Gesundheitsmonitoring - fixer Bestandteil der Zuchtprogramme
79% der Zuchtbetriebe in der Steiermark stellen im Rahmen des Projektes Gesundheitsmonitoring die Daten des Betriebes für betriebsbezogene Auswertungen und für die Zuchtwertschätzung von Gesundheitsmerkmalen zur Verfügung. Seit Dezember 2010 werden erstmals offizielle Zuchtwerte für die Merkmale „Frühe Fruchtbarkeitsstörungen, Zysten, Mastitis und Milchfieber“ veröffentlicht. Es ist dies mit Sicherheit ein Schritt in die richtige Richtung im Sinne der Mitglieder. Um diese Entwicklung abzusichern und die Rinderzucht insgesamt in der öffentlichen Diskussion richtig zu positionieren, wurde folgender Beschluss gefasst:
Die Berechnung von Gesundheitszuchtwerten ist fixer Bestandteil des Zuchtprogrammes bei Fleckvieh, Braunvieh und Holstein. Für die Berechnung werden als Daten tierärztliche Erstdiagnosen und durch Landwirte gemachte Beobachtungen verwendet. Die Erfassung dieser Daten über die EDV der Tierärzte, die Mitarbeiter des Kontrollverbandes oder im Falle von Beobachtungen Direkteingaben in den RDV durch die Landwirte ist für jeden Mitgliedsbetrieb der Rinderzucht Steiermark Bestandteil der Leistungsprüfung.
(05.05.12) Rinderschau FVZG Oberwölz
(04.05.12) Fleckvieh ist Schrittmacher
(27.04.12) OptiGene-Züchterbefragung OptiGene ist ein Projekt zur Optimierung der Zuchtziele und Zuchtprogramme, das für drei Jahre anberaumt ist. Projektträger ist die ZAR in Zusammenarbeit mit ZuchtData, BOKU und Lebennsministerium.