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07.09.2019 Bundesfleischrinderschau
25.10.2019 GENOSTAR Schau
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Feuerwerk der Rinderzucht mit furiosem Knalleffekt

Steiermarkschau 2019

Die Rinderzucht Steiermark setzte mit der Steiermarkschau in der festlich dekorierten Greinbachhalle ein klares Ausrufezeichen in Sachen Präsentation hoher Zuchtrinderqualität gepaart mit öffentlichkeitswirksamer Anerkennung für die Leistungen der Rinderzüchter. Zum einen wurde das Ziel mit den ausgestellten Tieren eine Standortbestimmung der Zuchtprogramme in der Steiermark dem Fachpublikum aus dem In- und Ausland zugänglich zu machen. Zum andern wurde versucht, ein Fest für die bäuerliche Familie zu feiern, um auch weniger zuchtaffinen Besuchern Einblick in die Leistungen der Züchterfamilien zu geben. Beide Ziele konnten eindrucksvoll erreicht werden. Mit dem gezeigten Konzept  gelang es mit Rinderzucht als Event wahre Massen zu mobilisieren.

Eröffnung mit Tiersegnung
Mit der Öffnung durch Obmann ÖR Johann Derler und einer würdigen wie auch humorvollen Tiersegnung durch Pfarrer Josef Reisenhofer, die vom Blasorchester der LK Steiermark feierlich umrahmt wurde, startete ein wahres Feuerwerk der Rinderzucht.

Neben Besuchern aus nahezu allen Bundesländern in Österreich konnten Gäste aus den Nachbarländern Deutschland, Slowenien, Kroatien, Ungarn und Tschechien begrüßt werden. Höchste Vertreter aus Politik und Interessensvertretung an der Spitze Landesrat ÖR. Hans Seitinger und Kammerpräsident ÖR. Franz Titschenbacher zeigten sich in ihren Botschaften an die Bauern tief beeindruckt von den Leistungen der Organisation und ihrer Mitgliedsbetriebe.

Die Schau der Besten
Knapp 100 Kühe aus allen Teilen der Steiermark qualifizierten sich für die Schau der Schönesten unter den Besten Kühen aus dem Zuchtprogramm der Rinderzucht Steiermark. Die Braunvieh- und Holsteintiere wurden von Patrick Rüttimann aus der Schweiz und die Fleckviehtiere von Dieter Bürger aus Deutschland gerichtet.

Rassenpräsentation der Fleisch- und Generhaltungsrassen als Bereicherung
Um die Einheit aller Rassen in der Rinderzucht Steiermark zu unterstreichen, stellten die Fleischrinderzüchter eine Demonstrationsgruppe verschiedener Fleisch- und Generhaltungsrassen aus, die von Zuchtleiter Franz Pirker und ARGE Obmann Walter Steinberger kommentiert wurden. Es wurden Tiere der Rassen Fleckvieh Fleisch, Limousin, Tuxer, Murbodner, Pustertaler Sprinzen, Ennstaler Bergschecken, Weiß Blauer Belgier und Wagyu prästentiert.

Jungzüchter und Bambini als Magnet
Eine absolute Bereicherung der Schau war der Auftritt der Besten Vorführer der Jungzüchterriege der Steiermark. Mit grandiosen Vorführleistungen kürten sich Michael Feldbaumer aus Seckau mit seiner Kalbin OLYMPIA und Katharina Lenz aus Köflach mit ihrer LIEBLING zu den Champions. Publikumsmagnet war auch wieder die Parade der Bambini mit ihren Kälbern.

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Ausgezeichnete Tiere der Rassen Braunvieh und Holstein
Die ausgestellte Kollektion der Milchrassen Braunvieh und Holstein bestätigte die Zuchtzielsetzung in den Bereichen Milch-Fitness und Exterieur in eindrucksvoller Weise. Der ausgezeichnete Preisrichter Patrick Rüttimann aus der Schweiz, stellte in seinen Rangierungen harmonische Tiere mit besten Fundamenten und Eutern auf die vorderen Plätze.

Braunvieh aus der Steiermark – Leistung und Exterieur
In insgesamt 3 Gruppen präsentierten sich die Braunviehkühe besonderes in den Körper- Fundament und Eutermerkmalen in bester Qualität. Sie unterstrichen damit ihre hervorragende Eignung aus bestem Grundfutter wirtschaftlich Milch zu produzieren.

