Der Fleckviehzüchter des Jahres 2007 kommt aus der Steiermark
Wer ist der beste Züchter? Soll der beste Stalldurchschnitt, die höchste Zuchtrinderverkaufsquote, das beste Arbeitskreisergebnis oder eine andere Messgröße den Ausschlag geben?
Die Arbeitsgemeinschaft österreichischer Fleckviehzüchter hat vor fünf Jahren gemeinsam mit Dr. Christian Fürst ein Konzept erarbeitet, das anhand markanter züchterischer Erfolge die besten Fleckviehzuchtbetriebe österreichweit zu reihen versucht. Entscheidende Größe ist die Zucht von positiv geprüften Vererbern, die dann auch breit eingesetzt werden und die Population positiv beeinflussen. Daneben spielen das Zuchtwertniveau der Herde ebenso eine Rolle wie die Fitnesskriterien Langlebigkeit, Zwischenkalbezeit und Zellzahl. Aber selbst die Einhaltung der Verpflichtung, alle Zweitkalbskühe mit Teststieren zu belegen, findet Eingang in die Rangierung, nachdem sich die österreichische Fleckviehzucht zu einem straffen Zuchtprogramm bekennt.
Erstmals geht der begehrte Titel „Fleckviehzüchter des Jahres 2007“ in die Steiermark, an den Betrieb Rosa und Johann Derler in Piregg bei Birkfeld. Die Familie Derler hat die positiven Vererber RUM, HOCHKOGL, HORITO, HARLEKIN und HELLI gezüchtet. An zweiter Stelle rangiert der NÖ-Genetik-Fleckviehzuchtbetrieb Johann Ratzberger, Züchter des Stieres RAU. Mit der Familie Erika und Herbert Pfleger konnte sich ein weiterer Steirischer Fleckviehzuchtbetrieb unter den Top 10 platzieren. Steiermark und Niederösterreich stellen sieben (!) der zehn besten österreichischen Betriebe.
Die erfolgreichsten Fleckviehzüchter aus der Steiermark:
DOWNLOAD der erfolgreichsten Züchter
Wir gratulieren allen Züchtern!
(05.05.12) Rinderschau FVZG Oberwölz
(04.05.12) Fleckvieh ist Schrittmacher
(27.04.12) OptiGene-Züchterbefragung OptiGene ist ein Projekt zur Optimierung der Zuchtziele und Zuchtprogramme, das für drei Jahre anberaumt ist. Projektträger ist die ZAR in Zusammenarbeit mit ZuchtData, BOKU und Lebennsministerium.