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(26.03.10)

8. Generalversammlung RZ STMK

8. Generalversammlung der Rinderzucht Steiermark am 26. März in Oberaich/Bruck
Neuer Rekord an Lebensleistungskühen

Obmann ÖR Willibald Rechberger  begrüßte mehr als 200 Delegierte, Züchter und Gäste, an der Spitze Vizepräsident ÖR Hans Resch, zur 8. Generalversammlung der Rinderzucht Steiermark.

6.000 Mitglieder
Mittlerweile sind 6.000 Rinderbetriebe Mitglied in der Rinderzucht Steiermark. Im Leistungsabschluss 2009 sind 4.875 Zuchtbetriebe mit 61.222 Herdebuchkühen im Rinderzuchtverband registriert. Die Zahl der Kälber- und Nutzrindervermarkter auf den Standorten Leoben und Greinbach nimmt weiter zu.

22.000 Kälber, Zucht- und Nutzrinder vermarktet
2009 war in der Rindervermarktung ein schwieriges Jahr, was auch zu Umsatzrückgängen in diesem Bereich führte. 3.000 Zuchtrinder und 19.000 Kälber und Nutzrinder wurden über die Rinderzucht Steiermark vermarktet. Das Vermarktungsvolumen am Standort Leoben konnte ausgebaut werden.

Strukturen angepasst
Die Rinderzucht Steiermark wurde im Jahr 2002 als Zucht- und Vermarktungsorganisation  gegründet. 2003 erfolgte  die Fusion mit dem Murbodner- und dem Pinzgauerzuchtverband. Ebenso im Jahr 2003 wurde der Vermarktungsverbund Steiermark – Kärnten – Burgenland – Niederösterreich ins Leben gerufen. 2007 war das Jahr der Fusion mit dem Holsteinzuchtverband. Im Jahr 2008 wurde mit der Gründung der Rinderzucht Steiermark BesamungsGmbH die Zusammenführung von Zucht und Besamung realisiert. Der Prozess zur Schaffung konkurrenzfähiger Einheiten wurde vorerst 2009 mit der Fusion im Besamungsbereich zur GENOSTAR Rinderbesamung GmbH abgeschlossen.
 
51 Hunderttausendliterkühe im Jahr 2009
Auszeichnungen gab es einerseits für die leistungsstärksten Betriebe und Kühe, andererseits aber auch für die Betriebe mit besten Fitnessleistungen (Lebensleistung, Zellzahl) und Betriebe mit dem höchsten genetischen Niveau ihrer Herde.
Die höchste Züchterauszeichnung, nämlich die für einen positive geprüften Stier im Wiedereinsatz, erhielten für das Jahr 2009 der Braunviehzuchtbetrieb Josef Fadinger, Züchter von GS VINCENT, Johann Brunnhofer, Züchter von GS HERSTEIN, sowie Gottfried Schönbacher, Züchter von MODER.
Nicht weniger als 51 Züchter haben im Jahr 2009 mit einer Kuh die Lebensleistung von 100.000 kg Milch erreicht. MERI aus dem Betrieb der Familie Schöggl erreichte als erste steirische Herdebuchkuh eine Lebensleistung von 150.000 kg  Milch.

Milchwirtschaft und Rinderzucht – worauf kommt es an?
Tierzuchtdirektor Johann Bischof betonte, dass sich in der Steiermark eine Zukunftsstrategie nicht aus der Menge definieren kann – entscheidend sind die Kosten und die Qualität. Wir brauchen starke Organisationen im Zucht- und Verarbeitungsbereich, die dem europäischen Wettbewerb standhalten. Der erfolgreiche Betrieb muss wissen, wo er „sein Geld verdient und wo er es verbraucht“.          

 Peter Stückler     

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