Erstkalbskühe
Mit ihren guten Fundamenten und breiten Hintereutern zeigten die ausgestellten Kühe das Zuchtziel der Rasse. Den Sieg in dieser Klasse errang letztendlich die Calvin-Tochter LAS VEGAS vom Betrieb Thomas Riegler, Langenwang, auf Grund von mehr Körpertiefe und Körperbreite und vor allem wegen des breiteren Hintereuters, vor der großen langen sehr eleganten Assay-Tochter DULPE von Maria u. Martin Maier aus Neumarkt.

Zweitkalbskühe
Diese sehr ausgeglichene Gruppe wurde von zwei sehr bekannten Braunviehkühen angeführt. Auf Platz 1 rangierte der Preisrichter die Blooming-Tochter LINDA vom Betrieb Thomas Riegler, aus Langenwang wegen ihrer Vorzüge in den Körper- und Fundamentmerkmalen vor der noch sehr frischen mit einen sehr gutem Euter ausgestattete Anibal-Tochter LUCA von Hubert Riegler, Mürzzuschlag.

Drittkalbskühe
Tiefrumpfige Kühe mit sehr guten Eutern kämpften um den Sieg, den in einer knappen Entscheidung die Payssli-Tochter EVA von Johann Haberl, Weißkirchen wegen ihrer Vorteile in der Körperlänge und Körperbreite, sowie des breiteren Hintereuters errang. Platz 2 errang die sehr harmonische Payssli-Tochter HIRTA von Heinrich Blindhofer, Rottenmann.

Braunvieh-Grand Champion
Den Titel des Gesamt-Champions machten sich die beiden Stallgefährtinnen LAS VEGAS und LINDA aus dem bekannten Zuchtbetrieb Thomas Riegler, Langenwang unter sich aus. Champion wurde letztendlich LINDA wegen ihrer Vorzüge in den Körper- und Fundamentmerkmalen und durfte sich über die Ehrenglocke der ARGE Braunvieh freuen.

Holstein  - Tiere mit internationaler Qualität
In der Klasse der Erstkalbskühe setzte sich in einer klaren Entscheidung die County-Tochter SELFIE vom Betrieb Thomas Riegler, Langenwang auf Grund der Feinheit im Skelett und des insgesamt besseren Euters gegenüber der Fundament- und Körperstarken BB CT RICKI (V: County) von Alois Bliem, Neuberg, durch.

Bei den Mehrkalbskühen zeigten die Spitzentiere internationales Niveau und bestätigten damit die Bundessiege beim Dairy Grand Prix. An BB BE EVELYN (V: Beemer), von Alois Bliem, Neuberg, führte jedoch an diesem Tag kein Weg vorbei. Das fest angesetzte hohe und breite drüsige Euter, sowie leichte Vorzüge in Körper und Fundament gaben den Ausschlag gegenüber der Zweitplatzierten SAMANTHA (V: Golden Dreams) vom Thomas Riegler, Langenwang.

Zum Grand Champion bestimmte der Preisrichter in einer klaren Entscheidung BB BE EVELYN vor SELFIE.  Dem Betrieb Bliem wurde vom Obmann Hermann Gruber die Siegerglocke von der ARGE Holstein überreicht.

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Fleckvieh –Steirische Spitzenkühe machen Werbung für die Rasse
Fleckvieh als größter Rassenblock war mit 55 Kühen vertreten, davon 8 Töchter von GS WERTVOLL, die als Nachzuchtgruppe präsentiert wurden. Gerichtet wurden die Fleckviehkühe in acht Gruppen von Dieter Bürger aus Nordbayern, der 2017 als Preisrichter auf der Bundesfleckviehschau in Maishofen tätig war. Er traf seine Entscheidungen sicher und kommentierte sie gut nachvollziehbar.  Fleckvieh-Kühe mit einer Abkalbung - Bereits die erste Gruppe mit fünf Fleckvieh-Jungkühen rief beim Preisrichter Bewunderung hervor und er meinte, die weite Reise hierher hätte sich gelohnt. Zur Siegerin wählte er die HARIBO-Tochter WALPURGA (MV:  Waldbrand) von Adelheid Winter, Fladnitz. WALPURGA  überzeugte den Preisrichter mit ihrer Komplettheit in allen Merkmalen. Zweitplatzierte wurde die GS WERTVOLL-Tochter KUKI von Elisabeth Göglburger, St. Peter/K., eine sehr harmonische Kuh mit bestem Eutersitz.

