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Tag der Fleckviehzucht in Ptuj in Slowenien mit steirischer Beteiligung

Der diesjährige Tag der Fleckviehzucht im Selektionszentrum in Ptuj in Slowenien stand auch heuer im Zeichen der Zusammenarbeit von slowenischen und steirischen Verantwortungsträgern.

Auf Einladung von Zuchtleiter Joze Smolinger stellte der neue stellvertretende Vorsitzende der Rinderzucht Steiermark, Bernhard Schirnhofer, im Zuge eines Vortrages seinen Betrieb und seine Wirtschaftsweise einer ausgewählten Schar an Züchtern und Vertretern der Rinderzucht in Slowenien vor. Schirnhofer verstand es bestens die wesentlichen Punkte in Zuchtarbeit und Management, die über Erfolg und Misserfolg entscheiden, auf den Punkt zu bringen.DI  Peter Stückler und Ing. Reinhard Pfleger unterstützten in der anschließenden Diskussion die Beantwortung der Anfragen aus den Bereichen Zucht und Besamung.

Joze Smolinger konnte bei der anschließenden Präsentation von rund 20 Stieren auf die Fortschritte der slowenischen Fleckviehzucht in den letzten Jahren verweisen.

Erfreulich zu beobachten war, dass mehrere der gezeigten Stiere direkt aus Kühen stammen, die in der Steiermark angekauft wurden.

Die bekannten slowenischen Stiere mit steirischen Wurzeln MANSI, DAKSI und dem ersten mischerbig hornlosen Fleckviehstier Sloweniens MIHRET Pp präsentierten sich mit tadellosem Exterieur und bestem Pflegezustand.

Star des Tages war der hochtypisierte Jungvererber MIRAKUL. Dieser MINT  Sohn stammt aus der Zuchtstätte Pevec und geht auf eine hochleistende Wildwest Tochter aus dem steirischen Betrieb Götschl-Bauer in Obdach zurück. Ein gGZW von 126 bei besten Exterieureigenschaften macht ihn aktuell zu einem sehr gefragten Stier in Slowenien. MIRAKUL steht in Gemeinschaftsbesitz mit GENOSTAR und wird auch in der Steiermark seine Vererbungskraft mit Nachkommen unter Beweis stellen können.

Mit dem eingeschlagenen Weg geht die slowenische Fleckviehzucht einer positiven Zukunft mit dem Ziel der Teilnahme an der gemeinsamen Zuchtwertschätzung mit Österreich/Deutschland entgegen. Rinderzucht Steiermark und GENOSTAR begleiten diesen Weg mit Zusammenarbeit, geprägt von gegenseitiger Wertschätzung.

 

Reinhard Pfleger, Ing.                                                                          11.06.2019