drei genomische Leckerbissen waren das Highlight dieser Kategorie. Eine GS HERZBLATT Tochter (GZW 131 und MW 129) vom Betrieb Völkl Heike, Tragöss wechselte um 2860 Euro in einen Kärntner Zuchtbetrieb. Der Zuchtbetrieb Koiner Anna und Pirker Franz konnte gleich zwei genomisch interessante Jungrinder anbieten. Eine mischerbig hornlose HAZARI Tochter und eine VARTA Tochter mit einem gGZW von 130 wurden um 1740 und 1800 Euro in Zuchtbetriebe in der Steiermark bzw. Salzburg verkauft.

Die Kategorie der trächtigen Kalbinnen war größtenteils besser auf die Versteigerung vorbereitet als im August. Die gewichtigen Kalbinnen wurden vom Inlands- und Italienmarkt nachgefragt. Die leichteren bzw. kleinträchtigen Kalbinnen wurden für diverse Exportdestinationen angekauft.

Der Durchschnittspreis von rund 1600 netto liegt im österreichweiten Durchschnitt und spiegelt die gedämpfte Situation am Zuchtrindersektor wieder. In diesem Zusammenhang appellieren wir an die Züchter die Ab Hof Ankäufe in den nächsten Wochen entsprechend zu nützen.

Den Tageshöchstpreis mit 2100 Euro erreichter eine DAILY Tochter aus dem Zuchtbetrieb Auer Anton, Metnitz. Diese kapitale Kalbin ging zu einem Zuchtbetrieb nach Thörl.

Bei den Milchrassen konnte eine GS HIMALAYA Tochter vom Betrieb Steinbrecher Bernhard, Bad Mitterndorf mit hoher Einsatzleistung und gutem Exterieur überzeugen. Diese formschöne Braunviehjungkuh wurde von einem Knittelfelder Zuchtbetrieb angekauft.

Die nächsten Zuchtrinderversteigerungen finden an folgenden Terminen statt:

DIENSTAG           01. Oktober 2019             Greinbach
DONNERSTAG     17. Oktober 2019             St. Donat
DIENSTAG          19. November 2019          Traboch
DIENSTAG          26. November 2019          Greinbach

Ing. Reinhard Pfleger/Georg Steiner                                                24.09.2019

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