In der zweiten Gruppe der Kühe mit einem Kalb setzte Dieter Bürger die extrem großrahmige EPINAL-Tochter GULSN (MV.: Reumut) von Bernhard Luckner, Kraubath, mit ihrem extrem hohen Euterboden, ihrer exzellenten Oberlinie und ihrem hervorragenden Fundament an die Spitze. Platz 2 konnte aufgrund ihrer Vorzüge in der Strichplatzierung die MINT-Tochter GITTA (MV.: Mungo) vom Bio-Heumilch-Zuchtbetrieb  Josef Köck, Neumarkt, für sich verbuchen.

Die Gruppe der Fleckviehjungkühe altmelk präsentierte sich mit einer einheitlichen Spitze von drei Kühen, die, wie es der Preisrichter nannte, einen absoluten Augenschmaus darstellten. Sie unterschieden sich nur in Nuancen. Alle drei zeigten hervorragende Fundamente, genügend Substanz und hohe Euterböden bei hervorragenden Leistungen. An die erste Stelle setzte Dieter Bürger die REMMEL-Tochter SCHNEEFLOCKE (MV.: Relax) aufgrund ihrer hervorragenden Strichstellung, ihres besonders starken Zentralbandes und ihrer optimalen Oberlinie. Ihr folgten auf den Plätzen 2 und 3 die  EPINAL-Tochter LIPICA (MV.: GS Vogt) von Anna und Christoph Eichberger, St. Margarethen bei Knittelfeld und die MANUAP-Tochter  BIANCA (MV.:  GS Oedstein) von Karin Sattler, Lobmingtal.

Championwahl Fleckvieh Jung
Die sechs Fleckviehjungkühe, die im Finale in den Ring einzogen, nannte der Preisrichter absolute Sonderklasse, hervorragende Fleckvieh-Kühe. Zum Champion kürte er die HARIBO-Tochter WALPURGA  (MV.: Waldbrand) von Adelheid Winter, Fladnitz. „Die mittelrahmige Jungkuh zeigt keine Extreme, aber lässt auch keine Wünsche offen“, so Dieter Bürger. Sie brillierte mit extrem guter Oberlinie, einem glasklaren Fundament und hervorragender Strichstellung. „Eine Kuh, wie sie fleckviehtypischer nicht sein könnte“, lobte Dieter Bürger. Der Reservechampiontitel ging an die nicht minder hervorragende REMMEL-Tochter SCHNEEFLOCKE (MV.: Relax) von Margit und Josef Klampfl, St. Lorenzen am Wechsel. Die Ehrenglocke der AGÖF wurde von GF Ing. Johann Tanzler übergeben, der der Qualität auf der Ausstellung Bundesschauniveau attestierte.

Töchtergruppe GS WERTVOLL
GENOSTAR zeigte acht Töchter des neuen Vererbers GS WERTVOLL (Williams x Raffzahn) gezüchtet von Engelbert Sitka aus Miesenbach bei Birkfeld, die von GF DI Peter Stückler fachlich kompetent besprochen wurden. GS WERTVOLL setzte sich auf der Schau aber schon vor der eigentlichen Töchterpräsentation in Szene: Bei den Jungkühen konnte sich eine GS WERTVOLL Tochter aus der Nachzuchtgruppe einen Reservesieg sichern. Die gezeigten Kühe zeigten sich leistungsbereit und bewegten sich auf extrem korrekten, stabilen Fundamenten durch den Ring. Die Euterkörper konnten in den entscheidenden Merkmalen Euterboden und Voreutereinbindung überzeugen. Die gezeigte Töchtergruppe bestätigt das Vertrauen in diesen Kuhstamm, aus dem auch schon der Ausnahmeexterieurvererber GS INROS hervorging, sowie den starken Einsatz seiner hochinteressanten genomischen Söhne wie WORLDCUP und WAVE mehr als deutlich.

Fleckvieh-Kühe mit zwei Abkalbungen
Die erste Gruppe der Kühe mit zwei Abkalbungen zeigten die Bandbreite der Rasse Fleckvieh. Die Entscheidung sei aus diesem Grund nicht ganz einfach gewesen, erklärte Dieter Bürger. Für ihn war die Siegerin aber dennoch eindeutig: Die WEB-Tochter KAMILA (MV.: Waldbrand) von Johann und Sonja Wagner, Unzmarkt. Die extrem gut entwickelte Zweitkalbskuh bestach mit hervorragendem Fundament, ihrem hoch und breit angesetzten, gut beaderten Euter. Aufgrund der Vorteile beim Zentralband konnte sich die MANUAP-Tochter RAUTE (MV.: Romario) von Albert und Andrea Schönbacher, Wenigzell, den zweiten Platz in der Gruppe sichern.

Der zweiten Gruppe der Kühe mit zwei Kälbern bescheinigte Dieter Bürger ein „Wahnsinnsniveau“, wobei die drei Spitzentiere nochmals hervorstachen. Besonders begeisterte er sich für die Gruppensiegerin SABRINA, die vom auf über 1.300 m Seehöhe gelegenen Zuchtbetrieb von Andrea Brunner aus St. Lambrecht stammt. Die umsatzbetonte WALISER-Tochter (MV.: GS Rau) zeigte sich in allen Belangen äußerst ausbalanciert. Auf den zweiten Platz setzte er wegen ihrer gegenüber der Drittplatzierten noch höheren Körperkapazität die MINT-Tochter ZARISSA von Anna u. Christoph Eichberger, St. Margarethen bei Knittelfeld.

Fleckviehkühe mit drei Abkalbungen
Auch die Gruppe der Fleckvieh-Kühe mit  drei Kälbern rief mit ihrer Einheitlichkeit und Frische beim Preisrichter Begeisterung hervor. Zur Gruppensiegerin ernannte er die JANDA-Tochter MALY (MV.: Triomphe) von Johannes Bauer, Ratten. Er erwähnte ihr klares Fundament, ihr herausragendes Zentralband, ihre sehr gute Eutertextur und ihre unglaublich gute Strichverteilung. Gruppenreservesiegerin wurde die typstarke HURRICAN-Tochter GROSSE (MV.: Manitoba) von Johann Schweighofer. Auch sie bewegte sich auf einem sehr guten Fundament.

Championwahl Fleckvieh Mittel
Die Wahl fiel dem Preisrichter nicht schwer. Wie er erklärte, habe er sich von Anfang an in diese Kuh verliebt. So kürte er die WALISER-Tochter SABRINA von Andrea Brunner, St. Lambrecht, zum Champion. Reservechampion wurde die WEB-Tochter KAMILA von Johann und Sonja Wagner, Unzmarkt.

FV-Kühe mit 4 Abkalbungen machen sich Champion Titel Fleckvieh Alt aus
„Es gibt keine Verlierer, jede einzelne Kuh in dieser Gruppe ist von sehr guter Qualität“, so Dieter Bürger. Nichtsdestotrotz musste er zwei Tiere als Siegertiere auswählen. Zur Gruppensiegerin ernannte er die körperstarke WILLE-Tochter WUSSI (MV.: Cadon) von Stephan Ninaus, St. Josef i. d. Weststeiermark, zur Gruppenreservesiegerin die elegante, mit einem überragenden Fundament ausgestattete GS RAVE-Tochter GRETCHEN (MV.: GS Römer) von Herbert Fratzl, Möderbrugg. Diese beiden Kühe konnten auch die Championswahl der älteren Kühe für sich entscheiden.

Fleckvieh-Kühe mit fünf, sechs und neun Kälbern
„Fast unglaublich, dass diese Kühe bereits fünf und mehr Kälber haben. Sie bewegen sich noch sehr jugendlich“, meinte der Preisrichter. An einer Kuh führte in dieser Gruppe kein Weg vorbei: Die GS RAU-Tochter ZIERDE (MV.: Romel) von Johann Schweighofer, Pöllau, bestach als Neuntkalbskuh mit unwahrscheinlicher Vitalität und einem für ihr Alter hochangesetztes, breites Euter. Der Reservesieg in dieser Gruppe ging an die bestens beeuterte GS RAWALF-Tochter SAFIRA (MV.: Laurel) von Herbert Breitenbrunner, St. Lorenzen am Wechsel.

Neben Schönheit konnten die ausgestellten Fleckviehkühe auf der Steiermarkschau auch mit beeindruckenden „inneren“ Werten punkten. Die ausgestellten Jungkühe erbrachten eine durchschnittliche 100 Tage Leistung von beachtlichen 3480 kg Milch. Beeindruckend lesen sich auch die durchschnittlichen GZW der einzelnen Klassen. Die 2. Kalbskühe lagen im Schnitt bei 115 GZW, die Kühe mit 3 Kälbern bei 114 und selbst die Kühe mit 5. und mehr Abkalbungen erreichten bei einer durchschnittlichen Lebensleistung von über 55.000 kg Milch noch sehr hohe 113 GZW Punkte im Schnitt. Es ist gelungen, die Maxime „Von den züchterisch besten Tieren, die Schönsten zur Ausstellung zu bringen“ umzusetzen. Die Steiermarkschau 2019 verdient somit das Prädikat „Zuchtprogrammschau“.

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Verlosung mit karitativem Zweck
Mit den Erlösen aus der Verlosung attraktiver Preise wird ein namhafter Betrag im Zuge der Aktion „Bauern helfen Bauern“ an eine bedürftige Bauernfamilie übergeben werden. Der Hauptpreis, ein Viehanhänger der Firma Pongratz, ging an einen glücklichen Gewinner nach Miesenbach bei Birkfeld.

Eliteversteigerung mit Knalleffekt
Mit Außergewöhnlichem wurde dieses Fest der Rinder in der Steiermark beendet und wird so bei vielen Besuchern noch lange in Erinnerung bleiben: die Versteigerung von vier handverlesenen hochtypisierten Fleckvieh-Jungrindern. Für Staunen sorgte speziell der Zuschlagspreis für HENRIETTE (V: GS Mindmap), die um 32.900 € versteigert wurde und in Deutschland eine neue Heimat finden wird. Das Feuerwerk der Rinderzucht in der Steiermark endete mit einem furiosen Knalleffekt. Mit großer Spannung wurde die Versteigerung von  LARISSA (V:Worldcup), dem höchsttypisierten Jungrind Österreichs erwartet. Auktionator Reinhard Pfleger konnte ein selten da gewesenes Bieterduell mehrerer Interessenten aus Deutschland und Österreich schließlich mit einem sagenhaften Zuschlagspreis von € 61.800 beenden. Das hochinteressante Rind bleibt im steirischen Zuchtgebiet.

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Resümee
Die Tiere auf der Schau überzeugten in beeindruckender Art und Weise hinsichtlich Qualität und Leistungsbereitschaft die anwesenden nationalen und internationalen Experten und benoten damit das Zuchtprogramm in der Steiermark mit Bestnoten. Die Steiermarkschau bot den tausenden Besuchern Rinderzucht vom Feinsten und war eine großartige Plattform der Werbung aber auch der Anerkennung für die Rinderzucht  in der Steiermark. Rinderzucht als Event kann nach wie vor Massen anziehen. Dank gebührt den Züchtern für die Bereitstellung ihrer besten Tiere, den Mitarbeitern von Rinderzucht Steiermark und Genostar, die im Schulterschluss mit den Spitzenfunktionären des Verbandes unermüdlichen Einsatz in Vorbereitung und Durchführung an den Tag legten und so die Steiermarkschau 2019 zu einem wahren „Fest der Rinderzucht in der Steiermark “ in die Geschichte eingehen lassen.

 

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Ing. Reinhard Pfleger, DI. Barbara Stückler, Hans Terler                  12.03.2019

Champions der Steiermarkschau

Champion FV Jung

Reservechampion FV Jung

Champion FV Mittel

Reservechampion FV Mittel

Champion FV Alt

Reserve Champion FV Alt

Champion BV

Reservechampion BV

Champion HF

Reservechampion HF

Gruppensieg

Gruppensieg

Gruppensieg

Gruppensieg

Vorführchampion Junior

Vorführchampion Senior